Archiv, Bestand, Signatur

Archiv: Staatsarchiv Würzburg
Kapitel-Bezeichnung: 32.28 Grafen zu Solms
URN: urn:nbn:de:stab-76bf8350-22c8-42bc-b121-7a65df15c7dc8
Bestellsignatur: StAWü, Mainzer Regierungsarchiv Solms 468/112
Archivische Altsignatur:

Solms K 468/112

Beschreibung des Archivales

Betreff:

1.) Kurmainz bemüht sich bei Solms-Rödelheim zugunsten der Kollegiatstifte Liebfrauen und St. Bartholomäus in Frankfurt und des Seminars St. Bonifaz zu Mainz um Immission in eine Hypothek auf einem Gut zu Assenheim, 1696 - 1698; 2.) Gesuch an den Grafen Solms-Lich, daß den Forderungen des Schutzjuden zu Lorch, Jacob Elias, an einen Untertanen der Grafschaft Lich entsprochen werde, 1701; 3.) Gesuch an den Grafen zu Solms-Laubach wegen der Beschwerde des Maximilian Gambs über die Verweigerung ihm zu Wohnbach zustehender Einkünfte. Darin: Kopie einer Urkunde vom 8. Oktober 1703, 1704; 4.) Gesuch an den Grafen Solms-Rödelheim wegen einer Summe von 100 Gulden, die von den Einwohnern zu Fauerbach der Frau des Godthardt Fabricius (Verwalter des St. Johannes-Spitals zu Mainz) geschuldet wird, 1706; 6.) Gesuch an Solms-Braunfels wegen den Forderungen des jetzt zu Niederheimbach sitzenden Juden Jacob Elias, 1707; 7.) Gesuche an die Grafen Solms-Hohensolms wegen der von der Witwe des Johann Carl Wezel (Wexel, Wetzel) bzw. vom Ehepaar Eyer (Ayer) beanspruchten Einkünfte zu Niederweisel. (mit Kopien von Schriftstücken von 1601 - 1619), 1714 - 1715; 8.) Gesuch an die Solms-Assenheimische Kanzlei wegen der Forderungen des Peter Bellino für gelieferte italienische Waren, 1719; 9.) Gesuche von Solms-Braunfels wegen der Forderungen des Bad Vilbeler Gastwirts "Zur Güldenen Gerst" Johannes Saus[s]er. (Mit Kopien von Schriftstücken von 1714, 1719, 1727), 1728 - 1729; 10.) Gesuch an den Grafen zu Solms wegen der Forderungen der Erben des verstorbenen Bürgers und Metzgers aus Mainz, Johann Henrich Sparrn, an Burkard Klug zu Lich, 1736; 11.) Gesuch an die Solms-Hohensolmsische Kanzlei, um einem Mainzer Untertan aus Neustadt, Amt Amöneburg, der auf dem Viehmarkt zu Gießen betrogen wurde, zu seinem Recht zu verhelfen, 1752; 12.) Beschwerde des Liebfrauenstifts in Frankfurt wegen der Verstöße seiner Erbbeständer zu Rödelheim gegen die Bedingungen des Erbleihebriefes; über die Solms-Rödelheimer Kanzlei sei bisher in dieser Angelegenheit nichts erreicht worden; daher bittet das Kollegiatstift, Kurmainz möchte sich in seinem Sinn verwenden. (Mit Kopien von Schriftstücken von 1576 und 1681), 1754; 13.) Josef Schlippge, gewesener Weinhändler zu Königsheim, sucht bei Kurmainz um Genugtuung an, da er zu Nieder-Wöllstadt von einem dortigen Wirt und anderen Leuten mißhandelt worden sei, Mainz verwendet sich im Sinne des Geschädigten beim Grafen zu Solms-Rödelheim, 1776; 14.) Kurmainz bemüht sich für den Pfarrer zu Ockenheim, Franz Bernhard Hoch, bei Solms-Braunfels: Der Jude Löw Majer schuldet dem Pfarrer Geld für verkauften Wein und soll zur Zahlung angehalten werden. 1784 - 1785; 15.) Auf das Gesuch des Mendle Mordje, Schutzjuden zu Großostheim, der um die Auslieferung der Verlassenschaft seiner verstorbenen Schwägerin prozessiert, setzt sich Kurmainz bei der Solms-Rödelheimischen Kanzlei wegen der schleppenden Prozeßabwicklung für ihn ein 1800;

Laufzeit: 1696 - 1800
Sprache: ger
Gattung: Akten

Überlieferungsgeschichte

Provenienz:

Mainzer Regierungsarchiv