Archiv, Bestand, Signatur
| Archiv: | Staatsarchiv Bamberg |
|---|---|
| Kapitel-Bezeichnung: | Urkunden Mitwitz und Burggrub (Band 1, Teil II) |
| URN: | urn:nbn:de:stab-4a2fd1f5-4ef6-40f7-8ee6-3d0752d9e2275 |
| Bestellsignatur: | StABa, Archiv der Freiherren von Würtzburg zu Mitwitz U II 205 |
Beschreibung des Archivales
| Betreff: |
Christoph Franz Bischof zu Bamberg, Fürst des Heiligen Römischen Reiches, pp., verlehnt zu Mannlehen an Karl Philipp von Wirzburg, fürstlich würzburgischer Geheimer Rat und Vizedom, für sich und in Vollmachtsnamen seiner Lehensvettern, Joseph Heinrich Ernst von Wirzburg, Domkapitular zu Bamberg und Wirzburg, fürstlich bambergischer Geheimer Rat und Vikariatspräsident, sowie Christoph Franz von Wirzburg, k. k. Kämmerer, einen Hof zu Trainau (Besitzer: vormals Konrad jetzt Hans Welsch), zwei Selden daselbst (Besitzer: vormals Hans Ditterich jetzt dessen Witwe und Kinder, Andreas Plinzler), eine Hofstatt (Besitzer: Relikte des Hans Ditterich); das Untere Schloß Mitwitz mit allen Pertinenzien samt Halsgericht und Schlachtrecht, zwei Wiesen (Prußerin oder Tummelplatz, Erlswiese), einen Baumgarten gen. Mühlgarten, der an den großen See gen. der breite See stößt (Besitzer: Lorenz Maiter), vier Äcker (zwei vor der Mues: Besitzer: Hans Engelhard, vormals Hans Martin jetzt Joann Wittmann, auf dem Röttenbach und am Fuchsberg: Besitzer: Georg Nikol Dötschel jetzt dessen Sohn gleichen Namens), fünf Selden zu Mitwitz (Besitzer: vormals Jakob Püls jetzt dessen Witwe und die [Margaretha] Kraußin, vormals Bonum jetzt From und Sender beide Juden, vormals Konrad jetzt Peter Prediger, vormals Seeligmann dann Hirsch und Izig jetzt Salomon, alle Juden, vormals Motschmann Beck jetzt dessen Witwe Sabine), zwei Güter daselbst (Besitzer: vormals Hans Schneiders Witwe jetzt Lorenz Bechauf, vormals Heinrich Weiß jetzt Johann Mayer), ein halbes Gut daselbst (Besitzer: Konrad Jung), eine Schenkstatt (Besitzer: vormals Gabriel Bayer jetzt Christoph Fischer), eine Badstube (Besitzer: Andres Geyer), drei Selden (Besitzer: vormals Georg Friedrich jetzt Johann Georg Holzheimer, vormals Johann jetzt Lorenz Engelhard, Lorenz Bechauf), zwei Hofstätten im Rittersgraben (Besitzer: vormals Georg Sebastian Grempel jetzt Mayer Jud, vormals Samuel Mayer jetzt Salomon Isak), eine Mühle an der Föriz (Besitzen: vormals Hans Engel der Vater jetzt der Sohn gleichen Namens); einen dritten Teil am Dorf Burggrub; zwei halbe Güter zu Burgstall (Besitzer: Konrad Zapf, vormals Johann Georg Hofmann jetzt dessen Kinder), vier Selden daselbst (Besitzer: vormals Christoph Körners Witwe jetzt Hans Georg Körner, Adam Lenkert, Johann Erhard Kessel, Johann Horn); das Gehülz am Fuchsberg, am schönen Mues, in der Dännenbrüken (Vorbesitzer: Veit Hartan), am Schmölzerberg, an der Zeyern, eine Wiese daselbst (Besitzer: Johann Münzel), ein Mäßlein Holz in der Brunken, das Fischersschrötlein im Schnuppengrund (Besitzer: Hans Liedlein), das Gehülz in der Heunischen Burk, den Schrot im Offeleins Graben, den Schrot auf dem Siegruk gen. Eichschroth bei der Offeleinswiese, das Gehülz hinter Rotschreuth im Tal, am Spitzberg, den Steinbruch daselbst, das Gehülz gen. Bächleinsmues (Besitzer: Johann Höller, vormals Johann Wittmann jetzt Johann Höller, Georg Sünkel, Georg Maithers Witwe, vormals Nikolaus Lenkert zu Kaltenbrunn jetzt Lorenz Schilling), das Gehülz im Kirchlohe gen. Lämmerstöken, an der Pfadenmues, auf dem Brand, das Hölzlein in der Suß gen. Schwarzholz auf dem Wachholder ob Schwärzendorf, das Holz vor dem Mooß bei Burggrub (Besitzer: Johann Mönch, Johann Schwemlein, Peter Günther, Heinrich Kessel, vormals Hans Günther der Vater jetzt der Sohn gleichen Namens), das Hölzlein in der Hungersmues gen. Hungerberg, in der Eicheten gen. auf den Stöken, das an das Lehen des Bürgermeisters und des Rates von Cronach zu Haßlach stößt; das Schrötlein zu Trainau gen. Herrn Schröthlein, den Mühlsee, den Angersee gen. der alte See, den großen See gen. der breite See, den Dännenbrükensee, den schönen See, das schwarze Seelein, das Kuchenseelein gen. das kleine Wurzelseelein, die Seestatt zu Burggrub; zwei halbe Güter zu Neundorf (Besitzer: Lorenz Engel, Johann Krauß), vier Güter daselbst (Besitzer: Pankraz Dorsch, Hans Georg Krauß, Hans Fischer und Balthasar Bauer), drei Selden daselbst (Besitzer: Johann Georg Motschmann, Johann Georg Förster, vormals Konrad Jakob jetzt Hans Mathes), einen Hof daselbst (Besitzer: Jakob Jung); den Pinzenhof; das Dorf Rötschreuth, einen Teil des Zehnts zu Thibau. den halhen Zehnt zu Baikheim; den unteren Hof zu Schwärzendorf, eine Fronselde daselbst (Besitzer: vormals Andres Wich jetzt dessen Tochter Barbara), eine Schäferei, ein Gut (Besitzer: Georg Zapf), drei Selden (Besitzer: Andres Fischer, vormals Georg Roschlaub jetzt Georg Puff, vormals Hans jetzt Nikolaus Grebner); drei Äcker in der Süß (Besitzer: Hans Schilling); ein Fischwasser an der Föritz; fünf Selden zu Mitwiz (Besitzer: Johann Georg Engel, Georg Nikol Detschel, Johann Lorenz Rupp, Nikolaus Büttner, vormals Hans Georg Schneider jetzt dessen Witwe, vormals Hans Schneider jetzt Hans Ernst Wittmann, vormals Hans Georg Weiher jetzt Michel Rang); ein Fischwasser an der Föriz das sich über die Steinach bis zum Mitwitzer Berg erstreckt; 19 Äcker Holz am Mitwitzer Berg; eine Schenkstatt zu Mitwitz (Besitzer: vormals Hans Martin jetzt Hans Wittmann), und alles, was Paulus von Schaumberg zu Strößendorf an Gehülz am Schwand, in der Heunischen Burk, am Offeleinsgraben, zu und bei Mitwitz gehabt hat; einen Hof zu Trainau (Besitzer: vormals Jakob jetzt Bernhard Hanft); den Oberen Sitz zu Mitwitz mit allen Pertinenzien samt Halsgericht und Schlachtrecht, die untere Schenkstatt (Besitzer: vormals Hans Georg Engel jetzt dessen Witwe), elf Selden daselbst (Besitzer: vormals Hans Georg jetzt Matthes Förster, vormals Matthes jetzt Hans Engelhard, Hans Georg Krauß, Johann Georg Parnickel, Lorenz Rupp, Nikolaus Engel, vormals Seeligmann Lazar jetzt Hirsch Seeligmann Jud, Lorenz Maither, Veit Hartter, vormals Andres Jungs Witwe jetzt Johann Walter, Matthes Detschel); einen dritten Teil am Dorf Burgrub samt der Hälfte der fraischlichen Obrigkeit, die zwischen dem Hochstift Bamberg und dem Haus Sachsen vertraglich geregelt worden ist; drei Güter und eine Selde zu Burgstall (Besitzer: Lorenz Funk, Hans Liedlein, Peter Horn, Hans Bechauf); das Steinigte Holz, das Gehülz bei Kaltenbrunn unter dem Spitzberg am alten Graben, am Lindach im Teufelsgraben gen., das Holz am Bächlein, das an das Holz des Rittergutes Lindenberg stößt gen. der Grögel (Besitzer: Ernestine von Kanne verehelichte von Bär), das Eichholz zu Burggrub, das Gehülz unter dem Fuchsberg gen. Brandschroth, am Brand; den Stökichten See, die zwei Riegelseen; einen Teil des Zehnts zu Thiebau; zwei Güter zu Neundorf (Besitzer: Balthasar Motschmanns Witwe jetzt Johann Georg Motschmaun, vormals Lorenz Gärtlein jetzt Johann Wohner, vormals Nikolaus jetzt Konrad Hofmann; vier halbe Güter daselbst (Besitzer: vormals Heinrich Fischer jetzt dessen Witwe, vormals Balthasar jetzt Peter Bauer, vormals Niklaus jetzt Konrad Hofmann, Martin Schilling); den oberen Hof zu Schwärzdorf, drei Güter daselbst (Hans Georg Zapf, Georg Grünbek, Hans Grünbek), drei Selden daselbst (Besitzer: Georg Büttner, vormals Hans jetzt Lorenz Gräbner, vormals Niklaus Fischer jetzt Johann Jung); ein Fischwasser an der Föritz im Amt Neuhaus, das an das Wasser des Herzogs zu Sachßen grenzt, den Zehnt zu Schirßnitz, die Jagdgerechtigkeit im Häußleßer Gehülz; Diese Lehenstücke hat bereits Bischof Franz Ludwig 1785 März 14 an Joseph Heinrich Ernst von Wirzburg, Domkapitular zu Bamberg und Wirzburg, fürstlich bambergischer Geheimer Rat und Vikariatspräsident, für sich und in Vollmachtsnamen seines Bruders und Vetters Christoph Franz, k. k. Kämmerer, und Karl Philipp, fürstlich würzburgischer Geheimer Rat und Vizedom, zu Lehen vergeben; S.: Christoph Franz Bischof zu Bamberg |
|---|---|
| Sprache: | ger |
| Gattung: | Urkunden |
| Beschreibstoff: |
Pergament |
| Literaturhinweise: |
12 |
| Ausstellungsort: | Bamberg |
Überlieferungsgeschichte
| Provenienz: |
Archiv der Freiherren von Würtzburg zu Mitwitz |
|---|