Angebote für Schulen
- Die staatlichen Archive bieten Hausführungen (vorherige Anmeldung erforderlich) an. Dabei soll Geschichte fassbar gemacht werden, die Schüler sollen für die Entstehung von historischer Überlieferung sensibilisiert werden und das Archiv als "Gedächtnis des Staates" kennen lernen.
- Führungen für Schulklassen werden auch zu den unregelmäßig stattfindenden Ausstellungen angeboten.
- Im Rahmen des Projekts "Archiv und Schule" können einzelne Unterrichtssequenzen in den staatlichen Archiven durchgeführt werden. Die Schüler lernen die Institution Archiv kennen und haben die Möglichkeit, mit originärem Quellenmaterial zu arbeiten. Sie begegnen Quellen damit in ihrer historischen Fremdheit und in ungekürzter Form. Entdeckendes Lernen wird dadurch angeregt. Generell sind zwei Arten des Arbeitens im Rahmen des Projekts "Archiv und Schule" möglich. Es stehen von Lehrern erarbeitete und bereits erprobte Einzelprojekte zur weiteren Nutzung zur Verfügung. Längerfristig angelegte Projekte münden in Ausstellungen oder Publikationen, die von den Schülern selbst verfasst oder gestaltet werden. Ziel kann es aber auch sein, neue Unterrichtssequenzen zu erstellen. Archive unterstützen bei der Festlegung von Themen und der Auswahl geeigneter Quellen. Dieses Angebot kann auch im Rahmen der neuen Oberstufe bei der Vorbereitung und Durchführung von W- und P-Seminaren genutzt werden.
- Die in den staatlichen Archiven verwahrten Originalquellen reichen bis ins frühe Mittelalter zurück und eignen sich insbesondere für den Unterricht in den Fächern Geschichte, Latein und Französisch. Über die fachthematischen Aspekte hinaus bietet die Arbeit im Archiv Gelegenheit zu Fragen über die Grundlagen historischen Arbeitens und zur Quellenkritik auch im Rahmen der Medienerziehung.
- Ansprechpartner für "Archiv und Schule" gibt es in jedem der staatlichen Archive, die gerne beratend und unterstützend tätig sind.

