Archiv, Bestand, Signatur
| Archiv: | Bayerisches Hauptstaatsarchiv |
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| Kapitel-Bezeichnung: | 1351-1400 |
| URN: | urn:nbn:de:stab-572c960c-90e1-439b-a5f3-6cc4065e1beb9 |
| Bestellsignatur: | BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 662 |
| Archivische Altsignatur: |
Sp. U 414 |
Beschreibung des Archivales
| Betreff: |
Der Ritter Ludwig von Burgau (Auwe) verpfändet Johann Grafen zu Sp. sein Haus zu Schweinheim (Sweyn-) mit allem, was an diesem Tag dazugehört, Äcker, Wiesen, Büsche, Pachten und Zinse, für 300 schwere Mainzer (mentsche) Gulden, die bereits gezahlt sind. Graf Johann und seine Erben können über das Haus wie über eigene Güter verfügen; die Rechte des Lehnsherrn Wilhelm Herzog zu Jülich (Guilge) und Geldern (Gelre) bleiben davon unberührt; ihm gegenüber sollen Ludwig und seine Erben das Lehen weiter vermannen. Falls das Haus in Feindschaft verlorengeht, verbrannt oder beschädigt wird, können Ludwig und seine Erben deswegen keine Forderungen an den Grafen und seine Erben richten. Das Haus ist in gutem baulichen Zustand an Dächern und Zäunen zu halten; für Baumaßnahmen, die darüber hinaus getroffen werden, kommen Ludwig und seine Erben bei der Lösung nicht auf. Im nächsten Jahr soll die Lösung keinesfalls erfolgen, später ist sie jederzeit mit 300 Gulden möglich. (2) Ludwig siegelt und bittet Wilhelm Herzog zu Jülich und Geldern um seine lehnsherrliche Zustimmung. Wilhelm gibt diese und kündigt sein Siegel an (1). Er verspricht, seinen Oheim Graf Johann im Besitz des Hauses zu schirmen und zu schützen. Außerdem bittet Ludwig von Burgau seinen Oheim (3) [Wennemar] Frambach von Birgel (Birgele), Erbmarschall zu Jülich, und (4) den Ritter Cuno von Binsfeld um Mitbesiegelung. Diese kündigen ihre Siegel an. |
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| Laufzeit: | 1381 Mai 27 |
| Sprache: | ger |
| Gattung: | Urkunden |
| Bilder: | 2 Bilder |
Überlieferungsgeschichte
| Provenienz: |
Grafschaft Sponheim Urkunden |
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