Archiv, Bestand, Signatur

Archiv: Staatsarchiv Würzburg
Kapitel-Bezeichnung: 32.37 Grafen von Ingelheim (mit den Vorgängern: Echter von Mespelbrunn)
URN: urn:nbn:de:stab-64a577dc-9303-4ec0-a111-361aebfa98f99
Bestellsignatur: StAWü, Mainzer Regierungsarchiv Ingelheim 475/37
Archivische Altsignatur:

Ingelheim K 475/37

Beschreibung des Archivales

Betreff:

Das gräflich von Ingelheimische Hofgut zu Großheubach und dessen angemaßte Freiheit: 1.) Verweigerung der Entrichtung von Akzise für den Weinausschank für den Hofbeständer Hanns Adam Dekkert (Deckert) und durch diesen Fall ausgelöste Untersuchung der Freiheit des genannten Hofguts (hinsichtlich Schatzung, Jurisdiktion, die Kurmainz soweit als möglich gewahrt haben möchte, jedoch ohne hergebrachte Rechte zu schmälern; Besthaupt; Militärdienst; Fron). Verurteilung des Notars Johann Heinrich Reinold (Reinholdt, Reinhold, Rainold) zu 6 Talern Strafe wegen der Abhörung von Zeugen zu Großheubach im Auftrag des Grafen von Ingelheim; Verweis für die Untertanen, sie sich als Zeugen zur Verfügung stellten (1784 - 1785); 2.) Verweisblatt: Bitte des Erbbeständers Johann Adam Deckert um Befreiung von der dreitätigen Fronarbeit, womit er wegen verbortswidrigen Spielens belegt wurde (1789): "Die Akten liegen in Polizei, verbotenes Spielen"; 3.) Übersendung einer beglaubigten Kopie des Kontrakts (vom 21. Oktober 1685), abgeschlossen zwischen Maria Ottilia von Ingelheim, geb. Echter von Mespelbrunn, und der Gemeinde Großheubach wegen des Verkaufs von Schatzungsgeld von dem genannten Hofgut und Bitte, die dem Beständer Deckert für dieses Gut auferlegte Schatzung zu verringern. (Mit 1 beglaubigten Kopie einer Urkunde von 1685) (1812)

Laufzeit: 1784 - 1812, (1789)
Sprache: ger
Gattung: Akten

Überlieferungsgeschichte

Provenienz:

Mainzer Regierungsarchiv