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Sigmund Opfentaler (Apfentaler), Pfleger zu Trawnstein, beurkundet einen Schiedsspruch zwischen Abt Wolfgang zu Aspach und Lienhart Zehentleitner, welch letzterer das Gut Zehentleiter urkundlich als Leibgeding an Stefan Schmid verkaufte, während Zehentleitners Hausfrau das Leibgeding dem Kloster aufgab. Die Spruchleute entscheiden, dass jede Partei auf ihre Forderung verzichten solle, das Kloster auf Kostenentschädigung und Zehentleitner auf das Leibgedingrecht. Spruchleute auf Seite Zehentleitners: H. Chlosner zu Stubenperg, G. Rosenstingel, Urban Haunreitter. Spruchleute auf Seite des Abtes: Wolfgang Harder, Pfarrgesell zu Ering, Pangr. Glotz zu Pewerbach, P. Pawer, Bürger zu Münster.
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