Archiv, Bestand, Signatur
| Archiv: | Staatsarchiv Würzburg |
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| Kapitel-Bezeichnung: | Einzelregestierung Urkunden Nr 1-495 |
| URN: | urn:nbn:de:stab-866eb377-933e-4906-b23e-eb5ba71455593 |
| Bestellsignatur: | StAWü, Stift Haug Würzburg Urkunden 292 |
| Archivische Altsignatur: |
Würzburger Urkunden 4274 |
Beschreibung des Archivales
| Betreff: |
Der Scholaster Konrad von Heidingsfeld (Heytingsfelt), der Kantor Eberhard von Zimmern (Zymmern), der Kustos Nikolaus von Lichtenberg und das Kapitel des Stifts Haug (des stifts zu sant Johans zu Haug) außerhalb der Stadtmauer von Würzburg bekennen, dass der inzwischen verstorbenen Kanoniker Walter im Steinhaus [alias von Gmünd] der Ältere dem Stift verschiedene Stiftungen gemacht hat. So hat er seine Höfe Rutwigshof und Windeck dem Stift geschenkt, die für 500 Pfund Heller verkauft wurden. Außerdem haben seine Testamentsvollstrecker, der Ritter Lemplin, der Kantor Eberhard von Zimmern, der Neffe Walters Stefan [im Steinhaus alias von Weißenburg], Kanoniker im Stift Neumünster, Johann Ansbach (Onolspach), Gottfried von Simmringen (Summeringen) und Johann Moler dem Stift die Erträge der Pfründe des Verstorbenen im Gnadenjahr, deren Wert auf 150 Pfund Heller veranschlagt wird, überlassen. Des weiteren hat das Stift aus seiner Hinterlassenschaft 260 Pfund Heller Bargeld, ein Meßbuch und zwei Gebetbücher mit einem geschätzten Wert von 200 Pfund Heller, 30 Pfund Heller für die Chorschüler, 40 Pfund Heller für die Verbesserung der Weinberge in Rottendorf und 60 Pfund Heller für die Weinberge in Randersacker, die der Verstorbene innegehabt hat, sowie eine Stiftung für die Vikarie St. Blasius erhalten. Das Stift verspricht, dafür Jahrtage für den Würzburger Bischof Albrecht [von Hohenlohe], den Verstorbenen und dessen Eltern feierlich zu begehen. Dabei sollen festgelegte Gefälle als Präsenzen verteilt werden. Diese Gefälle hat das Prokurazeiamt des Stifts zu liefern. Sollte das Stift aber Güter oder jährliche Einkünfte im Wert von 900 Pfund Heller erwerben, dann sollen davon diese Gefälle entrichtet werden und das Prokurazeiamt ist davon befreit. |
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| Laufzeit: | 1379 März 18 |
| Sprache: | ger |
| Gattung: | Urkunden |
| Beschreibstoff: |
Perg. |
Registerbegriffe
| Ortsnamen: | Würzburg, Stift, Haug, Scholaster ; Würzburg, Stift, Haug, Kantor ; Würzburg, Stift, Haug, Kustos ; Würzburg, Stift, Haug, Kapitel ; Würzburg, Stift, Haug, Kanoniker ; Würzburg, Stift, Haug, Chorschüler ; Würzburg, Stift, Haug, Vikarie, St. Blasius ; Würzburg, Stift, Haug, Küster ; Würzburg, Stift, Haug, Prokurazeiamt ; Würzburg, Stift, Haug, Kurie, Zu Herrn Rutwig ; Würzburg, Stift, Haug, Kurie, Windeck ; Würzburg, Stift, Neumünster, Kanoniker ; Würzburg, Bischof ; Rottendorf (Lkr. Würzburg), Weinberg ; Randersacker (Lkr. Würzburg), Weinberg |
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| Personennamen: | Heidingsfeld, Konrad von, Würzburg, Stift Haug, Scholaster ; Zimmern, Eberhard von, Würzburg, Stift Haug, Kantor ; Lichtenberg, Nikolaus von, Würzburg, Stift Haug, Kustos ; Steinhaus von Gmünd, Walter im d. Ä., Würzburg, Stift Haug, Kanoniker ; Steinhaus von Weißenburg, Stefan im, Würzburg, Stift Neumünster, Kanoniker ; Lemplein, N., Ritter ; Ansbach, Johann ; Simmringen, Gottfried von ; Moler, Johann ; Hohenlohe, Albrecht von, Würzburg, Bischof |
Überlieferungsgeschichte
| Überlieferung: |
Orig. |
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| Provenienz: |
Stift Haug Würzburg Urkunden |