| Betreff: |
Lorennz von Guettenberg, fürstlich bambergischer Rat und Pfleger zu Giech, und Wilhelm von Eglofstein zu Geilnreuth, beide Ganerben von Rottenberg gaben einen Schiedsbrief in dem Streit zwischen Daniel von und zum Rabenstein, Wilhelm von Wisentaw auf Hundtshaubten, Amtman zu Neunkirchen, als Vormünder des Sohnes des Werner Türigels zu Simelsdorff, auch der Frau Anna Türiglin geborene von Rabenstein einerseits, dem kurfürstl. pfälzischen, Kloster Weissenoheschen, Rottenbergischen und Nürnbergischen Untertanen andererseits wegen Fahrt-, Trieb- und Weiderecht auf den beiderseitigen Wiesen und Äckern bei Simelsdorf und zwar sowohl für Großvieh, wie auch für Ziegen, Gänse, Schafe in 13 Punkten. Als Vertreter der Parteien sind genant: Daniel von Rabennstein als Vormund, Joachim von Mengersdörff, bambergisch. Pfleger zu Bodennstein, Hanns von der Grun zu Rottenbruckh und Geyersberg, Alexander Geuder, Pfleger zu Grefennberg, Hanns Werner Turigell, auf der einen Seite, auf der anderen Johannes Spölin, Sindicus, Steffan Drumer, Kornschreiber im Spital, beide Bürger von Nurmberg wegen der Nürnbergischen, Balthasar Stolz, Richter zu Weissenohe wegen der Weissenohe'schen Untertanen. - S.: die obengengenanten Schiedsrichter.
|