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Johann Georg II,, Kurfürst, und Moritz, Herzog zu Sachsen, Administrator des Stiftes Naumburg, verleihen in Vormundschaft ihres Vetters und Pflegesohnes Friedrich Wilhelm, Herzog zu Sachsen, an Johann Friedrich, Johann Ernst, Johann Christoph, Johann Lorenz und Johann Georg Muffel von Ermreuth, Gebrüdern, und ihrer Schwester Sophie [sowie den später gen. Mitbelehnten] folgende Güter: die Finkenmühle mit ihrem Begriff, samt einer Wiese und einem Acker, die Rothwiese und Rothacker genannt, item eine Wiese, die Brunnwiese, unter der Finkenmühle gelegen und an die Creidlitzer Schopfenwiese stoßend, welche Hans Wernfelder sel. z.T. aus der Verwechslung um eine Wiese in der Ammerau, der lange Strich genannt, von der Propstei zu Coburg an sich gebracht, item ein Stück Wiese, die Creidlitzer Schopfenwiese genannt, welche auch für die Wiese, der Krückswinkel genannt, gewechselt, item eine Wiese, die Groswiese gen., weiter eine Wiese bei dem Schwenkelstege, die gemeine Wiese genant, item die Wiese Oberwinkel und der Mittelstrich in der Ammerau gelegen, item eine Wiese unter der Eichenleiten, eine Wiese, die Todelachen genannt, eine Wiese, der Strich unter dem alten Dorfe, item 3 Wiesen, die kleinen Wieslein genannt, welche 10 Wiesen zu Afterlehen gemacht wurden. Mitbelehnte: Sigmund Ludwig von Dobeneck, Georg Enoch von Guttenberg, von wegen ihrer Hausfrauen Johannette Cordula und Eva Agnes, geb. von Schaumberg, Geschwister, sodann Wolf Heinrich von Reitzenstein statt seiner Kinder. Zeugen: Augustus Carpzow, Geheimer Rat und Kanzler, Johann Caspar von Körbiz zu Belrieth, Hof- und Regierungsrat, Hieronymus Kanngiesser, Kammer - und Lehenssectretarius
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