Archiv, Bestand, Signatur
| Archiv: | Staatsarchiv Bamberg |
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| Kapitel-Bezeichnung: | Urkunden Mitwitz und Burggrub (Band 1, Teil II) |
| URN: | urn:nbn:de:stab-b0ae98f6-3aca-48ce-a8ba-c0d26de1b72e2 |
| Bestellsignatur: | StABa, Archiv der Freiherren von Würtzburg zu Mitwitz U II 224 |
Beschreibung des Archivales
| Betreff: |
Hans Veit von Wirtzburg zu Midtwitz, fürstlich bambergischer Rat, Hauptmann zur Stadt Cronach und Amtmann zum Fürttenberg, verleiht zu Sohn- und Tochterlehen an Pankraz Bauer Schneider gen., seine Hausfrau und seine ehelichen Erben ein halbes Gut. Den dazugehörigen Garten hat die Herrschaft ausgetauscht und dafür nachstehende Güter gegeben: Ein Äckerlein im Kegebach, samt einen Äckerlein beim fordern Sehe des Hans Georg von Eczdorf, 30 Gulden Geld, ein Wieslein zu Hof, das neben der Hoffwiese liegt, vier Beete an der Straße und am Feld der von Redtwicz, ein Feld zu Kaltenbrun daran eine Wiese stößt; ein Örtlein Holz mit einem Acker zu Kaltenbrun, ein Mäßlein Holz zu Kaltenbrun, einen Acker beim Schwarczensehe, einen Acker beim Thennenprücken Sehe, eine Hutweide beim Stöckensehe, einen Acker in der Heel, einen Acker auf dem Santbühl, drei Beete zwischen dem Weg am Santbühl, ein kleines Äckerlein daselbst, einen Acker neben dem Braiten-Sehe-Weg, eine Wiese und einen Garten an der Föricz; das Örtlein Holz auf dem Schwandt, das zur Hälfte ihm, Pankraz Bauer, und zur Hälfte dem Klüglein gehört; Pankraz Bauer gen. Schneider zinst jährlich: eine Fastnachtshenne, ein halbes Schock Eier, zwei Käse, einen Gulden und zwei Frontage mit dem Leib; Weiterhin verkauft ihm die Herrschaft vom Gut des Lorenz Klüglein nachstehende Stücke: ein Äckerlein in der Hell, ein Zwerg-Äckerlein, das an den Besitz des Hans Sieber und des Kunz Rau Beck stößt, drei Beete auf dem Sandtbühl, die an den Besitz des Hans Sieber stoßen, ein Äckerlein auf dem Sandtbühl, das an den Besitz des Hans Sieber und des Kaspar Gerber(?) stößt; zwei Äckerlein unter dem Santbühl über dem Langen Acker, einen Acker gen. im langen Acker, ein Äckerlein bei der Hellhut, einen Acker beim Thennen-Prücken-Sehe, einen weiteren Acker über dem Thennen-Prücken-Sehe, der an die Försters-Hut stößt und in Richtung des Besitzes des Hans Keller zeigt; ein kleines Äckerlein am Kaltenbrunner Fußsteig, einen Acker beim Schwarczensehe, der neben der Wiese des Georg Peter aus Stainach und an der alten Feßlein liegt; ein Äckerlein beim Hassenberger Gericht zwischen der Straße und dem Feld des H. von Redtwicz, vier Beet Acker, eine Wiese bei Hof, die an die Stainach stößt; Hierfür zinst Pankraz Bauer jährlich: eine Fastnachtshenne, ein Herbsthuhn, ein halbes Schock Eier, zwei Käse, einen Gulden, zwei Frontage mit dem Leib; Diese beiden halben Güter ergeben nun ein ganzes Gut, Pankraz Bauer und seine Erben dürfen keine anderen Erb-, Lehens- und Gerichtsherren annehmen; S.: Hans Veit von Würczburg |
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| Sprache: | ger |
| Gattung: | Urkunden |
| Beschreibstoff: |
Pergament |
| Literaturhinweise: |
16 |
Überlieferungsgeschichte
| Provenienz: |
Archiv der Freiherren von Würtzburg zu Mitwitz |
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