Archiv, Bestand, Signatur
| Archiv: | Bayerisches Hauptstaatsarchiv |
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| Kapitel-Bezeichnung: | 1301-1350 |
| URN: | urn:nbn:de:stab-cd1adc9b-bd4b-4d54-97dd-dace2ec4e2b50 |
| Bestellsignatur: | BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 207 |
| Archivische Altsignatur: |
Sp. U 410 |
Beschreibung des Archivales
| Betreff: |
Wilhelm Graf von Katzenelnbogen (Katzinellinbage) bekundet: Balduin Erzbischof von Trier (Tryre) und Johann König zu Böhmen (Beheim) und Polen (Polenin), Graf zu Luxemburg (Luczillen-), haben ihm Stahlburg (Stailberg), Stahleck (Stailecke) und Braunshorn (Bruns-) mit Burgmannen und Gülten anvertraut; diese stehen zu Pfand gegenüber Loretta Gräfin von Sp., Frau zu Starkenburg (Starkinberg), für 11 000 Pfund Heller, die der Erzbischof der Gräfin und ihren Erben schuldig ist entsprechend der zwischen ihnen vermittelten Sühne. Graf Wilhelm soll die Burgen als Pfand der Gräfin behalten und bewachen, wie es in der von Erzbischof und König besiegelten Urkunde festgelegt ist. Werden die 11 000 Pfund nicht termingerecht am Andreastag (30.11.) gezahlt, sollen die Burgen der Gräfin und ihren Kindern überantwortet werden. Falls Wilhelm vorher stirbt, gefangen wird, außer Landes geht oder körperlich nicht in der Lage ist, seinen Verpflichtungen nachzukommen, so gehen seine Aufgaben auf den Ritter Werner [von Schönburg genannt] von Randeck (Randeckin) über. Dieser verspricht, in einem solchen Fall an Wilhelms Stelle zu treten. Beide haben das beschworen. (1) Graf Wilhelm und (2) Werner siegeln. |
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| Laufzeit: | 1328 Juli 8 |
| Sprache: | ger |
| Gattung: | Urkunden |
| Bilder: | 3 Bilder |
Überlieferungsgeschichte
| Provenienz: |
Grafschaft Sponheim Urkunden |
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