Archiv, Bestand, Signatur
| Archiv: | Staatsarchiv Würzburg |
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| Kapitel-Bezeichnung: | Einzelregestierung von Urkunden |
| URN: | urn:nbn:de:stab-76edcdeb-09f4-4f5a-aaf3-e73222d5d92f0 |
| Bestellsignatur: | StAWü, Kloster Himmelspforten Würzburg Urkunden 451 |
| Archivische Altsignatur: |
Kloster Himmelspforten Würzburg Urkunden 1456 November 26 |
Beschreibung des Archivales
| Betreff: |
Im Auftrag des Würzburger Domherren und Landrichters des Herzogtums zu Franken Georg von Künsberg ("Kindsberg") holt Johannes Schraudenbach, Keller und Untervogt des Würzburger Domstifts in Karlstadt, für einen Rechtsstreit zwischen der Äbtissin des Klosters Himmelspforten und dem Kämmerer Heinrich Gerhart über Äcker in der Gemarkung Himmelstadt die Zeugenaussagen der folgenden Männer ein und beurkundet diese: Johannes Engelhart im Tale, Peter Frech, Klaus Reichart, Ulrich Gernyt und Heinrich Raushart ("Rawszhart"), alle gesessen zu Himmelstadt, sowie Klaus Hofflich, gesessen zu Retzbach. Aus den Aussagen ergibt sich folgendes: Klaus Hofflich und seine Ehefrau, die eine Schwester des Johannes Gerhart war, haben dem Johannes Gerhart als Pfand für eine Schuld 20 Morgen Äcker im Bartental in der Gemarkung Himmelstadt übergeben. Diese Äcker hat Heinrich Gerhart im Namen seines Vaters von ihnen angenommen. Nach dem Tod des Johannes Gerhart ist ein Teil dieser Äcker an Klaus Hofflich als Erbteil seiner Ehefrau zurückgefallen. Den anderen Teil haben ihm seine Schwäger und Miterben, die Gerhart zu Stetten, überlassen. Diese haben auch erklärt, dass dem Heinrich Gerhart nichts zufalle, da er als uneheliches Kind kein Miterbe sei. Klaus Hofflich hat diese Äcker dann an Ulrich Gernyt und Heinrich Raushart verkauft, doch haben die Lehenherren der Äcker, die Äbtissin von Himmelspforten und der Klosterverwalter ("meister") Dietrich [Bere], diese dann selbst behalten und den Käufern den dafür bezahlten Preis erstattet. Diese Äcker sind dem Johannes Gerhart damals auch niemals zu eigen überlassen worden, sondern lediglich als Pfand für die Schuld, welche ihm die Lehenherren auch darauf bekannt haben. Die Zeugen haben ihre Aussage vor Johannes Schraudenbach beeidet. |
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| Laufzeit: | 1456 November 26 |
| Sprache: | ger |
| Gattung: | Urkunden |
| Beschreibstoff: |
Papier |
| Literaturhinweise: |
Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 417 |
Registerbegriffe
| Ortsnamen: | Karlstadt (Lkr. Main-Spessart), Keller, Domstift Würzburg ; Karlstadt (Lkr. Main-Spessart), Untervogt, Domstift Würzburg ; Würzburg, Domstift, Dekan ; Würzburg, Domstift, Kapitel ; Würzburg, Domstift, Kanoniker ; Würzburg, Landrichter ; Würzburg, Kloster, Himmelspforten, Äbtissin ; Himmelstadt (Lkr. Main-Spessart), Acker ; Himmelstadt (Lkr. Main-Spessart), Gemarkung ; Himmelstadt (Lkr. Main-Spessart), Einwohner ; Himmelstadt (Lkr. Main-Spessart), Flurnamen ; Retzbach (Gde. Zellingen/Lkr. Main-Spessart), Einwohner ; Stetten (Stadt Karlstadt/Lkr. Main-Spessart), Einwohner |
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| Personennamen: | Schraudenbach, Johannes, Karlstadt, Keller und Untervogt, Domstift Würzburg ; Künsberg, Georg von, Würzburg, Domherr und Landrichter ; Gerhart, Heinrich, Kämmerer ; Gerhart, Johannes ; Gerhart, Stetten, Familie ; Engelhart im Tale, Johannes, Himmelstadt ; Frech, Peter, Himmelstadt ; Reichart, Klaus, Himmelstadt ; Gernyt, Ulrich, Himmelstadt ; Raushart, Heinrich, Himmelstadt ; Hofflich, Klaus, Retzbach ; Dietrich |
| Sachbegriffe: | Keller, Karlstadt (Kr. Main-Spessart), Domstift Würzburg ; Untervogt, Karlstadt (Kr. Main-Spessart), Domstift Würzburg ; Dekan, Würzburg, Domstift ; Kapitel, Würzburg, Domstift ; Kanoniker, Würzburg, Domstift ; Landrichter, Würzburg ; Äbtissin, Würzburg, Kloster, Himmelspforten ; Acker, Himmelstadt (Kr. Main-Spessart) ; Gemarkung, Himmelstadt (Kr. Main-Spessart) ; Einwohner, Himmelstadt (Kr. Main-Spessart) ; Einwohner, Retzbach (Gde. Zellingen/Kr. Main-Spessart) ; Einwohner, Stetten (Stadt Karlstadt/Kr. Main-Spessart) ; Flurnamen, Himmelstadt (Kr. Main-Spessart) |
Überlieferungsgeschichte
| Registratursignatur/ Aktenzeichen: | sub Himelpforten rub. Himelstatt (18. Jh.)<BR/>registrata in libro Himelpforten fol. (18. Jh.)<BR/>N. 458 (18. Jh.) |
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