Archiv, Bestand, Signatur

Archiv: Staatsarchiv Würzburg
Kapitel-Bezeichnung: 32.38 Grafen zu Stolberg
URN: urn:nbn:de:stab-d88806bc-e8c7-4338-af52-dcf6567edd622
Bestellsignatur: StAWü, Mainzer Regierungsarchiv Stolberg 479/21
Archivische Altsignatur:

Stolberg K 479/21

Beschreibung des Archivales

Betreff:

Schriftwechsel, auch Instruktionen, Memoralien und Urkunden zu der vom Kaiser dem Erzstift Mainz übertragenen Inbesitznahme der Lehen, die der verstorbene Graf Christoph zu Stolberg als Reichslehen innehatte (vor allem Schloß Königstein mit Zubehör). Darin: Kopie einer kaiserlichen "Commission" vom 3. August 1581 (betr. die Reichslehen Graf Christophs: Darin genannt außer Königstein: Münzenberg und Niedererlenbach; Teil "am Fahr am Heupt oberhalb Maintz"; Teil eines Drittels eines Turmes zu "Cappell"; ferner: Butzbach, Ober- und Niedermörlen; "Erwisenbach"; "Huffterhaim"; "Langen Hain"; Schloß Heusenstamm; Vogtei zu Langen; gedruckte und besiegelte Urkunden, durch welche Daniel, Erzbischof und Kurfürst zu Mainz bekannt gibt, daß er auf Grund kaiserlichen Auftrags befugt sei, "das Haus Königstein mit allem Zubehör" als eröffnetes Reichslehen einzufordern und bis auf weiteres zu verwalten; Information vom 13. August 1581, was in den Dörfern Wicker und Weilbach, Kirdorf und "Marxheim", auch den anderen Steffanitischen Dörffern" zu verrichten sei; Verzeichnis "was an Geschutz [und] Munition auf dem Schloß [Königstein] den 21. Augusti 1581, als es Ingenommen worden ... ". Am Schluß des Aktes lose beiliegend: Valentin Hap, Notar und Gerichtsprokurator zu Frankfurt, bekennt, daß Johann Keller, Reichsgerichts-Schultheiß ebenda und Dr. Heinrich Keller, Advokat der Stadt Frankfurt, ihn beauftragt hätten, in ihrem Namen "in dem Haus Königstein" einen Belehnungsbrief, der dort liegen soll, in Empfang zu nehmen. Die Kaiserlichen Kommissare hätten ihm daher einen "Confirmation und Bewilligungsbrief" von Graf Christoph von Stolberg ausgehändigt (1583, Kopie).

Laufzeit: 1581 - 1583
Sprache: ger
Gattung: Akten

Überlieferungsgeschichte

Provenienz:

Mainzer Regierungsarchiv