Archiv, Bestand, Signatur

Archiv: Bayerisches Hauptstaatsarchiv
Kapitel-Bezeichnung: 1301-1350
URN: urn:nbn:de:stab-370f47a6-9413-44b0-b84e-2bf98f3fc56c0
Bestellsignatur: BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 177

Beschreibung des Archivales

Betreff:

Der Ritter Heinrich von Sp., Sohn des Johann Grafen von Sp. zu Starkenburg (Starkinberg), bekundet: sein Bruder Pantaleon, Domherr zu Straßburg (Argentin), hat ihm, seinen Kindern und Nachkommen die gesamten Lehns- und Eigengüter an allen Orten, wie sie von Vater- und Mutterseite ererbt sind, ohne Zwang übertragen in Form einer Schenkung unter Lebenden. Pantaleon hat auf alle Ansprüche darauf verzichtet nach Ausweis einer Urkunde, die Pantaleon selbst, Sibodo Abt des Klosters St. Alban außerhalb Mainz (Moguntin.), Johann Graf von Sp., Gerhard Dekan von St. Servatius zu Maastricht (Traiecten.), Diözese Lüttich (Leodien.), und der Ritter Heinrich von Blieskastel (de Castris), Lehnsmann des Vaters, besiegelt haben (1). Heinrich, seine Kinder und Erben haben dafür nach dem Tode des Vaters an Pantaleon jährlich 200 Pfund Heller aus den Einkünften der Burg Birkenfeld (Birkinvels) zu zahlen, je zur Hälfte im Mai und im Oktober, bis Pantaleon jährliche Einkünfte von 300 Pfund aus kirchlichen Pfründen erworben hat; die gegenwärtigen Einkünfte werden darauf nicht angerechnet. Bei säumiger Zahlung gelten Heinrich, seine Kinder und Erben als eidbrüchig und ehrlos, sofern nicht der Bruder einen anderen Zahlungstermin festsetzt. Der Aussteller und seine Erben werden gegen die Regelung nicht vorgehen. (1) Heinrich siegelt; er bittet (2) seinen Oheim (avunculi) Johann Grafen von Sp. um Mitbesiegelung. Dieser kündigt sein Siegel an. (1) Vom gleichen Tag. (2) Heinrich von St. Maximin, Notar der Trierer Kurie.

Laufzeit: 1321 Juni 13
Sprache: lat
Gattung: Urkunden

Überlieferungsgeschichte

Provenienz:

Grafschaft Sponheim Urkunden