Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 wurde das Bayerische Archivgesetz novelliert. Die aktuelle Fassung finden Sie hier.
Novellierung des Bayerischen Archivgesetzes
Mehr
30.04.2019: NEUERSCHEINUNG: „Verzeichnis der Nachlässe im Bayerischen Hauptstaatsarchiv“
Schriftliche Nachlässe von Privatpersonen sind für das kulturelle Gedächtnis des Staates oder der Gesellschaft von erheblicher Bedeutung. Sie ergänzen die behördliche Überlieferung und gewähren einen Blick in die Geschichte aus persönlicher Perspektive. Deshalb kümmern sich Archive und andere Gedächtnisinstitutionen intensiv um die Sicherung, Erschließung und Benützbarkeit dieser privaten Quellen. Das Bayerische Hauptstaatsarchiv verwahrt in einer eigenen Abteilung Nachlässe von bedeutenden Persönlichkeiten und Sammlungsgut, wie Flugblätter, Plakate, Fotos, und Verbandsschriftgut. Am 30. April 2019 wurde das neue „Verzeichnis der Nachlässe im Bayerischen Hauptstaatsarchiv“ im Beisein von Herrn Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler, MdL, der Öffentlichkeit präsentiert. Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler, selbst studierter Historiker, betonte im Vorfeld der Veranstaltung: „Schriftliche Nachlässe sind wertvolle kulturelle Zeugnisse unseres Landes. Sie helfen, Werk und Wirken bedeutender Persönlichkeiten besser zu verstehen und sind dadurch eine einzigartige Quelle für die historische Forschung. Ich bin stolz darauf, dass das Archivinventar zu Nachlässen im Bayerischen Hauptstaatsarchiv allen Interessierten den Zugang zu diesem hohen Kulturgut erleichtert und uns ein weiteres Mal bewusstmacht: Archive sind das Gedächtnis unseres Landes!“ Das Inventar ermöglicht durch seine klare Gliederung einen raschen Überblick über diese für die Geschichtsforschung so wichtigen Quellenbestände. Welche Lebensstationen der Nachlassgeber lassen sich nachzeichnen? Wer korrespondierte mit wem? Wo finde ich weitere Teile des Nachlasses? Biographische Basisdaten, Angaben zu Laufzeit und Umfang sowie kurze Angaben zum Inhalt der den Nachlass bildenden meist schriftlichen Unterlagen eröffnen ein spannendes Netzwerk, das auch zum Querlesen einlädt. Die Nachlässe stammen von bedeutenden Familien und Persönlichkeiten aus Politik und Geschichte Bayerns. Maximilian von Montgelas, Prinzessin Therese von Bayern, Willi Graf, Christoph Probst, Hans Ehard, Mathilde Berghofer-Weichner und Max Streibl sind einige Beispiele für Nachlassgeber aus Bayern. Einen nicht unerheblichen Teil machen die Nachlässe aus dem Sudetendeutschen Archiv aus, das im Bayerischen Hauptstaatsarchiv hinterlegt ist. Die Drucklegung des Bandes wurde großzügig vom Verein Freunde und Förderer des Bayerischen Hauptstaatsarchivs und vom Sudetendeutschen Institut e.V. unterstützt. Bestellungen über den Buchhandel; Direktverkauf: Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Schönfeldstraße 5, 80539 München; Preis 25,00 € (ggf. zzgl. Porto und Verpackung) Ein großer Teil der im Archivinventar zusammengefassten Nachlässe sind als Online-Findmittel auf der Homepage der Staatlichen Archive Bayerns recherchierbar: ° Bayerisches Hauptstaatsarchiv (vgl. v.a. 5 Abteilung V: Nachlässe und Sammlungen, 5.1 Nachlässe und Familienarchive) Für den Nachlass von Maximilian Graf von Montgelas stehen auch Digitalisate für die Forschung bereit: ° Online-Digitalisate zum Nachlass von Maximilian von Montgelas
07.03.2020: Lug and Trug – Tag-Archiv am 7. März 2020 im Staatsarchiv München
Das Staatsarchiv München öffnet allen Interessierten am 7. März von 12 bis 19 Uhr seine Türen. Bundesweit wird am ersten Märzwochenende der 10. Tag der Archive veranstaltet. Mehrere hundert Archive in Deutschland öffnen die Türen zu ihren Schatzkammern und zeigen ihre Arbeit mit historischen Dokumenten. Programm des Staatsarchivs München: Lesung Winfried Frey liest aus Akten zu kuriosen Betrugsfällen aus Oberbayern: Ein Münchner Bankenskandal (Adele Spitzeder) Liebe unter Bedingungen (Heiratsschwindler Graf von Falkenburg) Die Heilsbringer vom anderen Stern (Der Venusfall) Der gescheiterte Gesundmacher (Krebsarzt Dr. Issels) Uhrzeit: ab 14.45 Uhr, Ort: Lesesaal, 1. Stock (Voranmeldung ist nicht erforderlich) Begleitprogramm "Das Staatsarchiv in seinen verschiedenen Facetten" Führungen zu jeder vollen Stunde (Treffpunkt Foyer, EG) mit wechselnden Schwerpunkten: Blick hinter die Kulissen (Allgemeine Magazinführung), Sex and Crime, Dem Unrecht auf der Spur (NS-Zeit), Heimat und Ahnen erkunden (Heimat- und Familienforschung) (max. 20 Teilnehmer, bei Bedarf werden zusätzliche Führungen angeboten, Voranmeldung ist nicht erforderlich) Bücherbazar Kleiner Ausschnitt aus Carl Orffs ASTUTULI mit dem Ensemble des Münchner Marionettentheaters, Uhrzeit: 14 Uhr Ansprechpartnerin Dr. Ulrike Claudia Hofmann, Tel. 089/28638-2539; E-Mail: poststelle@stam.bayern.de Eingestellt am: 06.02.2020 Zugehörige Dateien Flyer zum Tag der Archive im Staatsarchiv München "echt jetzt?" - Flyer zum Tag der Münchner Archive mit Veranstaltungshinweisen
Die Statuten des Kollegiatstifts St. Johann in Regensburg
Eine kleine Ausstellung des Fachbereichs Archiv- und Bibliotheks- wesen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern bearbeitet von Philipp Winkler Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 9. Juni 2026, 9.30 Uhr Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Schönfeldstraße 5, 80539 München Am Dienstag, 9. Juni 2026, wird im Bayerischen Hauptstaatsarchiv die kleine Ausstellung „Die Statuten des Kollegiatstifts St. Johann in Regensburg“ eröffnet. Nachgezeichnet wird die historische Entwicklung der Stiftsstatuten, die seit 1127 als „Verfassung“ dieser Institution gelten können. Die Ausstellung wurde im Rahmen der Ausbildung im Vorbereitungsdienst 2024/2027 für den Einstieg in der 3. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen, an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern erarbeitet. Wer die Stiftskirche St. Johann in Regensburg betritt, spürt die Spiritualität des Ortes. Allerdings prägen das Stift nicht nur Gebete und Liturgie, sondern auch sehr menschliche Fragen: Wer darf was entscheiden? Wer erhält welchen Anteil an den Einnahmen? Wie organisiert man eine Gemeinschaft so, dass sie über tausend Jahre hinweg stabil bleibt? Antworten liefern die Statuten, die schriftlich fixierten Regelwerke für die innere Organisation des Stiftes. Im Gegensatz zu Mönchen waren die Chorherren von St. Johann Weltgeistliche. Sie waren in die Gesellschaft eingebunden und betrieben Seelsorge. Während Mönche meist in persönlicher Armut lebten, verwalteten die Chorherren den gemeinschaftlichen Besitz des Stiftes und ihre eigenen Einkünfte. Diese besondere Form des geistlichen Lebens erforderte verbindliche Regeln. Andere Stifte standen häufig unter dem Einfluss von Landesherren oder Bischöfen, St. Johann bewahrte sich eine gewisse Eigenständigkeit und wichtige Vorrechte. Hierzu gehörte das Recht, den Vorsteher, den Propst, zu wählen, auch wenn er ein Mitglied des Domkapitels sein musste. Die Geschichte der Statuten ist auch eine Geschichte von Konflikten und Kompromissen. Hier der Wettstreit zwischen Propst und Kapitel, insbesondere aufgrund von Auseinandersetzungen um Pfründe, also Einkommen. Dort die Bemühungen der Bischöfe, als Schiedsrichter Ordnung in das Gefüge zu bringen. Während der Propst an Macht verlor, emanzipierten sich Stiftskapitel und Dekan. Im 19. Jahrhundert erfolgte schließlich eine Neuausrichtung ohne Propst. König Ludwig I. wandelte das Stift in ein Seniorenstift um und bewahrte es so vor dem Aussterben. Damit änderte sich der Charakter der Statuten: Weg von der Verwaltung herrschaftlichen Grundbesitzes, hin zu einer würdigen Organisation für den Unterhalt Geistlicher im Ruhestand. Konstanten bis zur aktuellen Fassung der Statuten aus dem Jahr 2022 sind Anpassungen an die Neuerungen im Kirchenrecht und an die Herausforderungen der veränderten Vermögensverhältnisse. Die Integration von Laien in die Verwaltung resultiert aus den Veränderungen in den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Stiftes. Die Ausstellung lädt dazu ein, der Entwicklung auf den Grund zu gehen. Originalquellen veranschaulichen, wie das Stift St. Johann durch eine ausgewogene innere Verfassung, die immer wieder an die geänderten Verhältnisse angepasst wurde, über Jahrhunderte hinweg seine Identität bewahren konnte, ohne den Anschluss an die Gegenwart zu verlieren. Die Ausstellung kann vom 9. Juni bis 3. Juli 2026 im Hauptgebäude des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Treppenhaus, 1. OG), Schönfeldstraße 5, 80539 München besucht werden. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8.30–18.00 Uhr, Freitag 8.30–13.30 Uhr. Eintritt frei. Allgemeine öffentliche Führung: Dienstag, 9. Juni um 13.30 Uhr Pressemitteilung Ausstellungskatalog Ausstellungsplakat, Plakatgestaltung, Benjamin Gerum, GDA. Eingestellt am 8. Juni 2026.
Der sechsfache Mord in Hinterkaifeck
Am 4. April 1922 wurden auf dem einsam gelegenen Hof Hinterkaifeck sechs Leichen gefunden. Die Familie Gruber/Gabriel, darunter zwei Kinder, und ihre Magd starben an schweren Kopfverletzungen. Der Todeszeitpunkt wurde auf die Nacht vom 31. März 1922 zwischen 19 und 22 Uhr festgelegt. Die Mordwaffe, eine Reuthaue, fand man erst beim Abriss des Anwesens 1923 in einem Fehlboden. Bis 1930 wurden von der Münchener Polizei über 100 Ermittlungsverfahren durchgeführt, alle ohne Erfolg. Die Frage nach der Täterschaft beschäftigt bis heute die Menschen. Stammte der Mörder aus der Nachbarschaft oder war er ein ortsfremder Durchreisender? Ein ausgebrochener Gefangener? Welche Person war in der Lage, eine ganze Familie auszulöschen? Die Ausstellung bietet Einblicke in die Umstände der Tat und die aufwendigen Ermittlungen. Die Exponate stammen aus Akten der Polizeidirektion München, die heute im Staatsarchiv München verwahrt werden, sowie dem Bayerischen Armeemuseum in Ingolstadt. Die Ausstellung wurde von Elena Hiemer im Rahmen des derzeit laufenden Vorbereitungsdienstes 2024/2027 für den Einstieg in der 3. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern erarbeitet. Zu sehen vom 17. März bis 10. April 2026 im Hauptgebäude des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, 1. OG, Schönfeldstraße 5, 80539 München. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8.30 – 18.00 Uhr Freitag 8.30 – 13.30 Uhr geschlossen am am 03. und 06. April Eintritt frei. Allgemeine öffentliche Führungen: Donnerstag, 19.03., 26.03. und 09.04. jeweils um 13 Uhr. Hier geht es zum Ausstellungskatalog und zum Ausstellungsplakat. Bericht Merkur vom 18.03.2026 Abb.: Ausstellungsplakat; Benjamin Gerum, GDA. Eingestellt am 16.03., geändert am 18.03.2026.
25.07.2022: Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung der Würzburger Archive in Notfällen unterzeichnet
In der Vereinbarung sind enthalten: gemeinsame Schulungen und Übungen, die Ausarbeitung und der Austausch von Notfallplänen sowie der permanente Austausch der Verantwortlichen untereinander und mit externen Partnern. Die Generaldirektorin der Staatlichen Archive, Frau Dr. Margit Ksoll-Marcon, der Generalvikar des Bistums Würzburg, Herr Dr. Jürgen Vorndran, der Kultur- und Tourismusreferent der Stadt Würzburg, Herr Achim Könneke, der Leiter des Archivs der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Herr Dr. Marcus Holtz, unterzeichneten am 25. Juli 2022 die Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung der Würzburger Archive in Notfällen („Notfallverbund Würzburg“). Für den hoffentlich nie eintretenden Notfall sichern sich die Institutionen gegenseitige Unterstützung zu, um Ressourcen zu bündeln sowie die schnellere und effektivere Bergung und Erstversorgung der betroffenen Archivalien, Bücher und Ausstellungsstücke zu gewährleisten. Für die beteiligten Institutionen ist der Schutz der von ihnen verwahrten Kulturgüter vor Feuer, Wasser, äußerer Gewalt oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen eine der wichtigsten Aufgaben. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Mitarbeiter der einzelnen Einrichtungen ohne externe Hilfe oftmals überfordert sind, was große Katastrophen wie das Elbhochwasser 2002, der Brand in der Weimarer Anna-Amalia-Bibliothek 2004 oder der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln 2009 eindringlich veranschaulicht haben. Der Notfallverbund Würzburg, der durch die Unterzeichnung dieser Vereinbarung gegründet wird, lädt ausdrücklich die Vertreter anderer Kulturinstitutionen im Stadtgebiet Würzburg zu einer künftigen Zusammenarbeit ein. Mit der Gründung des Notfallverbundes Würzburg sind die Staatlichen Archive Bayerns ihrem Ziel, an jedem Archivstandort einen Notfallverbund zu etablieren einen großen Schritt näher gekommen. Lediglich das Staatsarchiv Coburg ist noch in keinen Verbund eingebunden. Verbünde bestehen neben Würzburg in Augsburg, München, Amberg-Sulzbach-Rosenberg, Bamberg, Nürnberg und Landshut. Weiter Informationen zur Arbeit von Notfallverbünden in Deutschland finden Sie unter: https://notfallverbund.de/ Zugehörige Dateien Pressemitteilung [PDF-Datei].
29.4-1.10.2024: Das Penzberger Pechkohlenbergwerk. Die letzten Jahre einer Ära (1954/56–1966)
Eine kleine Ausstellung des Fachbereichs Archiv- und Bibliothekswesen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, bearbeitet von Janine Watzek, zu sehen im Stadtarchiv Penzberg vom 29. April bis 1. Oktober 2024. Ab dem 29. April 2024 ist die kleine Ausstellung „Das Penzberger Pechkohlenbergwerk. Die letzten Jahre einer Ära (1954/56–1966)“ im Stadtarchiv Penzberg zu sehen. Die Ausstellung wurde im Rahmen der derzeit laufenden Archivarsausbildung für die 3. Qualifikationsebene an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern (HföD) erarbeitet. Beim Blick zurück in die Vergangenheit fällt auf, dass die Suche nach mineralischen Rohstoffen eine lange Tradition hat. Besonders der Bergbau spielt dabei eine wichtige Rolle. Das Spektrum der gewonnenen Rohstoffe reicht von Edelsteinen und Uran über Salze und Erze bis hin zur Kohle. Kohle wird hauptsächlich als fossiler Energieträger verwendet. Auch Oberbayern war bis vor nicht allzu langer Zeit geprägt von einer bestimmten Kohlenart: der Pechkohle. Diese Kohleart entstand im Erdzeitalter des Tertiär. Durch die Auffaltung der Alpen und der daraus resultierenden tektonischen Belastung durch Druck und Temperatur verfestigte sich die Pechkohle so stark, dass sie ihrem Alter und den chemischen Eigenschaften nach zwar klar zur Braunkohle gehört, optisch jedoch der Steinkohle ähnelt. Abgebaut wurde sie in Bayern in den Bergwerken Penzberg, Hausham, Peiting, Peißenberg und Marienstein. Die Ausstellung nimmt den Pechkohlenabbau in der oberbayerischen Kleinstadt Penzberg im Landkreis Weilheim-Schongau in den Blick. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Modernisierung des Bergwerks in den letzten Betriebsjahren. Eine Stilllegung war trotz modernster Technik allerdings nicht mehr aufzuhalten – die Pechkohle konnte mit dem billigeren Mineralöl als Energieträger nicht mithalten. Detailliert erklärt wird der Weg der Kohle im modernisierten Bergwerk vom Flöz bis zur Bergehalde. Gezeigt werden Archivalien und Reproduktionen aus dem Stadtarchiv Penzberg und dem Staatsarchiv München. Ausstellungsbegleitend ist ein Faltblatt erhältlich, das auf dieser Seite unter 'Zugehörige Dateien' und hier zum Download bereitgestellt wird. Die Ausstellung ist vom 29. April bis 1. Oktober 2024. im Stadtarchiv Penzberg, Rathauspassage UG, Karlstraße 23 in 82377 Penzberg zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Dienstag 9.00 - 12.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter Telefon: 08856 - 813141. Der Eintritt ist frei. Querverweis: Eine kleine Ausstellung der Staatlichen Archive Bayerns befasste sich 2013 mit dem Arbeits- und Wohnstättenbau für Hütten-und Bergarbeiter der Bayerischen Berg-, Hütten- und Salzwerke AG. Das zugehörige Begleitheft steht zum Download online zur Verfügung: Heim – Herd – Hochofen. Arbeits- und Wohnstättenbau für Hütten- und Bergarbeiter in Bayern. Eine Ausstellung des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, 5.2-22.3.2013. Konzeption und Bearbeitung: Renate Herget, 12 S., farb. Abb., keine ISBN. Online-Findmittel zum staatlichen Bergbau: Bayerisches Hauptstaatsarchiv: General-Bergwerks- und Salinen-Administration (GBS), Sachakten Bayerisches Hauptstaatsarchiv: General-Bergwerks- und Salinen-Administration (GBS), Personalakten Bayerisches Hauptstaatsarchiv: GDion BHS 1: Sachakten Bayerisches Hauptstaatsarchiv: GDion BHS KuPl 2: Karten und Pläne bis 1927 (Abgaben 2012/2014) Bayerisches Hauptstaatsarchiv: Oberbergamt 1: Bergbau und Bergwirtschaft, Grubensicherheit Bayerisches Hauptstaatsarchiv: Oberbergamt 2: Einzelne Bergbauunternehmen Bayerisches Hauptstaatsarchiv: Süddeutsches Bergbaukontor 1 Begleitend zur Ausstellung zeigen wir auf unserem YouTube Kanal den Kohle-Werbefilm "Der Kuß" von 1958. Dieser gelangte über die Generaldirektion der Berg-, Hütten- und Salzwerke in 18 Kopien als 35 mm-Film in das Bayerische Hauptstaatsarchiv und wurde 2022 digitalisiert. Eingestellt am 30.4.2024 Zugehörige Dateien Ausstellungsplakat, Gestaltung Plakat: Karin Hagendorn [PDF-Datei]. Begleitheft [PDF-Datei].
06.03.2020: „Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet“? - Tag der Archive im Staatsarchiv Bamberg am 6. März 2020
Das Staatsarchiv Bamberg bietet allen Interessierten am 6. März 2020 eine Führung mit Archivalienpräsentation zum Thema "Kommunikation" von 16:00 bis 17:30 Uhr an Führung Anlässlich des 10. Tages der Archive stellen wir das Staatsarchiv Bamberg mit dem Altbau von 1905 und den Erweiterungsbauten von 1960 und 2019 vor. Im Rahmen der Führung werden im Alten Lesesaal ausgewählte Archivalien aus mehreren Jahrhunderten zum Thema „Kommunikation“ gezeigt und erklärt. Ort: Staatsarchiv Bamberg, Hainstraße 39, 96047 Bamberg Zeit: Freitag, 6. März 2020, 16.00 bis 17.30 Uhr Treffpunkt: Haupteingang des Staatsarchivs Bamberg in der Hainstraße 39, Treppenhaus, bis 16.00 Uhr Eingestellt am: 06.02.2020 Zugehörige Dateien Programm
5.-27.03.2022: BlogSlam zum Tag der Archive 2022 - "Fakten, Geschichten, Kurioses" - #TagderArchive
Von Abenteuerberichten aus fernen Ländern über Protokolle aus bayerischen Hexenprozessen bis hin zum Nachlass des „Meister Eder“-Darstellers Gustl Bayrhammer – Archive verwahren vielfältige Schätze zu den unterschiedlichsten Themen. Alle zwei Jahre stellen sie sich im März beim bundesweiten Tag der Archive des VdA (Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.) vor. Dieses Jahr lautet das Motto: „Fakten, Geschichten, Kurioses“. Die Staatlichen Archive Bayerns in Kooperation mit Münchner Archiven laden deshalb vom 5. bis 21. März zu einem BlogSlam ein. Hierzu haben wir den neuen Blog „Archive in Bayern“ ins Leben gerufen. Unter https://archivebay.hypotheses.org präsentieren wir im Aktionszeitraum spannende und kuriose Beiträge aus bayerischen Archiven. Die Münchner Beiträge erscheinen auf dem Kooperationsblog „Archive in München“ unter https://amuc.hypotheses.org. Am Tag der Archive präsentieren Archive ihre vielfältigen gesellschaftlichen Funktionen. Viele hundert Archive öffnen normalerweise für die Bürger*innen ihre Türen. Die Pandemie hat das Leben und Arbeiten jedoch radikal verändert. In diesem Jahr sind kaum Veranstaltungen rund um den Tag in Präsenz möglich. Beim Wechsel in den digitalen Raum fehlen zwar die unmittelbaren Eindrücke einer Archivführung. Gleichzeitig eröffnet ein digitaler Ansatz neue Möglichkeiten, zum Beispiel die bayernweite Vernetzung mit einem gemeinsamen BlogSlam. Über alle Archivsparten hinweg führt ein BlogSlam in den reichen Fundus an originalem Kulturgut ein. Ein BlogSlam ist eine zeitlich befristete Blog-Aktion mit begrenztem Teilnehmerkreis. Vorbild sind Poetry Slams und Science Slams. Der Begriff bezeichnet normalerweise einen Vortragswettstreit. Bei unserem BlogSlam werden am Ende aber keine Sieger gekürt, sondern spannende Geschichten und kuriose Inhalte gesammelt. Am gemeinsamen BlogSlam zum Tag der Archive beteiligen sich: Archiv der Akademie der Bildenden Künste München Archiv der Ludwig-Maximilians-Universität Archiv der Münchner Arbeiterbewegung Archiv des Bayerischen Landtags Archiv des Bayerischen Rundfunks Archiv des Deutschen Alpenvereins Archiv des Deutschen Museums Archiv für Christlich-Soziale Politik der Hanns-Seidel-Stiftung Archiv Geiger Archiv und Bibliothek des Erzbistums München und Freising Bayerisches Hauptstaatsarchiv Bayerisches Wirtschaftsarchiv Deutsches Rotes Kreuz - Suchdienst Forum Queeres Archiv Historisches Archiv der UniCredit Bank AG Haus der Kunst - Historisches Archiv Institut für Zeitgeschichte - Archiv Monacensia im Hildebrandhaus Staatsarchiv Amberg Staatsarchiv Bamberg Staatsarchiv Coburg Staatsarchiv Landshut Staatsarchiv München Staatsarchiv Nürnberg Stadtarchiv Bamberg Stadtarchiv München Technische Universität München - TUM Archiv Universitätsarchiv Bamberg Zugehörige Dateien Pressemitteilung [PDF-Datei].
Spitzenstücke der Staatlichen Archive Bayerns auf bavarikon
Entdecken Sie Glanzlichter der bayerischen Geschichte aus unseren Archiven auf bavarikon. bavarikon ist das Internetportal des Freistaats Bayern zur Präsentation von Kunst-, Kultur- und Wissensschätzen aus Einrichtungen in Bayern. Beteiligt sind Archive, Bibliotheken und Museen sowie Institutionen der Landesverwaltung, der Denkmalpflege und aus der Wissenschaft. bavarikon ermöglicht einen weltweiten und kostenlosen Zugang zu einem breiten Spektrum von Kulturgütern wie Urkunden und Archivalien, Handschriften, archäologischen Funden, Gemälden, Grafiken und Fotografien, Stadtplänen und Landkarten, Skulpturen, Zahlungsmitteln, Burgen und Schlössern sowie Volkskultur und vielem mehr. Die Staatlichen Archive Bayerns sind einer der Kooperationspartner des Portals. Das Bayerische Hauptstaatsarchiv und die Staatsarchive präsentieren dort ausgewählte Archivalien, die eine herausragende Bedeutung für das historische Gedächtnis Bayerns haben. Zu den Spitzenstücken aus den Staatlichen Archiven Bayerns