Die Staatlichen Archive Bayerns

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Abgeschlossene Ausstellungen

Zweites Leben im Buch- oder Aktendeckel – Zeitreise durch Pergament- und Papiermakulaturen
Zweites Leben im Buch- oder Aktendeckel – Zeitreise durch Pergament- und Papiermakulaturen
Zweites Leben im Buch- oder Aktendeckel – Zeitreise durch Pergament- und Papiermakulaturen Eine Ausstellung des Fachbereichs Archiv- und Bibliothekswesen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, bearbeitet von Amelie Knittel   Die Wiederverwendung gebrauchter Gegenstände ist kein Phänomen der Gegenwart: Schon früher setzten Menschen auf „Up‑ oder Recycling“. Pergament wurde im 17. Jahrhundert für Umschläge wiederverwendet, frühe Druckerzeugnisse dienten als Buchrücken, und nach dem Zweiten Weltkrieg notierte man oft auf der Rückseite bereits bedruckten Papiers. Die Ausstellung zeigt eine kleine Reise durch Varianten der Wiederverwendung von Pergament und Papier im Kontext der Verwaltung und die dabei entstehenden Kuriositäten. Rund 20 Exponate aus dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv und dem Staatsarchiv München veranschaulichen insbesondere Art der Weiterverarbeitung, die Umstände dieses Vorgangs und die Inhalte der Stücke, die ein zweites Leben erhielten. Zu sehen vom 10. Februar bis 7. März 2026 im Hauptgebäude des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, 1. OG, Schönfeldstraße 5, 80539 München.   Pressemitteilung_Makulaturen.pdf  Ausstellungskatalog_Makulaturen.pdf     Abb.: Ausstellungsplakat; Nicole Edwards, GDA. Eingestellt am 10.02.2026.
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Max I. Joseph und die Frauen
Eine Ausstellung der Staatlichen Archive Bayerns in Kooperation mit dem Gymnasium Max-Josef-Stift, zu sehen vom 14. Oktober bis 19. Dezember 2025 im Bayerischen Hauptstaatsarchiv, Ludwigstraße 14. Max I. Joseph, dessen Todestag sich am 13. Oktober 2025 zum 200. Mal jährt, war zweimal verheiratet und Vater von acht Töchtern. Die älteste Tochter Auguste wurde mit dem Stiefsohn Napoleons, Eugène de Beauharnais, verheiratet. Aus der zweiten Ehe stammten u.a. die spätere Erzherzogin Sophie von Österreich und Ludovika, die Mutter der nachmaligen Kaiserin Elisabeth von Österreich. Die Ausstellung thematisiert neben den weiblichen Familienmitgliedern um Max Joseph auch seine Bemühungen um eine zeitgemäße Mädchenbildung. Nach französischem Vorbild entstand das heutige Gymnasium Max-Josef-Stift. Der Geschichte der Schule und der seit 1989 bestehenden Schulpartnerschaft mit der Mädchenschule der Ehrenlegion in St. Denis sind eigene Ausstellungssequenzen gewidmet.   Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.
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