Archiv, Bestand, Signatur

Archiv: Staatsarchiv Amberg
Kapitel-Bezeichnung: Jahre 1550-1599
URN: urn:nbn:de:stab-9c7a7065-96fd-461b-8601-0729e6a2e33e2
Bestellsignatur: StAAm, Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Michelfeld Urkunden 543
Archivische Altsignatur:

BayHStA, KU Michelfeld 1570 September 27

Beschreibung des Archivales

Betreff:

A: Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz

S: A

E: Kloster Michelfeld

Betreff: Verkauf eines jährlichen Ewigzinses von 90 Gulden um 1800 Gulden Hauptsumme unter Vorbehalt der Rücklösung. Von den jährlich 90 Gulden sollen jeweils 75 Gulden durch den Richter und Kastner zu Waldeck und Kemnath und 15 Gulden durch den Pfleger zu Grafenwöhr aus deren jeweiligen Renten, Zinsen, Gülten, Nutzungen und Gefällen bezahlt werden. Mit den 1800 Gulden will A einen dem Christoph von Zedwitz zuletzt am 29. September 1554 verschriebenen Ewigzins aus den drei Hämmern zu Dießfurt (Lkr. Eschenbach), Pechhof (Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab) und Droschelmul (Troschelhammer, Lkr. Eschenbach), dem Dorf Schwarzenbach (Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab) im Amt Waldeck samt der Herberge in diesem Dorf, der Walmhof genannt (Walbenhof, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab), ablösen. Die genannten Ewigzinsen hat einst Kurfürst Philipp von der Pfalz am 21. September 1506 dem Hans Kress auf Wiederlösung verkauft. Kurfürst Friedrich II. von der Pfalz hat dem verstorbenen Joachim Kress, dem Sohn des Hans Kress, noch etliche "Zinsln" dazu verkauft und den Pfandschilling auf 1800 Gulden erhöht. Von Hans Kress sind die Ewigzinsen dann an Christoph von Zedwitz zu Liebenstein (Lkr. Tirschenreuth) gekommen. Die von Christoph von Zedwitz eingelösten drei Pfandverschreibungen werden dem Kloster als Unterpfand eingesetzt.

Äußere Beschreibung:

Äußere Beschreibung: Or., Perg., deutsch. - Sekretsiegel in Holzkapsel

Laufzeit: 27. September 1570
Sprache: ger
Gattung: Urkunden
Bilder: 2 Bilder

Überlieferungsgeschichte

Provenienz:

Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Michelfeld Urkunden