| Betreff: |
Der Offizialrichter des Bamberger Domdekans Dr. Hertnid vom Stein entscheidet in einem Streit zwischen Margaretha, Witwe des Albert Taufersdorffer, jetzt Frau des Johann Wattenhofer, und Johann Koppitz, Pfarrer zu Grebern, wegen 2 Halber Teile des Zehnten zu Wallersprunn (Walkersbrunn) an der Langenleytten, im Wunnersgraben und in Mertinslohe, daß der Zehent der Margaretha, Witwe des A. Kopitz, zu stehe. Der Zehent wurde in Anspruch genommen für die der "beata Maria" geweihte Kirche in Grebern, welche von der Mutterkirche in Ristelbach im Jahre 1438 durch Bischof Anton von Bamberg getrennt und zur Pfarrei erhoben wurde. Den Zehnten besaßen vorher: Heintz und Peters Krafft, Heintz Coler, die Brüder Heintz u. Eberhard Greffenberger, Heinrich Koler, Seboldt u. Pewrlin und seine Frau Barbara, Tochter des Heinrich Koler, Albert u. Margaretha Taucherßdorffer. - Zitiert ist eine Urkunde des Gotfrid und Margaretha Hohennloch, 1438. - Zeugen: Johannes Molitor, Anwalt der Domdechanei zu Bamberg, Johannes Meister, "de appido Hallis" [Hallstadt?], Notar zu Halle. - Unterschrift des Michael Braun, Notars.
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