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Bündel mit 3 Urkunden, einem Spruchbrief, Herrschaft Winhöring 1474-1556; Montag vor Simon u. Judae. Spruchbrief im Streit um die Güter Kranperg u. Lindach zwischen Ortolf Trenbek (anstatt Fridreichen Pienzenauer Pfleger zu Müldorf, richtet Jörg Hund, Erbrechter zu Winhöring) und Gottmair zu Winhöring 1474; Papier, 9 beschriebene Blätter; Sonntag nach Sankt Georgen Tag (?). (alte Nummerierung: Litt. P. No.) Heinrich ? und Fridreich Zeller von Egkenfelden, Jacob ? Müller von der untern Brachert-Mülln von Herbertsfelden, Conrad; Muthmüller, Wolfgangen Conrad Stegner; Symanmüller von Hofret, Peter ? vertragen sich vor genannten Schiedsleuten in Mühlen-Angelegenheiten (?). Or. Perg., Schrift in größeren Bereichen kaum lesbar S fehlt 1477; Mitnacht nach Nikolai. Anna, Witwe des Steffan Hasenperger zu Hasenperg in Winheringer Pfard und Herrschafft, verkauft dem Hansen Hitzenberger daselbst und Elsbeth seiner Frau 1 Pfund Pfennig jährlichen Ewiggelds aus und auf dem Steffan Guet zu Obernhitzenberg, darauf Six und Hensl Lich sitzen, in Winheringer Pfard und Herrschaft gelegen, ist Bamberger Erb, um "ein Summa Gelds". S: Caspar Preindorfer zu Pal, Herzoglicher Rat, Kammermeister und Bamberger Amtmann zu Winhöring. Or. Perg. Holzkapsel, Siegel fehlt 1539; II 20. Wilhelm von Trenbach zu Waldperg und Schambach, Pfleger zu Ötting, übergibt das Kuembseer Gut zu Oberstainhering Winhöringer Herrschaft für 10 Jahre an Rueprecht, den Sohn der verstorbenen Augustin Khuembseer. 1555 hatte die Witwe des Augustin das Gut für 10 Jahre an ihren Schwiegersohn Wolfgangen von Obernkhobl und ihre Tochter Margarethe übergeben. Diesem war das Gut aber wegen Diebstahls und ungebürlichen Lebenswandels von der Herrschaft wieder entzogen worden. 1556
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