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Deposita und Archivgut von Stellen, die nicht selbst archivieren


Die 1883 eingerichteten coburgischen Ortskrankenkassen wurden 1935 in der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) Coburg zusammengefasst. Der Bestand enthält nur Personalakten (35 AE, 0,2 lfm, 1907-1937). - Vom seit 1862 bestehenden Landkrankenhaus Coburg, heute Klinikum Coburg, wurden Aufnahmebücher und Register übernommen (13 lfm).

Die seit 1900 bestehende Abteilung Coburg der Handwerkskammer für die Herzogtümer Sachsen-Coburg und Gotha wurde 1920 im Staatsvertrag mit dem Freistaat Bayern zur Handwerkskammer Coburg verselbstständigt, 1942 der Gauwirtschaftskammer Bayreuth eingegliedert und 1946 wiedererrichtet (461 AE, 11,8 lfm, 1919-1977).

Der Kreisjugendring Coburg-Land entstand 1947 als unselbstständige Untergliederung des Bayerischen Jugendrings, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts (228 AE, 3,6 lfm, 1947-1986).

Deposita sind u.a.: Schlossarchiv Ahorn (Frhrn. v. Erffa), 1346-1860; Schlossarchiv Hohenstein (Frhrn. v. Imhoff), 1499-1909; Rittergüter Birkach a. F., Obersiemau, Marisfeld (Frhrn. v. Stockmar-Wangenheim), 1514-1886; Familienarchiv der Frhrn. v. Meyern-Hohenberg, 1796-1944; Rittergut Breitenau (Fam. Treiber), 1603-1859; Stadtarchiv Königsberg i. Bay., 1437-1904; Stadtarchiv Seßlach, 1348-1908. Gesamtumfang: 2733 AE, 32 lfm.