Archiv, Bestand, Signatur

Archiv: Staatsarchiv Würzburg
Kapitel-Bezeichnung: Einzelregestierung von Urkunden
URN: urn:nbn:de:stab-3604e059-14da-4014-aadd-67f4dcd6cc563
Bestellsignatur: StAWü, Kloster Himmelspforten Würzburg Urkunden 482
Archivische Altsignatur:

Kloster Himmelspforten Würzburg Urkunden 1493 Juni 2

Beschreibung des Archivales

Betreff:

Nikolaus Engel, Abt des Klosters Ebrach, beurkundet, dass er das Kloster Himmelspforten visitiert und dabei die folgenden Naturalien und Gegenstände vorgefunden hat:
- 170 Malter Roggen ("siligo") vorrätig, 208 Malter sind noch bei verschiedenen Schuldnern ausständig.
- 160 Malter Weizen vorrätig, 10 Malter noch ausständig.
- 64 Malter Hafer vorrätig, 10,5 Malter noch ausständig.
- An Bargeld sind 100 Gulden vorhanden, 150 Gulden werden dem Kloster noch geschuldet. Das Kloster selbst schuldet verschiedenen Handwerkern und Familiaren noch um die 100 Gulden.
In der Sakristei fanden sich:
- 10 vergoldete Kelche und 1 Kelch aus reinem Silber.
- 2 silberne Fläschchen.
- 4 silberne Monstranzen, davon 3 vergoldet.
- 5 Patern.
- 1 silbernes Türmchen.
- 2 silberne Kreuze.
- 1 silberner Hirtenstab.
- 22 silberne picania mit 3 silbernen Deckeln.
- 1 silberner Teller.
- 1 innen und außen vergoldetes Trinkgefäß, im Volksmund eine halbe Scheuer genannt.
- 19 silberne Löffel.
- Außerdem sind im Kloster vorhanden: Ungefähr 19 Stück Vieh, 11 Ferkel, 5 Pferde und 10 Fuder Wein.


Aussteller: Nikolaus Engel, Abt des Klosters Ebrach
Empfänger: Äbtissin und Konvent des Klosters Himmelspforten

Laufzeit: 1493 Juni 2
Sprache: ger
Gattung: Urkunden
Beschreibstoff:

Pergament

Literaturhinweise:

Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 421

Registerbegriffe

Ortsnamen: Ebrach (Lkr. Bamberg), Kloster, Abt ; Würzburg, Kloster, Himmelspforten, Visitation
Personennamen: Engel, Nikolaus, Kloster Ebrach, Abt
Sachbegriffe: Abt, Ebrach (Kr. Bamberg), Kloster ; Visitation, Würzburg, Kloster, Himmelspforten

Überlieferungsgeschichte

Registratursignatur/ Aktenzeichen: sub Himelpforten lit. H (18. Jh.)<BR/>registrata in libro Himelpforten fol. 72 K (18. Jh.)<BR/>N. 494 (18. Jh.)