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1531 Mai 4 Landshut Barbara geborene Pschahlin, Witwe des edlen und vesten Hans Ecker zu Kapfing, setzt wegen ihres Alters und ihrer Schwachheit (obwohl noch bei gutem Verstande und in der Lage, ihre Gänge auf Kirche und Straße selbst zu verrichten) ihren letzten Willen fest: 1) Ihr Begräbnis soll in der Kirche von Vilsheim stattfinden neben ihrem verstorbenen Ehemann; ihr Sohn Hans Ecker soll sie christlich und standesgemäß bestatten lassen. 2) Ihr Eigentum sollen zu gleichen Teilen ihre Söhne Adam und Hans und deren Erben erhalten mit folgender Ausnahme: Hans soll "zu einem voraus und vorteil" ihre Stückgüter und Zehenten vor dem Gebirg zu Amasang und der Ennden gelegen erhalten, welche die Erblasserin ihrerseits geerbt hat, samt ihrer "vergullten unser frawen Gesellschaft" und ihrem "mit vergoltem Silber beschlagnen samaten gurtlportten". Dafür soll Hans die Kosten des Begräbnisses allein tragen Zeugen und Siegler: die edlen und vesten Wilhelm Zantner zu Zant, Oberrichter; Christoph von Preittenpach, Küchenmeister; Georg Puecher zu Walckhersaich; Georg Staringer zu Kalhing, alle vier fürstliche Räte; Hypolit Khunigsfelder zu Puechersried; Geörg Muffel von Ernreitt, Fischmeister; Hans Härschl Geschehen zu Landshut am pfinztag den vierten May... Or. Perg. 7 S. fehlen
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