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Ausstellung

Highlights aus dem Schwarzenberg-Archiv - Sonderausstellung im Knauf-Museum Iphofen vom 18. März bis 27. Mai 2018

Die Sonderausstellung im Knauf-Museum Iphofen nimmt den regionalen Ursprung der Familie Schwarzenberg – Franken – in den Blick. Nach dem Erwerb von Schwarzenberg im Jahr 1405 wechselten die Herren von Seinsheim ihren Namen und nannten sich nach der mächtigen Burg oberhalb von Scheinfeld. Ausgehend von diesem Machtzentrum und der einst berühmten Festung Hohenlandsberg konnten die Schwarzenberg ihre Herrschaft rasch ausdehnen. Bis heute pflegen sie eine traditionell enge Beziehung zum Ort ihrer Herkunft.

Das ehemalige Schlossarchiv der „Herrschaft Schwarzenberg“ hat eine sehr bewegende Geschichte. Das Archiv überstand Brände und Kriege unbeschadet, wurde immer wieder vermehrt und sorgfältig geordnet. Mit mehr als 41.000 Dokumenten im Umfang von rund 910 Regalmetern gehört es zu den größten Adelsarchiven in Franken. Vom NS-Staat enteignet, brachte man das Archiv im Zweiten Weltkrieg nach Böhmen in Sicherheit. Dort lag es 70 Jahre lang hinter dem „Eisernen Vorhang“ fest. 2011 konnte das Archiv nach Mittelfranken zurückgebracht werden. Nach über fünfjähriger Arbeit ist es im Staatsarchiv Nürnberg jetzt für die Allgemeinheit zugänglich.

In der vom Staatsarchiv Nürnberg erarbeiteten Ausstellung geben 70 Dokumente Einblick in die Vielfalt der archivalischen Überlieferung: mittelalterliche Siegelurkunden auf Pergament, dicke Amtsbücher, verschiedenste Akten, handgezeichnete Karten und Pläne, alte Fotos. Darin spiegelt sich die Geschichte der schwarzenbergischen Orte und Untertanen. Gleichzeitig wird das wechselvolle Schicksal der Familie Schwarzenberg in Franken erzählt. Stellvertretend für 20 Generationen stehen sieben herausragende Vertreter des Geschlechts, die von großen Erfolgen und schweren Rückschlägen berichten. Vom 14. Jahrhundert mit dem Aufstieg als Freiherren, Grafen und schließlich Fürsten reicht der zeitliche Bogen bis in das 20. Jahrhundert.

Zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Begleitpublikation; Preis 7,00 Euro (ISBN 978-3-938831- 83-0), erhältlich an der Museumskasse, im Staatsarchiv Nürnberg und im Buchhandel. Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten, Preise unter: www.knauf-museum.de.

Weiter Informationen und eine Vorschau zur Sonderausstellung finden Sie hier.








Wichtige Hinweise


Bayerisches Hauptstaatsarchiv:

Ab Montag, dem 9. April 2018, ist der Lesesaal des Bayerischen Hauptstaatsarchivs in der Schönfeldstr. 5 wieder ohne Einschränkungen für den Benutzerverkehr zugänglich. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Der wieder aufgenommene Regelbetrieb gilt jedoch nur für den Lesesaal. Das Repertorienzimmer, das die Findbücher für die Archivalien der Abteilung I (Ältere Bestände) und Abteilung II (Neuere Bestände) verwahrt, bleibt wegen der laufenden Baumaßnahmen im Dienstgebäude Schönfeldstr. 5 bis ca. Mitte Mai geschlossen. Ein Ersatz-Repertorienzimmer steht zur Verfügung; die Vorlage von Findmitteln ist aber nur mit Einschränkungen möglich.

Staatsarchiv Augsburg:

Der Parkplatz des Staatsarchivs Augsburg ist bis auf weiteres wegen Bauarbeiten für Benützer des Hauses gesperrt. Es müssen die Parkmöglichkeiten in der Umgebung genutzt werden.

Staatsarchiv Landshut:

Das Staatsarchiv Landshut ist am Montag, dem 23.04.2018 für den Benützerverkehr geschlossen.

Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abt. III Geheimes Hausarchiv:

Der Lesesaal der Abt. III (Geheimes Hausarchiv) des Bayerischen Hauptstaatsarchivs ist vom 24. bis 26.4.2018 wegen interner Schulungen nur von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet.

Staatsarchiv München:

Das Staatsarchiv München ist am Freitag, dem 04.05.2018 für den Benützerverkehr bereits ab 12:00 Uhr geschlossen.

Staatsarchiv Würzburg

Das Staatsarchiv Würzburg ist vom Montag, dem 02.07.2018 bis Mittwoch, dem 04.07.2018 für den Benützerverkehr geschlossen.