Archiv, Bestand, Signatur
| Archiv: | Staatsarchiv Bamberg |
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| Kapitel-Bezeichnung: | Urkunden Mitwitz und Burggrub (Band 1, Teil II) |
| URN: | urn:nbn:de:stab-a3009f60-2d09-4e36-9936-dac4f91f9afb6 |
| Bestellsignatur: | StABa, Archiv der Freiherren von Würtzburg zu Mitwitz U II 156 |
Beschreibung des Archivales
| Betreff: |
Peter Philipp Bischof zu Bamberg verlehnt zu Mannlehen an Hans Veit von Würczburg die hernachfolgenden Güter und Stücke: Einen Hof zu Tranau (Besitzer: vormals Michael Göcz jetzt Hans Hofman Hempfling gen.), zwei Selden daselbst (Besitzer: vormals Hans Pottu jetzt Hans Beringer, vormals Hans Marx jetzt dessen Witwe), eine Hofstatt (Vorbesitzer: Schellfichten); das Untere Schloß Mittwicz mit allen Pertinenzien samt Halsgericht und Schlachtrecht, zwei Wiesen (Preußßerin und Ehrls-Wiese), einen Baumgarten gen. Müehl-Garten, der an den großen See gen. brait See stößt (Besitzer: vormals Michael Mayder jetzt Konrad Mayder Schmit gen.), vier Äcker (Besitzer vor der Müeß: vormals Adam Fischer Schultheiß jetzt Antonius Bauer Beck, vormals Hans Zeyerer jetzt dessen Witwe, auf den Rotenbach und am Fuchsberg: Veit Weber Förster), fünf Selden (Besitzer: vormals Hans Schweßer, vormals Pankraz Bauer jetzt Veit Weber Förster, vormals Otto Schmit jetzt Hans Weber, vormals Hans Döpfer jetzt Hans Hofman, vormals Antonius Fischer jetzt Antonius Bauer Beck), zwei Güter (Besitzer: vormals Pankraz Koch jetzt Hans Nüchter, vormals Barthel Jana jetzt Klaus Dopf), ein halbes Gut (Besitzer: vormals Hans Schlund jetzt Eucharius Mayder), eine Schenkstatt (Besitzer: Klaus Zeyerer), eine Badstube (Besitzer: Erben des Baders Jakob Gix), drei Selden (Besitzer: vormals Georg Zeyerer jetzt Georg Jung Hofman, vormals die Witwe des Hans Zeyerer des Älteren jetzt Klaus Zeyerer, vormals Georg Zeyerer jetzt Anna Zeyerer), zwei Hofställe im Rittersgraben (Besitzer: vormals Georg Zeyerer jetzt Kunigunda Zeyerin, den anderen besitzt Veit Starcz Häfner und er grenzt an den Besitz des Michael Herdan), ein Mühle an der Föricz; einen dritten Teil am Dorf Burggrueb; zwei halbe Güter zu Burckstahl (Besitzer: vormals Martin jetzt Hans Bauer, vormals Hans Renner Traudtmann jetzt Klaus Hoffmann); vier Selden daselbst (Besitzer: vormals Hans Büehl jetzt Hans Wöhner, vormals Gilg jetzt Matthes Bauer, vormals Michael Eyßßentraudt jetzt Hans Karol, vormals Gilg Funck jetzt Egidius Bechauf; das Gehülz am Fuchsberg, in der schönen Mueß, in der Thonnenbruck, am Schmelczer Berg, an der Zeyerer, eine Wiese daselbst (Besitzer: Martin Hauer aus Burckstall), ein Mäßlein Holz in der Beünden, das Fisch-Rödlein im Schnupengrund (Besitzer: vormals Peter Schwämlein jetzt Jakob Langbein), das Gehülz an der Heünischen Burck, den Schrot im Öffleins Graben, auf dem Sigrück gen. Aichschrotd, das Gehülz hinter Rotschreuth im Tal, am Spiczberg, den Steinbruch, das Gehülz gen. Becklein-Mueß (Besitzer: vormals Lorenz jetzt Egidius Wolf, vormals Otto Fischer jetzt Klaus Ehrsamb, vormals Hans Schultheiß jetzt Paulus Gaysel, vormals Hans Geicher und Hans Schultheiß jetzt Adam Krauß und Adam Geicher), das Gehülz am Kirchlohe gen. Lammers-Stöcken, an der Pfaden-Mueß, auf dem Brand, das Hölzlein in der Süess gen. Schwarcz Holcz auf dem Wachholtern ob Schwerczendorf, das Gehülz vor dem Öeß bei Grub (Besitzer: Vormals Kunz Wicklein jetzt Klaus Friedel, vormals Kunz Appel jetzt Hans Pfadenhauers Witwe, vormals Hans Zapf jetzt Georg Eichhorn, Hans Bauer, vormals Heinz Seydenfadens Witwe jetzt Bastian Dorsch), das Hölzlein in der Hunger-Mueß gen. Hunger-Berg, in der Eicherten gen. auf den Stöcken, das an das Lehen des Bürgermeisters und des Rates der Stadt Cronach zu Haßlach stößt, das Schrötlein zu Treinau gen. Herrn-Schrötdlein; den Müehl-See, den Anger-See, den großen See gen. der brait See, den Dennenbrücken See, den Schönen See, das Schwarcz Seelein, das Kuchen Seelein gen. kleines Wurcz-Seelein, die Seestatt zu Grueb; zwei halbe Güter zu Neündorf (Besitzer: vormals Georg Engel Mocker jetzt Hans Krauß, vormals Valentin jetzt Anton Welcz), vier Güter daselbst (Besitzer: Andreas Döpfer, vormals Adam Bauer jetzt Georg Fischer, vormals Hans jetzt Georg Bauer), drei Selden daselbst (Besitzer: vormals Hans Bauer der Ältere Gerichtsknecht jetzt Egidius Eichhorn, vormals Anton Wohlleben jetzt Hans Lehner, vormals Peter Häublein jetzt Andreas Fößel), einen Hof (Besitzer: Georg Hofman), den Binczen Hof; das Dorf Rotschreuth; einen Teil des Zehnts zu Diebau, den Zehnt zu Baickheimb; den Unteren Hof zu Schwerczdorf, eine Fronselde daselbst (Vorbesitzer: Klaus Jung), eine Schäferei, ein Gut (Besitzer: vormals Georg Eyerich jetzt Philipp Zapf), drei Selden daselbst (Besitzer: Wolf Blinczler, Niklaus Schneyder, Heinrich Doreth), drei Äcker in der Süeß (Besitzer: Hans Schneyder); ein Fischwasser an der Föricz; fünf Selden zu Mittwicz (Besitzer: vormals Hans Förster jetzt Klaus Schlund Sieber gen., Hans Dötschel, vormals Matthes Bauer und Endres Ullerich am Kutschenberg jetzt Georg Dötschel, vormals Hans Bechmann jetzt dessen Kinder, vormals Hans Pleyer Schlosser jetzt Veit Höfler Schlosser, vormals Valentin Frisch jetzt Heinrich Wollen, vormals Antonius Marr jetzt Hans Veit Starcz beim Binczen-Hof); ein Fischwasser an der Föricz, das bis zur Steinach und zum Mitwiczer Berg reicht; 19 Äcker Holz am Mitwiczer Berg; eine Schenkstatt zu Mittwicz (Besitzer: vormals Hans Zeyerer Grün gen. jetzt dessen Witwe Margaretha), und alles, was Paulus von Schaumberg zu Streßendorf am Schwandt, in der Heinischen Burck und am Öffleins Graben besessen hatte; einen Hof zu Trannaw (Besitzer: vormals Hans Lindner jetzt Hans Hempfling; den Oberen Sitz Mittwicz mit allen Pertinenzien samt Halsgericht und Schlachtrecht, die untere Schenkstatt (Besitzer: vormals Hans Zeyerers des Jüngeren Witwe jetzt Konrad Mayder Schmied, elf Selden daselbst (Besitzer: Matthes Fischer, Klaus Engelhard, Lorenz Zeyerer, Anton Bauer Beck, Barbara Klaus Martins Witwe, Valentin Schultheiß, Konrad Mayder Schmied, Michael Herdan, Klaus Engelhard; einen dritten Teil am Dorf Burggrueb samt dem halben Halsgericht, das zwischen dem Stift Bamberg und dem Haus Sachßen geregelt wurde; drei Güter und eine Selde zu Burckstall (Besitzer: vormals Georg Funck jetzt dessen Witwe, vormals Margaretha Buhlin jetzt Endres Buehl, Hans Renner Traudtman jetzt Hans Rau, vormals Gilg jetzt Egidius Funck); das Steinnicht Holcz, das Gehülz bei Kaltenbrun und unter dem Spiczberg am Alten Graben, am Lindach im Teüffelsgraben gen., am Bächlein, das an das Holz der von Redwicz zum Haaßen Berg gen. Grögel stößt, das Aich-Holcz zu Grueb, das Gehülz unter dem Fuchsberg gen. Brand Schrott, am Brandt; den Stöcketen See, die Riegel-Seen; einen Teil des Zehnts zu Diebau; zwei Güter zu Neündorf (Besitzer: vormals Georg Fischer Diecz und Hans Jacob jetzt Pankraz Bechauf und Pankraz Dötschels Witwe, vormals Hans Bauer Past jetzt Lorenz Hoffman), vier halbe Güter daselbst (Besitzer: vormals Adam Fischer jetzt dessen Erben, vormals Martin Schellhorn jetzt Georg Bauer Past, Georg Hofmanns Witwe, vormals Georg Bauers Erben jetzt Klaus Bechauf); den oberen Hof zu Schwerczdorf, drei Güter daselbst (Besitzer: vormals Hans Hoffman jetzt dessen Witwe, vormals Hans jetzt Kunz Reißenweber, vormals Hans Reüß Sieber jetzt Klaus Bayer), drei Selden daselbst (Besitzer: vormals Thomas Hübner jetzt Hans Buttner, vormals Georg Schultheiß Schaafer jetzt Michael Jung Engel); ein Fischwasser an der Föricz, das zum Amt Neuenhauß gehört und an das Wasser des Herzogs von Saxen stößt, den Zehnt zu Schirßnicz; die Jagdgerechtigkeit auf dem Heußliczer Gehülz; Diese o.a. Güter hat bereits Philipp Valentin Bischof zu Bamberg an Hans Wolf von Wolfsthal, Obrist und Ritterhauptmann der fränkischen Ritterschaft Orts Steegerwald anstatt Georg Heinrichs von Kunsperg, Prälat, Rat, Domdechant und Kapitularherr zu Bamberg und Propst der Stifte St. Stephan und St. Jacob, dann Rudolph Schöndorffers und Hans Balthasar Sündermahlers als Vormünder der von Würczburg zu Lehen ausgegeben; S.: Peter Philipp Bischof zu Bamberg |
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| Sprache: | ger |
| Gattung: | Urkunden |
| Beschreibstoff: |
Pergament |
| Literaturhinweise: |
25 |
| Ausstellungsort: | Bamberg |
Überlieferungsgeschichte
| Provenienz: |
Archiv der Freiherren von Würtzburg zu Mitwitz |
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