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  • Bestand Staatseigene Urkunden

Vollansicht Verzeichnungseinheit 2740

Archiv Staatsarchiv Amberg
Bestandsbezeichnung: Staatseigene Urkunden
Ortsnamen: Plankstetten, Kloster Wolfertsmühle Erasbach, Hube Bachhausen, Weide Kunersdorf, Gut Oberndorf, Hube Riebling, Hof Sondersfeld, Hofstatt und Äcker Döllwang, Wiesen und Äcker Wangen, Haus und Hofstatt Ellmannsdorf, Au Ellmannsdorf, Wiese Ellmannsdorf, Taverne Wettenhofen, Gärten und Hofstätten Berghausen, halber Zehnt Thannhausen, Gut Reichertshofen, halbes Pfund Haller Kerkhofen, Wiese Forchheim, zweimal 30 Haller Ellmannsdorf, Äcker Mühlhausen, Acker
Personennamen: Georg, Abt zu St. Egidien zu Nürnberg Stein, Hilpolt vom Stein, Berta vom Stein, Margareth Abensberg, Dietrich von Abensberg, Hans von Laaber, Hadamar von Wolfstein, Götz von Wolfstein, Albrecht von Wolfstein, Stephan von Staufer, Dietrich
Bestellsignatur: StAAm, Staatseigene Urkunden 2740
EAD-Archivaliengattung Urkunden
Bestellnummer: 2740
Betreff(Titel): Abt Georg des Benediktinerklosters St. Egidien in Nürnberg vidimiert die inserierte Urkunde des Hilpolt vom Stein dem Älteren, seines Sohnes Hilpolt und ihrer Ehefrauen Berta und Margareth vom 25. März 1376, mit welcher diese die am Schlifenberg gelegene und von ihren Vorfahren der heiligen Dreifaltigkeit, unserer lieben Frau und allen Heiligen gestiftete Kapelle, genannt das Grab, samt ihren Gütern an Abt und Konvent des Klosters Plankstetten geschenkt haben. Mitgeschenkte Güter: die Wolfertsmühle, die Hube zu Erasbach, die Weide zu Bachhausen, ein Hof zu Höfen, ein Gut zu Kunersdorf, eine Hube zu Oberndorf, ein Hof zu Riebling, ein Hofstatt mit dazugehörigen Äckern zu Sondersfeld, Wiesen und Äcker zu Döllwang (erkauft vom Roßtaler und seinen Erben), ein Haus und eine Hofstatt zu Wangen, eine Au zu Ellmannsdorf, eine Wiese zu Ellmannsdorf, genannt der Hermannspuchel, eine Taverne zu Ellmannsdorf, zwei Gärten und zwei Hofstätten zu Wettenhofen, die Holzmark der "Thurloch" mit der Wiese dabei, ein Fischwasser, genannt der Roßbach, die zu der Kapelle zum Grab gehörigen Äcker und Gereute. Von anderen Personen dazugestiftete Güter und Abgaben: der halbe Zehnt zu Berghausen (Weickmann der Hofner), ein Gut zu Thannhausen (Pickel), ein halbes Pfund Haller zu Reichertshofen (Hans der Reichertshofer), 30 Haller aus einer Wiese zu Kerkhofen (Tobrisch), zweimal 30 Haller zu Forchheim (Hofner), 36 Haller aus Äckern zu Ellmannsdorf (Halbmair), ein Schilling Haller aus einem Acker zu Mühlhausen (Ulrich Seyfried). Der Abt zu Plankstetten soll einen Kaplan zu der Kapelle setzen, der alle genannten Güter und Abgaben einnehmen, nutznießen und darüber dem Abt Rechnung tun soll. Dazu soll der Abt zwei Priester aus seinem Konvent zu der Kapelle versetzen, die um das Seelenheil der Stifter und das ihrer Vorfahren und Nachkommen besorgt sein sollen, jeden Tag zwei Messen singen oder sprechen und jeden Sonntag eine Vigil mit vier brennenden Kerzen und einem aufgezogenen Leuchter sowie am Montag morgen zwei Messen singen sollen. Auch sollen sie jedes Jahr am nächsten Sonntag nach Michaeli einen Jahrtag für alle Vorfahren, Erben und Nachkommen der Stifter mit gesungenen Vigilien und Seelmessen halten. Die Herren Dietrich und Hans von Abensberg, Hadmar von Laber, Götz, Albrecht und Stephan von Wolfstein und Dietrich der Staufer und deren Erben und Nachkommen sowie der jeweilige Abt von Plankenstetten sollen die Kapelle schirmen und nicht gestatten, dass das Seelgerät bekränkt oder gemindert wird. Wenn die dies nicht tun sollten, soll sie ein Bischof zu Eichstätt mit weltlichem oder geistlichen Recht dazu zwingen.
Äußere Beschreibung: Abschrift, Pap., (16. Jahrhundert).
Laufzeit: 30.08.1459
Archivische Altsignatur: Rentamt Neumarkt 84 (entnommen aus)
Medium: A = Analoges Archivale
_uuid_: 3a4a9729-acd9-4500-b7df-3dc367d24afa
Laufzeit: 30.08.1459
Archiv: Staatsarchiv Amberg