StAAM, Kloster Waldsassen Urkunden 51: Die Brüder Friedrich und Gebhard, Landgrafen von Leuchtenberg, schließen mit dem Kloster Waldsassen unter Vermittlung des alten Landgrafen Diepolt folgenden Vertrag: Sie erheben von ihren Eigen- und Zinsleuten, die in Dörfern oder irgendwelchen anderen Besitzungen des Klosters wohnen, keinen Zins "ratione lapidis kesthene"[?], wobei sie anerkennen, dass schon ihr verstorbener Vater, Landgraf Gebhard, dem Kloster denselben Vertrag genehmigt hat. Fliehen irgendwelche Eigen- oder Zinsleute der Landgrafen zu den Besitzungen des Klosters, so müssen solche von diesem von vornherein ausgeschlossen werden, wenn es sie nicht mit Willen der Landgrafen zurückhält. Wenn sich von den Leuten der Landgrafen diesen unbekannterweise mehrere dem Dienst anderer Herren widmen; wenn solche sich dem Kloster verbinden, so ist deren Zurückhaltung bis zu 4 Wochen erlaubt. Für diesen Vertrag zahlt das Kloster an die Landgrafen 16 Egerer Pfennige.


26. April 1259
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