| Betreff: |
Wolfgang Panichner zu Wolksdorf, Marschall des Hofs zu Salzburg als Hofgerichtpräsident des Erzbischofs Leonhard bekennt, daß das Hofgericht in der Klage Seitz des Torringers zu Seefeld gegen Veit v. Torring zu Jettenbach, welcher Letzteren laut Erzbischöfl. Mandats d. d. Montag vor Allerheiligen 1497 sich in den Besitz von seines Vaters Bruder Sohn Cristoph v. Torring seel. Gütern gesetzt hat, wogegen genannter Seitz protestiert hat, da er näher gesippt sei, indem genannter Christoff seines Bruders Sohn gewesen, zu Recht erkannt habe, daß obengenanntes Mandat aufgehoben werde, wogegen Veit v. Torring an dem römischen König u. s. Kammergericht appelliert habe. An den Rechten waren gesessen Ludwig Bischof v. Chiemsee, Dr. Christoff Mendel von Steinfels zu Eichstett u. Augsburg Domherr, Kanzler, Dr. Joh. Prämer Domherr zu Salzburg, Virgili Ueberacker zum Sieghartstein, Kanzlmann, Meister Heinrich Runger, Pfarrer zu Laufen, Meister Hanns Weininger, Assessor, Meister Erhart Weichser, Pfarrer zu Werffen, Licentiaten geistl. Rechten, Wolfen Trauner, Jakob Haunsberger zu Bachenberg, Kaspar Paucher, Pfleger zu Staufenegg, Ritter Christoff Strasser zu Albm, Jorg Woppinger u. Kraft v. Grumbach, Ueberrichter. Salzburg Montag nach Lätare (Orig. Perg.). 1499; Jetzt: Schloßarchiv Seefeld Urk. Nr.21
|