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Richtung zwischen Michel Hafner von Mittelneschenbach, seinem Tochtermann Cuncz Fewlhaber und dessen Bruder Herman Fewlhaber einerseits und Heincz Fuchzagel und Kungund (+), dessen eheliche Wirtin, von Mittelneschenbach andernseits: danach sollen die ersteren (Hafner und die Feulhaber) ihre Klagen gegen den Deutschen Orden beim Landgericht Greispach zurückziehen; ferner sollen die Fewlhaber die Äcker, die der alte Fewlhaber dem Frechlein von Winspach abgekauft hat, der Fuchszeglin bzw. ihren Erben zurückgeben bzw. ihnen eine schiedsrichterlich (A) festzusetzende Entschädigung dafür zahlen; Hafner soll über die Donau gehen und nicht eher zurückkehren, als bis die Teydinger (B) ihn zurückrufen; wegen der von der Fuchszeglin geltend gemachten Ansprüche auf einen Giltrückstand und ein Holz zu dem Niedern-Hohenberg soll das Gericht zu Obern-Eschenbach entscheiden, Hafner und Cuncz Fewlhaber haben mit Eideshelfern (C) Urfehde geschworen. - Genannt (als allenfallsiger Obmann zu A): Smotzer von Mitteln-Eschenbach. - Teydinger (B): Herr Hilpolt Nolt von Seckendorf, Arnolt von Seckendorf zu Triebsdorf, Fricz von Seldeneck, Vogt zu Lichtennaw, Vlrich Putendorffer zu Emetzheim. - Eideshelfer (C): Eger Cuncz von Elperstorf, Fridrich Hafner von Imeldorf, Michel Stöcker von Dürren Mungenaw, Fridrich Doller von Hohenberg, Dietrich Heider und Vlrich Nockel, beide von Mitteln-Eschenbach. - Bürgen: Eger Cuncz, Fricz Hafner, Mich. Stocker, die Brüder Hans und Cuncz Weber, Cuncz Fleischmann, alle drei von Mitteln-Eschenbach. Einlager zu Obern-Eschenbach. - Siegler: die Teydinger (s. o.).
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