Der Fürstbischof zieht in die Stadt - Die Anfänge der Würzburger Residenz vor 300 Jahren

Eine Ausstellung des Staatsarchivs Würzburg in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen vom 28. September 2022 bis 8. Januar 2023 in der Würzburger Residenz.

Ausstellungsplakat

Ausstellungsplakat (Karin Hagendorn, Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns) [PDF-Datei].

Blick in die Ausstellung

Blick in die Ausstellung

Bernd Schreiber (Präsident der Bayer. Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen)

Bernd Schreiber (Präsident der Bayer. Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen)

Dr. Bernhard Grau (Generaldirektor der Staatlichen Archive)

Dr. Bernhard Grau (Generaldirektor der Staatlichen Archive)

Dem 300. Jubiläum der Grundsteinlegung der Würzburger Residenz am 22. Mai 1720 widmen das Staatsarchiv Würzburg und die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen eine kleine Ausstellung. Die eigentlich für das Jubiläumsjahr 2020 geplante Ausstellung musste auf Grund der Corona-Pandemie mehrfach verschoben werden und ist daher nun mit zwei Jahren Verspätung in den Räumen der Würzburger Residenz zu sehen. Die Würzburger Residenz ist ein Bauwerk von europäischem Rang. Als barocker Profanbau aus einem Guss zählt sie zum Weltkulturerbe.

Ihre prachtvolle Ausstattung entsprang dem Repräsentationsbedürfnis, dem Machtbewusstsein und dem "Baufieber" der Würzburger Fürstbischöfe aus dem Hause Schönborn. Dank ihrer Kontakte planten und arbeiteten die einflussreichsten Architekten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation am Bau der Residenz mit, unter ihnen Johann Dientzenhofer und der bis dahin unbekannte Ingenieursoffizier Balthasar Neumann. Die Grundsteinlegung am 22. Mai 1720 bildet den Ausgangspunkt der Ausstellung zur Baugeschichte. Die Stationen beleuchten die Planung und den Bau der Residenz bis zu ihrer Einweihung. Näher vorgestellt werden die am Bau beteiligten Künstler, Architekten und Handwerker. Ein weiteres Schlaglicht richtet sich auf das höfische Leben in Würzburg nach dem Bezug der Residenz durch den Hofstaat.

Gezeigt werden 30 Exponate aus den Beständen des Staatsarchivs Würzburg sowie einige Leihgaben aus anderen Einrichtungen (Museum für Franken, Staatsarchiv Bamberg). Die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen beteiligt sich mit mehreren großen Porträtgemälden von Fürstbischöfen aus dem Hause Schönborn.

Die Ausstellung ist vom 28. September 2022 bis 8. Januar 2023 in der Würzburger Residenz, Residenzplatz
2, 97070 Würzburg (mit Eintritt, zu den dort üblichen Öffnungszeiten) zu sehen:
https://www.residenz-wuerzburg.de>>>


Das Staatsarchiv Würzburg bietet kostenlose öffentliche Führungen zu folgenden Terminen an:
12. Oktober, 11.00 Uhr
26. Oktober, 16.00 Uhr
16. November, 11.00 Uhr
30. November, 15.00 Uhr
14. Dezember, 11.00 Uhr
Anmeldungen unter poststellestawu.bayern.de oder Tel.: (0931)35529-40
Weitere Informationen unter www.gda.bayern.de (Pressebilder in höherer Auflösung können angefordert werden).

BR-Radio-Beitrag zur Ausstellung:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/ausstellung-zeigt-anfaenge-und-bau-der-wuerzburger-residenz,TIds9h6>>>


Zur Ausstellung liegt ein kleiner Ausstellungskatalog vor:

Der Fürstbischof zieht in die Stadt. Die Anfänge der Würzburger Residenz vor 300 Jahren. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Würzburg in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Konzeption und Bearbeitung: Ingrid Heeg-Engelhart, Hannah Hien, Jens Martin, Klaus Rupprecht u.a. Mit einer Einleitung von Stefan Kummer (Staatliche Archive Bayerns - Kleine Ausstellungen 61), München-Würzburg 2020, ISBN 978-3-938831-94-6, 100 S., zahlr. SW-Abb.; Verkaufspreis 6,00 Euro

 

Veröffentlicht am 27.09.2022