Archiv, Bestand, Signatur

Archiv: Staatsarchiv Amberg
Kapitel-Bezeichnung: Jahre 1451-1475
URN: urn:nbn:de:stab-bd9da248-77dd-4746-96ed-1fcda2e6f5b39
Bestellsignatur: StAAm, Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Gnadenberg Urkunden 168
Archivische Altsignatur:

BayHStA, KU Gnadenberg 1473 März 18

Beschreibung des Archivales

Betreff:

A: Konrad Sintzenhofer, Licentiat des geistlichen Rechts, Domherr und Vikar des Domstifts zu Regensburg

S: Vikariat des Domstifts zu Regensburg

E: Äbtissin Margreth und die Sammung des Klosters Gnadenberg wegen Konrad Frenckels, einer der Brüder des Klosters Gnadenberg, einerseits und Herr Hans Hawdorn, Pfarrer zu Pappenberg, und Herr Hans Fabri, Frühmesser zu Eschenbach, als Testamentsherrn des verst. Meisters Heinrich Pleßner, vormals Frühmesser zu Pappenberg, sowie Herr Erhard Pleßner, Kaplan zu Eschenbach, als Miterbe andererseits

Betreff: Spruchbrief in den Irrungen um den halben Teil an 4 von Meister Heinrich Pleßner hinterlassenen Weihern, genannt der Heidweiher, der Karschenprucker und der Schyrloer, samt den zu ihnen gehörigen Behältern, deren andere Hälfte dem Kloster gehört. Das Kloster Gnadenberg stützt seine Ansprüche darauf, dass Konrad Frenckel der Sohn einer leiblichen Schwester Meister Heinrich Pleßners sei, die Gegenseite beruft sich auf das Geschäft Heinrich Pleßners, der sein ganzes Hab und Gut für Gottesdienste und Messen sowie zur Bezahlung seiner Schulden bestimmt habe. Spruch: Weil Meister Heinrich Pleßner in seinem Testament keinen Ort genannt hat, an welchem die Gottesdienste und Messen gehalten werden sollen, werden die vier Weiher dem Kloster Gnadenberg zugesprochen, das dafür dem Meister Heinrich Pleßner für ewige Zeiten vier Jahrtage an den Sonntagen vor jeder Goldfasten im Gotteshaus zu Gnadenberg nach des Klosters Gewohnheit sowie 100 Seelmessen und Vigilien halten soll.

Äußere Beschreibung:

Äußere Beschreibung: Or., Perg., deutsch.

Laufzeit: 18. März 1473
Sprache: ger
Gattung: Urkunden
Literaturhinweise:

Archivregest: StA Amberg, Standbücher 1217/I Nr. 338

Überlieferungsgeschichte

Provenienz:

Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Gnadenberg Urkunden