Zweites Leben im Buch- oder Aktendeckel – Zeitreise durch Pergament- und Papiermakulaturen
Eine Ausstellung des Fachbereichs Archiv- und Bibliothekswesen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, bearbeitet von Amelie Knittel
Die Wiederverwendung gebrauchter Gegenstände ist kein Phänomen der Gegenwart: Schon früher setzten Menschen auf „Up‑ oder Recycling“. Pergament wurde im 17. Jahrhundert für Umschläge wiederverwendet, frühe Druckerzeugnisse dienten als Buchrücken, und nach dem Zweiten Weltkrieg notierte man oft auf der Rückseite bereits bedruckten Papiers.
Die Ausstellung zeigt eine kleine Reise durch Varianten der Wiederverwendung von Pergament und Papier im Kontext der Verwaltung und die dabei entstehenden Kuriositäten. Rund 20 Exponate aus dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv und dem Staatsarchiv München veranschaulichen insbesondere Art der Weiterverarbeitung, die Umstände dieses Vorgangs und die Inhalte der Stücke, die ein zweites Leben erhielten.
Zu sehen vom 10. Februar bis 7. März 2026 im Hauptgebäude des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, 1. OG, Schönfeldstraße 5, 80539 München.
Abb.: Ausstellungsplakat; Nicole Edwards, GDA.
Eingestellt am 10.02.2026.