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Übungsplattform zur Entzifferung deutscher und lateinischer Handschriften

für die bayerischen Gemeinden und Landratsämter (EAPl)
mit Verzeichnis der Aufbewahrungs­fristen

Einblicke in die Geschichte und die Aufgaben des Staatsarchivs Augsburg anlässlich der Einweihung des Magazinneubaus

Eine Ausstellung des Staatsarchivs Augsburg

Adresse: Salomon-Idler-Straße 2, 86159 Augsburg

Öffnungszeiten: 20. Juni bis 12. August 2016, 

Mo, Mi, Do 8.00–16.00 Uhr, Di 8.00–19.00 Uhr, Fr 8.00–13.30 Uhr

Der Eintritt ist frei. Presseinformation können hier aufgerufen werden.

Magazinanbau des Staatsarchivs Augsburg-Fassade

Ausbildung für den Einstieg in der 2. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen

Vorbereitungsdienst 2017/2019
Kursbeginn: 1. September 2017
Anmeldung zum Auswahlverfahren: Vom 2. Februar bis 1. Mai 2016 ausschließlich online beim Bayerischen Landespersonalausschuss [http://www.lpa.bayern.de/ausbildung/]
Kurzinformation zum Auswahlverfahren: [
http://www.lpa.bayern.de/docs/kurzinfo_q2.pdf]

Fachhochschulstudium für den Einstieg in der 3. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen

Vorbereitungsdienst 2017/2020
Kursbeginn: 1. Oktober 2017
Anmeldung zum Auswahlverfahren: Vom 23. März bis 10. Juli 2016 ausschließlich online beim Bayerischen Landespersonalausschuss [http://www.lpa.bayern.de/studium]
Kurzinformation zum Auswahlverfahren:
[http://www.lpa.bayern.de/docs/kurzinfo_q3.pdf]

Bitte beachten Sie: Für das Studium zum/zur Diplom-Archivar/in (FH) müssen Sie mindestens gesicherte Lateinkenntnisse besitzen.

 


 

 

 

Ausstellungsplakat
 

Ordensgründerin Maria Ward

Abiturjahrgang 1916
 

Schulordnung von 1911

Belobigung von 1616 (Teil 1)

Belobigung von 1616 (Teil 2)

 

Die Englischen Fräulein und das Mädchenabitur. Ein Schritt in der Frauenbildung

Mit dieser Ausstellung erinnert das Hauptstaatsarchiv an den ersten Abiturjahrgang, der an einer Mädchenschule auf das Abitur vorbereitet und im Juli 1916 dort geprüft wurde.

Gleiche Ausbildungschancen für Jungen und Mädchen mussten vor rund hundert Jahren auch in Bayern erst erkämpft werden. Dazu gehörte die Zulassung zur Abiturprüfung. Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts konnten Mädchen als Externe an Knabengymnasien die Abiturprüfung ablegen. Die Prüfungsvorbereitung mussten sie sich privat organisieren. Die Absolventinnen des Instituts der Englischen Fräulein in Regensburg, die 1916 ihr Reifezeugnis entgegennahmen, waren somit nicht die ersten Mädchen in Bayern, die das Abitur abgelegt haben. Sie waren jedoch die ersten Mädchen, die an derjenigen Schule geprüft wurden, an der sie ihre Ausbildung erhalten hatten. Rechtlich möglich war dies durch den Erlass der „Schulordnung für die höheren Mädchenschulen in Bayern“ von 1911 und die Änderung dieser Schulordnung 1916. Praktisch möglich war dies durch den Mut der Schulleitung, die schon vor Erlass der Schulordnung mit der Ausbildung eines Jahrgangs begonnen hatte. Das besondere Engagement für die Mädchenbildung ist untrennbar verknüpft mit den Ordensprinzipien des Instituts der „Englischen Fräulein“. Der Geschichte der „Englischen Fräulein“ in Bayern und ihrer Bedeutung für die Frauenbildung ist daher ein eigenes Ausstellungskapitel gewidmet. Von Anfang an betonte die Ordensgründerin Mary Ward den Wert der Erziehung der Mädchen zu gebildeten und selbständigen Frauen. Mit diesem Konzept stieß sie jedoch bei kirchlichen Würdenträgern auf Widerstand. Umso wichtiger war das Belobigungsschreiben der Konzilskongregation vom 16. April 1616. In diesem Schreiben werden den Englischen Fräulein der bischöfliche Schutz und die Obsorge zugesichert, die sie benötigten, um ihre Lehrtätigkeit auszuüben. Auch in Bayern konnte das Institut von Mary Ward Fuß fassen ‒ es entwickelte sich ein Netz von Lehrinstituten, das einer Vielzahl von jungen Frauen eine Ausbildung ermöglichte.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in der Reihe „Staatliche Archive Bayerns - Kleine  Ausstellungen“ (52 Seiten; 2 Euro).

Führungen für Gruppen können kostenfrei gebucht werden unter Tel. 089/28638-2530 und E-Mail: poststelle@remove-this.bayhsta.bayern.de

 

Eine kleine Ausstellung des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, bearbeitet von Ingrid Sauer, Laura Scherr, Andrea Schiermeier und Elisabeth Weinberger

Öffnungszeiten:
Vom 18.5 bis 29.7.2016, Mo-Fr: 8.30-18.00 Uhr, Fr: 8.30-13.30 Uhr (an Feiertagen geschlossen).

Veranstalter:
Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Schönfeldstr. 5-11, 80539 München


Die Staatlichen Archive Bayerns sind Kooperationspartner des Forschungsverbunds Provenienzforschung Bayern (FPB). 2015 gegründet, führt der FPB bedeutsame Kultureinrichtungen (Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Museen, Sammlungen, Bibliotheken und Archive) mit dem Ziel zusammen, die Suche nach und die Restitution von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut zu fördern. Die Staatlichen Archive Bayerns leisten dazu einen bedeutsamen Beitrag, indem die Findmittel zu Archivbeständen von zentraler Bedeutung für die Provenienzforschung digitalisiert und – soweit archivrechtliche Gründe nicht dagegenstehen - online verfügbar gemacht werden. In den kommenden Jahren soll dieses Angebot laufend ausgebaut werden.

 


Die Staatlichen Archive Bayerns kooperieren mit bavarikon, dem Portal zur Kunst, Kultur und Landeskunde des Freistaats Bayern. Das Bayerische Hauptstaatsarchiv und die Staatsarchive präsentieren dort ausgewählte Archivalien, die eine herausragende Bedeutung für das historische Gedächtnis Bayerns haben.

Zu den Spitzenstücken aus den Staatlichen Archiven Bayerns

 


 

 

Community as opportunity. The creative archives' and users' network (co:op)

Gemeinsam mit 17 Archiven und Forschungseinrichtungen aus 11 europäischen Ländern beteiligen sich die Staatlichen Archive Bayerns am EU-Projekt co:op.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die offizielle Projektseite.

 


Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns
Schönfeldstr. 5
80539 München

Tel.: +49 89/28638-2482
Fax: +49 89/28638-2615
E-Mail: poststelle@remove-this.gda.bayern.de
Wenn Sie uns eine E-Mail senden, so wird Ihre Adresse nur für die Korrespondenz mit Ihnen verwendet.

Wichtige Hinweise

 


Staatsarchiv Landshut:
Aufgrund des anstehenden Umzuges in ein neues Dienstgebäude wird das Staatsarchiv Landshut vom 17. Mai bis 15. Juli 2016 für den Benützerverkehr geschlossen sein.
Ab 15. Juli 2016 bis zum Abschluss des Umzugs (voraussichtlich Ende Oktober 2016) ist das Staatsarchiv Landshut am Donnerstag und Freitag für den Benützerbetrieb geschlossen.
Die neue Hausanschrift des Staatsarchivs Landshut lautet dann:
Schlachthofstr. 10
84034 Landshut
(E-Mail und zentrale Telefonnummer bleiben unverändert)

Staatsarchiv Nürnberg:
Das Staatsarchiv Nürnberg ist am Donnerstag, dem 30.06.2016 bereits ab 13:00 Uhr für den Benützerverkehr geschlossen.

Staatsarchiv Würzburg:
Das Staatsarchiv Würzburg ist am Donnerstag, dem 30.06.2016 bereits ab 16:00 Uhr für den Benützerverkehr geschlossen.

Staatsarchiv Bamberg:
Das Staatsarchiv Bamberg ist am Mittwoch, dem 06.07.2016 für den Benützerverkehr geschlossen.