Archiv, Bestand, Signatur
| Archiv: | Staatsarchiv Bamberg |
|---|---|
| Kapitel-Bezeichnung: | Urkunden Mitwitz und Burggrub (Band 1, Teil II) |
| URN: | urn:nbn:de:stab-234a50c9-b4ea-4ab7-8a99-7bad55d298c77 |
| Bestellsignatur: | StABa, Archiv der Freiherren von Würtzburg zu Mitwitz U II 201 |
Beschreibung des Archivales
| Betreff: |
Franz Ludwig, Bischof zu Bamberg und Wirzburg, Fürst des Heiligen Römischen Reiches und Herzog zu Franken, verlehnt zu Mannlehen an Joseph Heinrich Ernst von Wirzburg, Kapitular zu Bamberg und Wirzburg, hochfürstlich bambergischer Geheimer Rat und Vikariatspräsident, für sich und in Vollmachtsnamen seines Bruders Christoph Franz, k. k. Kämmerer, und seines Vetters Karl, hochfürstlich würzburgischer Hofrat, Kämmerer und Oberamtmann, einen Hof zu Trainau (Besitzer: vormals Konrad jetzt Hans Welsch), zwei Selden daselbst (Besitzer: vormals Friedrich Steeger jetzt Hans Dietrich, vormals Georg Kessel jetzt Andreas Pinzler), eine Hofstatt (Besitzer: vormals Friedrich Steeger jetzt Johann Ditterich); das Untere Schloß zu Mitwitz mit allen Pertinenzien samt Halsgericht und Schlachtrecht, zwei Wiesen (die Prüsserin oder den Tummelplatz und die Erlswiese, am Schloßgraben), einen Baumgarten gen. der Mühlgarten, der an den großen See gen. der breite See (Besitzer: vormals Veit jetzt Lorenz Maiter („grenzt“), vier Äcker (zwei vor der Mueß: Besitzer: vormals Matthes jetzt Johann Engelhard, vormals Georg jetzt Hans Martin Wittmann, zwei auf dem Röttenbach und am Fuchsberg: Besitzer: vormals Hans jetzt Georg Niklaus Dötschel), fünf Selden zu Mitwiz (Besitzer: vormals Hans Georg Engelhard jetzt Jakob Püls, vormals die Witwe des Alexander Jakob Jud jetzt Bonum und Sender Jud, vormals Hans Weber jetzt Konrad Prediger, vormals Salomon Levi, dann Mayer Moyses jetzt Seeligmann und Izzig Jud, vormals Hans Bauer und jetzt Johann Motschmann), zwei Güter daselbst (Besitzer: vormals Hans Weidner jetzt Hans Schneiders Witwe, vormals Johann jetzt Heinrich Weiß), ein halbes Gut (Besitzer: vormals Hans Maiter Mezger jetzt Konrad Jung), eine Schenkstatt (Besitzer: vormals Hans Georg jetzt Gabriel Bayer), eine Badstube (Besitzer: vormals Hans Gik jetzt Andreas Geyer), drei Selden (Besitzer: vormals Georg Friedrich Wipperts Witwe jetzt Georg Friedrich Holzheimer, vormals Hans Georg Bayer jetzt Johann Engelhard, vormals Wolf Schneider jetzt Lorenz Bechauf), zwei Hofstätten im Rittersgraben (Besitzer: vormals Georg Sebastian Krempel jetzt Mayer Jud, vormals Hans Wagner, vormals Johann Ditterich jetzt Samuel Mayer Jud), eine Mühle an der Föriz (Besitzer: vormals Sebastian jetzt Hans Engel); einen dritten Teil am Dorf Burggrub; zwei halbe Güter zu Burgstall (Besitzer: vormals Martin jetzt Konrad Zapf, vormals Michael Fischer jetzt Johann Georg Hofmann), vier Selden daselbst (Besitzer: Christoph Körner jetzt dessen Witwe, vormals Hans Bauer der Jüngere jetzt Adam Lenkert, vormals Hans jetzt Erhard Kessel, vormals Jakob jetzt Johann Horn); das Gehülz am Fuchsberg, am schönen Mueß, in der Dännenbruken (Besitzer: vormals Hans jetzt Veit Hartan), am Schmelzer Berg, an der Zeihern und eine Wiese daselbst (Besitzer: vormals Peter Püchel jetzt Konrad Münzel), ein Mäßlein Holz in der Brunken, das Fischersschrötlein im Schnuppengrund (Besitzer: vormals Georg Langbein jetzt Hans Lindlein), das Gehülz in der Heunischen Burk, den Schrot im Öffeleinsgraben, auf dem Siegrück gen. Eichschrot bei der Oefeleinswiese, das Gehülz hinter Rotschreuth, am Spizberg, den Steinbruch daselbst, das Gehülz gen. Bächleins Mueß (Besitzer: vormals Johann Georg jetzt Johann Höller, vormals Johann Liebermann jetzt Johann Wittmann, vormals Franz jetzt Georg Sünkel, vormals Hans Zapf jetzt Georg Maiters Witwe, vormals Matthes jetzt Niklaus Lenkert zu Kaltenbrunn), das Gehölz im Kirchlohe gen. Lämerstöken, an der Pfadenmuß, auf dem Brand, das Hölzlein in der Süß gen. Schwarzholz auf dem Wachholder ob Schwerzendorf, das Holz vor dem Mos bei Burggrub (Besitzer: vormals Hans Georg Reinhard Günther jetzt Johann Mönch, vormals Adam Ulrich jetzt Johann Schwemlein, vormals Hans jetzt Peter Günther, vormals Hans Bauer jetzt Heinrich Kessel, vormals Hans Grebner jetzt Hans Günther), das Hölzlein in der Hungersmueß gen. der Hungerberg, das Hölzlein in der Eicheten gen. auf den Stöcken, das an das Lehen des Bürgermeisters und Rates von Cronach zu Haßlach grenzt, das Schrötlein zu Trainau gen. Herrn Schrötlein; den Mühlsee, den Angersee gen. der alte See, den großen See gen. der breite See, den Dännenbrüker See, den schoenen See, das schwarze Seelein, das Kuchenseelein gen. kleines Wurzel Seelein, die Seestatt zu Burggrub; zwei halbe Güter zu Neundorf (Besitzer: vormals Lorenz jetzt Sebastian Engel, vormals Paul jetzt Johann Krauß), vier Güter daselbst (Besitzer: vormals Karl Gottfried jetzt Pankraz Dorsch, vormals Paul jetzt Hans Georg Krauß, Hans Fischer, vormals Nikolaus jetzt Balthasar Bauer), drei Selden daselbst (Besitzer: vormals Franz Dötschels Witwe jetzt Johann Georg Motschmann, vormals Georg jetzt Johann Georg Forster, vormals Hans Füllweber jetzt Konrad Jakob), einen Hof (Besitzer: vormals Lorenz jetzt Jakob Jung); den Pinzenhof; das Dorf Rotschreuth, einen Teil des Zehnts zu Tiebau, den halben Zehnt zu Beickheim; den unteren Hof zu Schwärzendorf, eine Fronselde daselbst (Besitzer: Simon jetzt Andreas Wich), eine Schäferei daselbst, ein Gut (Besitzer: vormals Hans jetzt Hans Georg Zapf), drei Selden daselbst (Besitzer: vormals Hans Georg Schilling jetzt Andreas Fischer, vormals Georg Schneider jetzt Georg Röschlau, vormals Nikol jetzt Hans Grebner), drei Äcker in der Süß (Besitzer: vormals Hans Schneider jetzt Hans Schilling); ein Fischwasser an der Föriz; fünf Selden zu Mitwiz (Besitzer: vormals Hans Veit Schlunds Witwe jetzt Johann Georg Engel, vormals Hans jetzt Georg Nikol Dötschel, vormals Johann jetzt dessen Sohn Johann Lorenz Rupp, vormals Lorenz Schlund, dann Hans und dessen Sohn Nikolaus Büttner, Hans Georg Schneider, Johann Schneider, Johann Georg Mayer); ein Fischwasser an der Föriz, das sich über die Steinach bis zum Mitwizer Berg erstreckt; 19 Äcker Holz am Mitwizer Berg; eine Schenkstatt zu Mitwiz (Besitzer: vormals Georg jetzt Hans Martin Wittmann), und alles, was Paulus von Schaumberg zu Strößendorf an Holz am Schwand, in der Hainischen Burk, am Öffeleinsgraben, zu und bei Mitwiz gehabt hat; einen Hof zu Trainau (Besitzer: vormals Hans Fiedler jetzt Jakob Hanft); den Oberen Sitz zu Mitwiz mit allen Pertinenzien samt Halsgericht und Schlachtrecht, die untere Schenkstatt (Besitzer: vormals Konrad Maiter jetzt Hans Georg Engel), elf Selden daselbst (Besitzer: vormals Georg jetzt Hans Georg Förster, vormals Matthes jetzt Johann Engelhard, vormals Georg Kraußens Witwe jetzt Hans Georg Krauß, vormals Nikolaus Rost jetzt Johann Georg Parnickel, vormals Hans jetzt Lorenz Rupp, vormals Veit Bechauf jetzt Niklaus Engel, vormals Georg Nikol Bauer jetzt Seeligmann Lazar Jud, vormals Konrad Maiters Witwe jetzt Lorenz Maiter, vormals Andreas jetzt Veit Hartan, vormals Hans Hartan jetzt die Witwe des Andreas Jung, vormals Hans Georg Engelhard jetzt Matthes Dötschel); einen dritten Teil am Dorf Burggrub samt der halben fraischlichen Obrigkeit, die zwischen dem Hochstift Bamberg und dem Haus Sachsen vertraglich geregelt worden ist; drei Güter und eine Selde zu Burgstall (Besitzer: vormals Paul Funkens Witwe jetzt Lorenz Funk, vormals Peter Pühl jetzt Hans Lindlein, vormals Konrad Engel jetzt Peter Horn, vormals Elisabeth Bechaufin jetzt Hans Bechauf); das Steinigt Holz am Fuchsberg, das Gehölz am Kaltenbrunn unter dem Spizberg am alten Graben, das Gehölz am Lindach gen. im Teuffelsgraben, das Gehölz am Bächlein, das an das Holz des Rittergutes zu Lindenberg stößt gen. der Krögel; das Eichholz zu Burggrub, das Gehölz unter dem Fuchsberg gen. Brandschrot, das Gehülz am Brand; den Stöckichten See, die zwei Riegelseen, einen Teil des Zehnts zu Tiebau; zwei Güter zu Neundorf (Besitzer: Margaretha Thomasin, Witwe, und Peter Dötschel jetzt Balthasar Motschmanns Witwe und Lorenz Gertlein, vormals Konrad jetzt Nikolaus Hofmann), vier halbe Güter daselbst (Besitzer: vormals Martin Fischers Witwe jetzt Heinrich Fischer, vormals Lorenz, dann Nikolaus jetzt Balthasar Bauer, vormals Hans jetzt Nikol Hofmann, vormals Erhard Bechauf jetzt Martin Schilling); den oberen Hof zu Schwärzdorf, drei Güter daselbst (Besitzer: vormals Hans jetzt Hans Georg Zapf, vormals Andres jetzt Georg Grünbek, vormals Georg Zapf jetzt Johann Grünbek), drei Selden daselbst (Besitzer: vormals Hans jetzt Georg Büttner, Hans Grebner, Nikolaus Fischer und Johann Jung); ein Fischwasser an der Föriz im Alt Neuhauß, das an das Wasser des Herzogs zu Sachßen stößt, den Zehnt zu Schierßniz, die Jagdgerechtigkeit auf dem Haußleßer Gehölz.; Diese Lehengüter haben Joseph Heinrich Ernst, Kapitular zu Bamberg und Wirzburg, bambergischer geheimer Rat und Vikariatspräsident, für sich und in Vollmachtsnamen seiner Brüder johann Philipp Veit, kurmainzisch und hochfürstlich würzburgischer Geheimer Rat, und Christoph Franz, k. k. Kämmerer, sowie seines Vetters, hochfürstlich würzburgischer Hofrat, Kämmerer und Oberamtmann, 1780 März 6 zu Lehen empfanen.; S.: Franz Ludwig, Bischof |
|---|---|
| Sprache: | ger |
| Gattung: | Urkunden |
| Beschreibstoff: |
Pergament |
| Literaturhinweise: |
14 |
| Ausstellungsort: | Bamberg |
Überlieferungsgeschichte
| Provenienz: |
Archiv der Freiherren von Würtzburg zu Mitwitz |
|---|