Workshop "Digitale Quellen – digitale Methoden?"

Möglichkeiten für Geschichtsvermittlung und Forschung anhand des tschechisch-bayerischen Quellenportals „Porta fontium“
am Mittwoch, 29. Juni 2022 9:30–15:30 Uhr.

Bild mit hinterlegten Link zum Portal "Porta Fontium".

Portal "Porta Fontium"

Die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns und das Staatliche Gebietsarchiv Pilsen laden ein zum Diskussionsworkshop

Archive aus Tschechien und Bayern kooperieren seit mehr als zehn Jahren. Sie haben mit „Porta fontium“ ein Quellenportal geschaffen, das die Erforschung der Geschichte des gemeinsamen Grenzraums erleichtert. Neben der ständigen Erweiterung um digitalisiertes Quellenmaterial wurden in jüngerer Zeit auch IT-gestützte Werkzeuge für eine bessere Recherche und Darstellung implementiert: Texterkennung bei der Recherche und die Möglichkeit, historische Karten und Pläne zu georeferenzieren. Aktuell wird die Quellen­basis erweitert und ein Konzept für eine „Digitale Heimatkunde“ erstellt. In welche Richtung soll sich die Quellenplattform weiter entwickeln? Die Beantwortung dieser Frage hängt nicht zuletzt von den Erwartungen von Nutzerinnen und Nutzern aus den Bereichen Forschung, Unterricht und Geschichts­vermittlung ab. Hierzu möchte der Diskussionsworkshop einen Beitrag leisten.

Die Veranstaltung wird live gestreamt, alle Interessierten können ohne Anmeldung online teilnehmen.

Der Link zum Stream lautet: 
staatliche-archive-bayern.online-tagen.de
(Chatmoderatorin: Dr. Katharina Aubele M.A.)

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Programm
 

09:30–10:00 Uhr         Begrüßung

Dr. Margit Ksoll-Marcon, Generaldirektorin der Staatlichen Archive
Dr. Karel Řeháček, Direktor des Staatlichen Gebietsarchivs Pilsen

10:00–10:30 Uhr         Einführung: Porta fontium – aktuelle Entwicklungen

Karel Halla, Kreisarchiv Eger und Madeleine Zier, Staatsarchiv Amberg

10:30–12:00 Uhr         Geschichtsvermittlung                       Moderation: Andreas Nestl

Susanne Bischler M.A., Museumspädagogisches Zentrum: Muspad - Neue Form digitaler Vermittlung

Dr. Karel Řeháček: Porta fontium und seine Bedeutung für die Ausbildung der Geschichtslehrer

Barbara Raub, Gymnasium Hersbruck: Porta fontium – geeignet für die Quellenarbeit an Schulen?

Mittagspause

13:00–15:00 Uhr         Forschung                                          Moderation: Dr. Markus Schmalzl

Prof. Dr. Martin Ott, Universität Bayreuth: Porta Fontium als Tool für die grenzüberschreitende Landesgeschichte

Doc. Dr. Jan Kilián, Westböhmische Universität Pilsen: Die Nutzung von Digitalisaten für die Erforschung der Stadtgeschichte in der frühen Neuzeit

Prof. Dr. Britta Kägler, Universität Passau: Porta fontium und Digital History

Doc. Dr. Pavel Král, Westböhmische Universität Pilsen: Möglichkeiten zur Nutzung von künstlicher Intelligenz und maschi­nel­lem Lernen im Rahmen digitaler Archivportale

15:00–15:30 Uhr         Abschlussdiskussion

 

Veröffentlicht 03.06.2022