Archiv, Bestand, Signatur
| Archiv: | Staatsarchiv Bamberg |
|---|---|
| Kapitel-Bezeichnung: | Urkunden Mitwitz und Burggrub (Band 1, Teil II) |
| URN: | urn:nbn:de:stab-2c3d78b1-5645-4f87-af3b-1bfd57ee5f833 |
| Bestellsignatur: | StABa, Archiv der Freiherren von Würtzburg zu Mitwitz U II 177 |
Beschreibung des Archivales
| Betreff: |
Lothar Franz, Erzbischof zu Maincz, Erzkanzler und Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches durch Germanien, Bischof zu Bamberg, verlehnt zu Mannlehen an Johann Veit, Domizellar des Domstiftes zu Würzburg, Georg Heinrich Wilhelm, beide von Würzburg, Gebrüder auf Ober- und Unter-Mitwitz, und Johann Christoph von Künsperg auf Danndorf in Vormundschaft Johann Ludwigs von Wurzburg, nämlich einen Hof zu Tranau (Besitzer: vormals Endres Hofmann Hempfling gen. und Thomas Jacob jetzt Karl Bechauf), zwei Selden daselbst (Besitzer: vormals Hans Pottu jetzt Hans Beringer, vormals Hans Marxens Witwe jetzt Georg Keßel), eine Hofstatt (Besitzer: vormals die Schellfichtin jetzt Hans Beringer); das Untere Schloß zu Mitwiz mit allen Pertinenzien samt Halsgericht und Schlachtrecht, zwei Wiesen (Preusserin und Erlwiese), einen Baumgarten gen. Mühlgarten, der an den großen See gen. der braite See (Besitzer: vormals Amalia Schmidin Witwe jetzt Franz Meither), vier Äcker (zwei vor der Müeß: Besitzer: vormals Anton Bauer Beckh jetzt Konrad Hiltmüller, vormals Hans Zeyerers Witwe jetzt Franz Herolt Schulmeister, auf dem Röttenbach am Fuchsberg: Besitzer: vormals Hans Veit Weber Förster jetzt Hans Dötschel), fünf Selden zu Mitwitz (Besitzer: vormals Hans Schweser und Hans Veit Weber jetzt die Witwe des Alexander Jacobs Jud, vormals Otto Schmid jetzt Hans Weber, vormals Alexander Jacob Jud jetzt Salomon Jud, vormals Anton jetzt Hans Kaspar Bauer Beckh), drei Güter daselbst (Besitzer: vormals Hans Müller jetzt Georg Pankraz Bauer, vormals Klaus Dopf jetzt Simon Escher), ein halbes Gut (Besitzer: vormals Eucharius jetzt Hans Maither Metzger), eine Schenkstatt (Besitzer: vormals Klaus Zeyerer jetzt Matthes Bayer, eine Badstube (Besitzer: vormals Jakob jetzt Otto Gickh Bader), drei Selden (Besitzer: vormals Georg Zeyerer jetzt Georg Jung Hoffmann, vormals Klaus Zeyerer jetzt Matthes Beyer, vormals Georg Zeyerer jetzt Michel Schultheiß), zwei Hofstätten im Rittersgraben (Besitzer: vormals Matthes Beyer, die andere stößt an den Besitz des Michael Hartmann, vormals Hans Veit Starz Häffner jetzt dessen Sohn Veit Starz); eine Mühle an der Föriz (Besitzer: Konrad Hild); einen dritten Teil am Dorf Burggrub; zwei halbe Güter zu Burckstall (Besitzer: vormals Hans jetzt Konrad Bauer Schultheiß, vormals Klaus jetzt Georg Hoffmann), vier Selden daselbst (Besitzer: vormals Peter Wöner jetzt Hans Bauer der Mittlere, vormals Hans Bauer jetzt dessen Witwe, vormals Georg Engel jetzt Hans Keßel, vormals Georg Hoffman jetzt Hans Schubart); das Gehülz am Fuchsberg, in der schönen Mueß, an der Tännen-Bruckhen, am Schmölzerberg, an er Zeyhern, eine Wiese daselbst (Besitzer: vormals Hans Bauer jetzt Peter Büehl), ein Mäßlein Holz in der Peünten, das Fischersschrötlein im Schruppen-Grund (Besitzer: vormals Hans Lieb jetzt Georg Langbein), das Gehülz an der Heünischen Burckh, den Schrot im Öfeleinsgraben, den Schrot auf dem Siegrückh gen. Ayschschrott bei der Öfeleinswiese, das Gehülz hinter Rotschreüth im Tal, am Spizberg und den Steinbruch daselbst, das Gehülz gen. Bächlein Mueß (Besitzer: vormals Lorenz jetzt Egidius Wolf, vormals Georg Kayser jetzt Hans Venn, vormals Martin Buhlens Witwe jetzt Balthasar Bühl, vormals Sebastian Jung Engel und Veit Geigers Witwe jetzt Veit Geiger und Georg Motschmann), das Gehülz am Kirchlohe gen. Lämmerstöcken, an der Pfadenmueß, auf dem Brand, das Hölzlein in der Süß gen. Schwarzholz auf dem Wachholder ob Schwerzendorf, das Gehülz vor dem Mos bei Grueb (Besitzer: vormals Klaus Friedel jetzt Hans Pfadenhauer, vormals Hans Pfadenhauers Witwe jetzt Erhard Pfadenhauer, vormals Hans Geiger jetzt Hans Günter und Hans Bauer, vormals Sebastian Dorsch jetzt Erhard Pfadenhauer), das Hölzlein in der Hungermueß gen. Hungerberg, das Hölzlein in der Eicheten gen. auf den Stöcken, das an das Lehen des Bürgermeisters und Rates von Cronach zu Haßlach grenzt; das Schrötlein zu Tranau gen. Herren Schrötlein; den Mühl See, den Angersee, den großen See gen. der braite See, den Tännenbrücker See, den schönen See, das schwarze Seelein, das Kuchenseelein gen. Kleines Würzelseelein, die Seestatt zu Grueb; zwei halbe Güter zu Neündorf (Besitzer: vormals Hans Krauß jetzt Hans Engel, vormals Anton Welz jetzt Adam Krauß), vier Güter daselbst (Besitzer: vormals Hans Engel jetzt Hans Krauß Junior, vormals Pankraz jetzt Georg Fischer Senior, vormals die Witwe des Paulus Bauer Babst jetzt Lorenz Bauer Babst), drei Selden allda (Besitzer: vormals Kilian Eichhorn jetzt (Pankraz) Franz Dötschel, vormals Hans jetzt Pankraz Lechner, vormals Andres Fösel jetzt Martin Beyer), einen Hof (Besitzer: Veit Jung Hofmann); den Pinzenhof; das Dorf Rotschreüt; einen Teil des Zehnts zu Diebau, den Zehnt zu Beykheimb; den unteren Hof zu Schwerzdorf, eine Fronselde daselbst (Besitzer: vormals Klaus Jung jetzt Hans Schneiders Witwe), eine Schäferei (Besitzer: Johann Jacob von Muderspach), ein Gut (Besitzer: vormals Philipp jetzt Hans Zapf), drei Selden daselbst (Besitzer: vormals Philipp Plinzler jetzt Michael Jung Engel, Nikolaus Schneider, vormals Heinrich Doreth jetzt Hans Sattler), drei Äcker in der Sües (Besitzer: Hans Schneider); ein Fischwasser an der Föriz; fünf Selden zu Mitwiz (Besitzer: vormals Klaus jetzt Veit Schlund Sieber, vormals Veit Schlund jetzt Hans Dötschel, vormals Georg jetzt Michel Dötschel, vormals Hans Bechner jetzt Matthes Engel, Veit Höfler Schlosser, Heinrich Wohlleben, Peter Pohl Rotgerber; ein Fischwasser an der Föriz, das sich über die Steinach, bis zum Mitwizer Berg und an die Wiese des Hans Dötschel erstreckt; 19 Äcker Holz am Mitwizer Berg; eine Schenkstatt zu Mitwiz (Besitzer: vormals Margaretha Zeyherin jetzt Matthes Beyer) und alles, was Paulus von Schaumberg an Gehülz am Schwand, in der Heünischen Burckh, am Öfeleinsgraben und zu und bei Mitwiz gehabt hat; einen Hof zu Tranau (Besitzer: vormals Hans Henfling und Thomas Jacob jetzt die Henflische Witwe und Karl Bechauf); den Oberen Sitz Mitwiz mit allen Pertinenzien samt Halsgericht und Schlachtrecht, die untere Schenkstatt (Besitzer: vormals Konrad Maithers Witwe jetzt deren Sohn Hans Maither), elf Selden daselbst (Besitzer: Hans Peter Förster, Georg Nikol Engelhard, Hans Krauß, Jakob Alexander Jud, Hans Philipp Wagner, Anton Liebermann, Michael Schultheiß, Franz Maither, Lorenz Hertan, Hans Veit Engelhard); einen dritten Teil am Dorf Burggrub mit dem halben Halsgericht, das zwischen dem Stift Bamberg und dem Haus Sachßen vertraglich geregelt worden ist, drei Güter und eine Selde zu Burckhstall (Besitzer: vormals die Kinder des Georg Funckh jetzt Paulus Funckh, vormals Andreas jetzt Peter Bühl, vormals Hans Rau jetzt Jakob Alexander Jud, vormals Hans Bechauf Funckh gen. jetzt dessen Witwe Barbara Funckhin); das Steinicht Holz, das Gehülz beim Kaltenbaum unter dem Spizberg am alten Graben, am Lindach gen. im Teüffelsgraben, am Bächlein, das an das Holz der von Redwiz zu Lindenberg grenzt gen. der Krögel, das Eichholz zu Grueb, das Gehülz unter dem Fuchsberg gen. Brandschrot, das Gehülz am Brand; den Stöckichten See, die zwei Riegel Seen; einen Teil des Zehnts zu Tiebau; zwei Güter zu Neündorf (Besitzer: vormals Georg Fischer Diez gen. jetzt Hans Pfadenhauer und Hans Dötschels Witwe, vormals Hans Bauerpast jetzt Lorenz Hofmann), vier halbe Güter daselbst (Besitzer: vormals Adam jetzt Georg Fischer Junior, vormals Paulus jetzt Georg Bauerbast, vormals Paul Bauers Kinder jetzt Lorenz Bauerbast, vormals Klaus Bechauf jetzt Klaus Bauers Witwe); den oberen Hof zu Schwerzdorf, drei Güter daselbst (Besitzer: vormals Georg Doret jetzt Heinrich Zapf, vormals Konrad Reisenweber jetzt Martin Grüenbeckh, vormals Georg jetzt Hans Lieb), drei Selden daselbst (Besitzer: vormals Hans jetzt Georg Püttner, vormals Georg Schultheiß jetzt Michel Jungengel); ein Fischwasser an der Föriz, das sich im Amt Neühauß befindet und an das Wasser des Herzogs zu Sachßen stößt, den Zehnt zu Schirschniz, die Jagdgerechtigkeit auf dem Haüßliser Gehülz; Die Lehengüter hat bereits Johann Veit von Würzburg auf Mitwiz 1694 Juni 15 zu Lehen empfangen; S.: Lothar Franz Kurfürst |
|---|---|
| Sprache: | ger |
| Gattung: | Urkunden |
| Beschreibstoff: |
Pergament |
| Literaturhinweise: |
25 |
| Ausstellungsort: | Bamberg |
Überlieferungsgeschichte
| Provenienz: |
Archiv der Freiherren von Würtzburg zu Mitwitz |
|---|