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Übungsplattform zur Entzifferung deutscher und lateinischer Handschriften

für die bayerischen Gemeinden und Landratsämter (EAPl)
mit Verzeichnis der Aufbewahrungs­fristen


 

 

 

 

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26.-28. Oktober 2016

Wissenschaftliches Kolloquium der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns

Die Rolle der Archive in der Zeit des Nationalsozialismus ist auf weiten Strecken noch immer unzureichend erforscht. Dabei stellte der Archivarsberuf sicher kein ideologiefreies Betätigungsfeld dar. In der Blut und Boden-Ideologie des NS-Regimes kam den Archiven vielmehr eine bis dahin nicht gekannte Bedeutung zu. Wie viele andere kulturgutbewahrende Einrichtungen profitierten die Archive aber auch von der Enteignung des Vermögens der rassisch, religiös und politisch Verfolgten. Im Zweiten Weltkrieg kümmerten sich auch bayerische Archivare im Fronteinsatz um den Schutz und die Beschlagnahme von Archivgut. In der Heimat trachteten sie mit Bergungs- und Flüchtungsaktionen die Erhaltung der Archivbestände während der alliierten Luftangriffe zu gewährleisten.

Die Beiträge des Kolloquiums erschließen in mehrfacher Hinsicht Neuland. Unter archivgeschichtlichem Aspekt wird die Zeit des Nationalsozialismus erstmals systematisch in den Blick genommen und dabei die aktuell viel diskutierten Rolle der Staatlichen Verwaltung in der NS-Zeit thematisiert. Viele Themen sind zudem auch von allgemeingeschichtlichem Interesse, neben den Fragen von Anpassung, Widerstand und Verfolgung vor allem die auch im staatlichen Archivwesen spürbaren Verreichlichungstendenzen, die praktischen Auswirkungen der Ariergesetzgebung, die Wirkungen des Luftkriegs auf die kulturgutbewahrenden Einrichtungen und die nach wie vor aktuellen Fragen der Vermögensent­ziehung.  

Ort
Bayerisches Hauptstaatsarchiv
Schönfeldstr. 5
80539 München

Zeit

Mi-Fr 26.-28. Oktober 2016

Nähere Informationen können Sie dem links angegeben Programm entnehmen.


Ort: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, Schönfeldstr. 5, 80539 München

Zeit: von 22. November, 13:00 – 17:30, 23. November 2016, 8:30 - 13:00

Anmeldeschluß: 15. Oktober 2016

Veranstalter: Ausschuss „Digitale Archive“ der Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Archivverwaltungen des Bundes und der Länder (KLA)

Beschreibung: Fileablagen, Netzlaufwerke, Intranetseiten, E-Mail-Konten und Kollaborationsplattformen wie MS Office Sharepoint bilden inzwischen einen großen Teil der behördlichen Aufzeichnungen. Sie sind in vielen Fällen die einzige aussagekräftige Überlieferung, weil digitale Informationen nicht in Gänze ausgedruckt und in den Papierregistraturen nicht mehr abgelegt werden.  Der Workshop versucht das Phänomen der digitalen Ablagen außerhalb eines DMS / VBS zu beschreiben und Lösungen aufzuzeigen, wie digitale Aufzeichnungen als Archivgut übernommen und als historische Quellen von morgen dauerhaft erhalten werden können.

Zielgruppe: Angehörige aller Archivsparten, sowie Interessierte aus Wissenschaft, Forschung, Industrie und Handwerk.


 

 

 

 

 

Plakat

 

 

Programm

 

 

 

 

 

 

 

Am 1. Oktober von 10:00 bis 16:00 Uhr öffnet das Staatsarchiv Landshut seine Pforten für interessierte Besucher. Dabei werden folgende Führungen angeboten:

Einblicke – das Staatsarchiv Landshut öffnet seine Türen (Einführung, Gebäuderundgang inklusive Magazinbesichtigung)
10.00 Uhr / 11.00 Uhr / 12.00 Uhr / 13.00 Uhr / 14.00 Uhr / 15.00 Uhr
Treffpunkt: Vortragsraum

Führung durch die Ausstellung „Das Gedächtnis Niederbayerns. Das Staatsarchiv Landshut stellt sich vor“
10.30 Uhr / 11.30 Uhr / 12.30 Uhr / 13.30 Uhr / 14.30 Uhr / 15.30 Uhr
Treffpunkt: Vitrine neben dem Haupteingang

Die Besichtigung des Öffentlichkeitsbereichs (Foyer, Lesesaal, Vortragsraum) und der Ausstellung ist jederzeit möglich.

Staatsarchiv Landshut
Schlachthofstraße 10
84034 Landshut

Tel. 0871/92328-0
Fax 0871/92328-8
E-Mail: poststelle@stala.bayern.de


Das Staatsarchiv Landshut blickt auf eine lange Geschichte zurück. In rund 250 Jahren auf der Trausnitz entwickelte es sich langsam zum „Gedächtnis des Raums Niederbayern“. Anläßlich der Eröffnung des Neubaus stellt das Staatsarchiv Landshut seine Bestände und ihre vielfältige Geschichte vor, die zugleich auch interessante Schlaglichter auf die Geschichte Niederbayerns werfen.

Eine Ausstellung des Staatsarchivs Landshut.

Adresse: Schlachthofstraße 10, 84034 Landshut

Öffnungszeiten: 15. Juli bis 30. September 2016,

Mo., Di., Do. 8.00-16.00 Uhr; Mi. 8.00–18.00 Uhr;

Fr. 8.00–13.00 Uhr

Der Eintritt ist frei. Die Presseinformation kann hier aufgerufen werden

Begleitend zur Ausstellung kann beim Staatsarchiv Landshut ein Katalog zum Preis von 12,00 € erworben werden.


Die Staatlichen Archive Bayerns sind Kooperationspartner des Forschungsverbunds Provenienzforschung Bayern (FPB). 2015 gegründet, führt der FPB bedeutsame Kultureinrichtungen (Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Museen, Sammlungen, Bibliotheken und Archive) mit dem Ziel zusammen, die Suche nach und die Restitution von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut zu fördern. Die Staatlichen Archive Bayerns leisten dazu einen bedeutsamen Beitrag, indem die Findmittel zu Archivbeständen von zentraler Bedeutung für die Provenienzforschung digitalisiert und – soweit archivrechtliche Gründe nicht dagegenstehen - online verfügbar gemacht werden. In den kommenden Jahren soll dieses Angebot laufend ausgebaut werden.

 


Die Staatlichen Archive Bayerns kooperieren mit bavarikon, dem Portal zur Kunst, Kultur und Landeskunde des Freistaats Bayern. Das Bayerische Hauptstaatsarchiv und die Staatsarchive präsentieren dort ausgewählte Archivalien, die eine herausragende Bedeutung für das historische Gedächtnis Bayerns haben.

Zu den Spitzenstücken aus den Staatlichen Archiven Bayerns

 


 

 

Community as opportunity. The creative archives' and users' network (co:op)

Gemeinsam mit 17 Archiven und Forschungseinrichtungen aus 11 europäischen Ländern beteiligen sich die Staatlichen Archive Bayerns am EU-Projekt co:op.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die offizielle Projektseite.

 


Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns
Schönfeldstr. 5
80539 München

Tel.: +49 89/28638-2482
Fax: +49 89/28638-2615
E-Mail: poststelle@remove-this.gda.bayern.de
Wenn Sie uns eine E-Mail senden, so wird Ihre Adresse nur für die Korrespondenz mit Ihnen verwendet.

Wichtige Hinweise

 


Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abt. III Geheimes Hausarchiv:
Wegen Bauarbeiten sind in der Zeit vom Mittwoch, dem 05.10.2016 - Freitag, dem 14.10.2016 in der Abt. III (Geheimes Hausarchiv) des Bayerischen Hauptstaatsarchivs die Bestände des Archivs der Herzöge in Bayern sowie des Hubertus- und des St. Elisabethenordens nicht benützbar.

Staatsarchiv Würzburg:
Das Staatsarchiv Würzburg ist am Montag, dem 10.10.102016 für den Benützerverkehr geschlossen.

Staatsarchiv Bamberg:
Das Staatsarchiv Bamberg ist am Freitag, dem 14.10.2016, für den Benützerverkehr bereits ab 12:00 Uhr geschlossen.

Staatsarchiv Bamberg:
Das Staatsarchiv Bamberg ist am Montag, dem 17.10.2016 für den Benützerverkehr geschlossen.

Staatsarchiv Amberg:
Das Staatsarchiv Amberg ist am Donnerstag, dem 20.10.2016 für den Benützerverkehr erst ab 12:00 Uhr geöffnet.