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Jorg, domherr, Erzprister zu Würzburg, Grafft, Pangratz und Jeromius, Brüder, sowie Otto und Burgkardt, ebenfalls Brüder, alle vom Lichtenstein, bestätigen das Testament und die Setzung ihres verstorb. Vetters Otto vom Lichtenstein, Ritter, vom Freytag nach des heiligen Creutz tag 1475 [September 15], laut welcher Verschreibung sie ihrem verstorb. Oheim Peter und Hanns Truchsess, Brüdern, seinen Schwestersöhnen, 1000 Gulden für alle erblichen Güter geben sollen. Nachdem die Aussteller dem Hanns Truchsess noch 1000 Gulden aus dem Testament schuldig sind, verkaufen sie ihm folgende Stücke, bzw. setzen zu Pfand: 50 Gulden jährlich Gült auf ihren Höfen zu Dittersdorf, den Schaftrieb und was sie sonst an Gütern daselbst haben, auch die 2 Fischwasser und drei halbe Zehenden, die alle vom Bischof Rudolf und dem Hochstift Würzburg zu Lehen gehen, Rottenfelser Lehen genannt, die auf die Aussteller von ihrem verstorbenen Vetter Otto gekommen sind
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