Hitlers Zug nach Coburg - Der Deutsche Tag von 1922

Eine Ausstellung der Historischen Gesellschaft Coburg, des Staatsarchivs Coburg und der Landesbibliothek Coburg beleuchtet die Umstände von Hitlers Auftreten in Coburg im Jahr 1922. Sie ist noch bis zum 13.1.2023 zu sehen.

Das Plakat zur Ausstellung

Das Plakat zur Ausstellung

Am 14. und 15. Oktober 1922 traten Adolf Hitler und mit ihm 650 SA-Männer beim Dritten Deutschen Tag in Coburg zum ersten Mal in größerem Stil außerhalb von München auf. Die Zusammenkunft verschiedenster vaterländischer und völkischer Verbände wurde letztlich von Hitlers SA dominiert, welche nach heftigen Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten für sich beanspruchte, Coburg vom „roten Terror“ der Arbeiterschaft befreit zu haben. Das Ereignis fand deutschlandweit große Beachtung und war ein Vorgriff auf das Krisenjahr 1923, an dessen Ende der Hitlerputsch stand. Als „Markstein der Bewegung“ sollte es fortan fest in den Parteimythos der NSDAP eingefügt werden.  Die Ausstellung der drei Einrichtungen will die Umstände von Hitlers Auftreten in Coburg beleuchten, wichtige Protagonisten und Schauplätze präsentieren und die Bedeutung des Ereignisses für Coburg und die Geschichte der NSDAP herausstellen.

Ort: Foyer des Staatsarchivs Coburg, Herrngasse 11. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten: Mo-Do 8-16 Uhr, Fr 8-13.30 Uhr; Laufzeit 17.10.2022-13.1.2023;

geschlossen 1.11.2022, 26.12.2022, 6.1.2023.

 

Eingestellt 10.10.2022, aktualisiert 21.10.2022