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Übungsplattform zur Entzifferung deutscher und lateinischer Handschriften

für die bayerischen Gemeinden und Landratsämter (EAPl)
mit Verzeichnis der Aufbewahrungs­fristen

Am 26. Juli 2016 findet von 16 bis 17.30 Uhr eine Führung durch die Restaurierungswerkstatt des Bayerischen Hauptstaatsarchivs statt. Diesmal wird dabei auch die spannende Technik des Anfaserns vorgeführt.

Der Treffpunkt ist um 16 Uhr an der Pforte des Bayerische Hauptstaatsarchivs, Schönfeldstraße 5, 80539 München.

Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl wird um eine Voranmeldung an der Pforte gebeten (Telefon: 089-28638-2596).

 


Das Staatsarchiv Landshut blickt auf eine lange Geschichte zurück. In rund 250 Jahren auf der Trausnitz entwickelte es sich langsam zum „Gedächtnis des Raums Niederbayern“. Anläßlich der Eröffnung des Neubaus stellt das Staatsarchiv Landshut seine Bestände und ihre vielfältige Geschichte vor, die zugleich auch interessante Schlaglichter auf die Geschichte Niederbayerns werfen.

Eine Ausstellung des Staatsarchivs Landshut.

Adresse: Schlachthofstraße 10, 84034 Landshut

Öffnungszeiten: 15. Juli bis 30. September 2016,

Mo-Mi 8.00–16.00 Uhr; am 15. August 2016 geschlossen

Der Eintritt ist frei. Die Presseinformation kann hier aufgerufen werden

Begleitend zur Ausstellung kann beim Staatsarchiv Landshut ein Katalog zum Preis von 12,00 € erworben werden.


Einblicke in die Geschichte und die Aufgaben des Staatsarchivs Augsburg anlässlich der Einweihung des Magazinneubaus.

Eine Ausstellung des Staatsarchivs Augsburg

Adresse: Salomon-Idler-Straße 2, 86159 Augsburg

Öffnungszeiten: 20. Juni bis 12. August 2016, 

Mo, Mi, Do 8.00–16.00 Uhr, Di 8.00–19.00 Uhr, Fr 8.00–13.30 Uhr

Der Eintritt ist frei. Die Presseinformation kann hier aufgerufen werden.


 

 

 

Ausstellungsplakat
 

Ordensgründerin Maria Ward

Abiturjahrgang 1916
 

Schulordnung von 1911

Belobigung von 1616 (Teil 1)

Belobigung von 1616 (Teil 2)

 

Die Englischen Fräulein und das Mädchenabitur. Ein Schritt in der Frauenbildung

Mit dieser Ausstellung erinnert das Hauptstaatsarchiv an den ersten Abiturjahrgang, der an einer Mädchenschule auf das Abitur vorbereitet und im Juli 1916 dort geprüft wurde.

Gleiche Ausbildungschancen für Jungen und Mädchen mussten vor rund hundert Jahren auch in Bayern erst erkämpft werden. Dazu gehörte die Zulassung zur Abiturprüfung. Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts konnten Mädchen als Externe an Knabengymnasien die Abiturprüfung ablegen. Die Prüfungsvorbereitung mussten sie sich privat organisieren. Die Absolventinnen des Instituts der Englischen Fräulein in Regensburg, die 1916 ihr Reifezeugnis entgegennahmen, waren somit nicht die ersten Mädchen in Bayern, die das Abitur abgelegt haben. Sie waren jedoch die ersten Mädchen, die an derjenigen Schule geprüft wurden, an der sie ihre Ausbildung erhalten hatten. Rechtlich möglich war dies durch den Erlass der „Schulordnung für die höheren Mädchenschulen in Bayern“ von 1911 und die Änderung dieser Schulordnung 1916. Praktisch möglich war dies durch den Mut der Schulleitung, die schon vor Erlass der Schulordnung mit der Ausbildung eines Jahrgangs begonnen hatte. Das besondere Engagement für die Mädchenbildung ist untrennbar verknüpft mit den Ordensprinzipien des Instituts der „Englischen Fräulein“. Der Geschichte der „Englischen Fräulein“ in Bayern und ihrer Bedeutung für die Frauenbildung ist daher ein eigenes Ausstellungskapitel gewidmet. Von Anfang an betonte die Ordensgründerin Mary Ward den Wert der Erziehung der Mädchen zu gebildeten und selbständigen Frauen. Mit diesem Konzept stieß sie jedoch bei kirchlichen Würdenträgern auf Widerstand. Umso wichtiger war das Belobigungsschreiben der Konzilskongregation vom 16. April 1616. In diesem Schreiben werden den Englischen Fräulein der bischöfliche Schutz und die Obsorge zugesichert, die sie benötigten, um ihre Lehrtätigkeit auszuüben. Auch in Bayern konnte das Institut von Mary Ward Fuß fassen ‒ es entwickelte sich ein Netz von Lehrinstituten, das einer Vielzahl von jungen Frauen eine Ausbildung ermöglichte.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in der Reihe „Staatliche Archive Bayerns - Kleine  Ausstellungen“ (52 Seiten; 2 Euro).

Führungen für Gruppen können kostenfrei gebucht werden unter Tel. 089/28638-2530 und E-Mail: poststelle@remove-this.bayhsta.bayern.de

 

Eine kleine Ausstellung des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, bearbeitet von Ingrid Sauer, Laura Scherr, Andrea Schiermeier und Elisabeth Weinberger

Öffnungszeiten:
Vom 18.5 bis 29.7.2016, Mo-Fr: 8.30-18.00 Uhr, Fr: 8.30-13.30 Uhr (an Feiertagen geschlossen).

Veranstalter:
Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Schönfeldstr. 5-11, 80539 München


Die Staatlichen Archive Bayerns sind Kooperationspartner des Forschungsverbunds Provenienzforschung Bayern (FPB). 2015 gegründet, führt der FPB bedeutsame Kultureinrichtungen (Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Museen, Sammlungen, Bibliotheken und Archive) mit dem Ziel zusammen, die Suche nach und die Restitution von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut zu fördern. Die Staatlichen Archive Bayerns leisten dazu einen bedeutsamen Beitrag, indem die Findmittel zu Archivbeständen von zentraler Bedeutung für die Provenienzforschung digitalisiert und – soweit archivrechtliche Gründe nicht dagegenstehen - online verfügbar gemacht werden. In den kommenden Jahren soll dieses Angebot laufend ausgebaut werden.

 


Die Staatlichen Archive Bayerns kooperieren mit bavarikon, dem Portal zur Kunst, Kultur und Landeskunde des Freistaats Bayern. Das Bayerische Hauptstaatsarchiv und die Staatsarchive präsentieren dort ausgewählte Archivalien, die eine herausragende Bedeutung für das historische Gedächtnis Bayerns haben.

Zu den Spitzenstücken aus den Staatlichen Archiven Bayerns

 


 

 

Community as opportunity. The creative archives' and users' network (co:op)

Gemeinsam mit 17 Archiven und Forschungseinrichtungen aus 11 europäischen Ländern beteiligen sich die Staatlichen Archive Bayerns am EU-Projekt co:op.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die offizielle Projektseite.

 


Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns
Schönfeldstr. 5
80539 München

Tel.: +49 89/28638-2482
Fax: +49 89/28638-2615
E-Mail: poststelle@remove-this.gda.bayern.de
Wenn Sie uns eine E-Mail senden, so wird Ihre Adresse nur für die Korrespondenz mit Ihnen verwendet.

Wichtige Hinweise

 


Staatsarchiv Landshut:
Aufgrund des laufenden Umzuges der Archivbestände in das neue Dienstgebäude bleibt das Staatsarchiv Landshut vom 17. Mai bis 15. Juli 2016 für den Benützerverkehr geschlossen.
Ab 15. Juli 2016 bis zum Abschluss des Umzugs (voraussichtlich Oktober 2016) ist das Staatsarchiv Landshut Montag bis Mittwoch von 8 - 16 Uhr geöffnet und am Donnerstag und Freitag für den Benützerbetrieb geschlossen.
In diesem Zeitraum werden nur vollständig umgezogene Bestandsgruppen vorgelegt, die Benützung ist darüber hinaus folgendermaßen eingeschränkt: Ausgehoben wird einmal täglich (9 Uhr), vorgelegt werden maximal 6 Archivalien pro Tag. Fotoaufträge können nicht angenommen werden.

Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abt. IV Kriegsarchiv:
Der Bestand "Kraftfahr- und Fliegertruppen (WK)" ist aufgrund umfassender konservatorischer Maßnahmen bis auf Weiteres vorübergehend nicht benützbar.

 

Bayerisches Hauptstaatsarchiv:
Das Bayerische Hauptstaatsarchiv (Abt. I, II, III, V und IV Kriegsarchiv, Leonrodstraße) ist am Donnerstag, dem 28.07.2016 für den Benützerverkehr bereits ab 15:00 Uhr geschlossen.

Staatsarchiv Coburg:
Das Staatsarchiv Coburg ist am Dienstag, dem 20.09.2016 für den Benützerverkehr erst ab 10:00 Uhr geöffnet.