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Gerichtsbrief des Erhart Hirßhaider, Richter zu Landek an Stelle des Conrat Herrn zu Heidek, in der Klage des Ulein Plümlein von Steten [Stetten] gegen Linhart von Steten auf Herausgabe eines Holzes, wobei das strittige Holz dem Kläger nach Einholung einer Kundschaft zugesprochen wird. Nach Behauptung des Klägers sei das Holz sein gekauftes Gut und gehöre zu der Wideme, sein Vetter Linhard dagegen behauptete, das Holz sei sein und gehöre zu dem nach Stauff gehhörigen Gütlein, das ihm sein Vetter Kropf gegeben habe. "Bey dem gerichts brieff so man yn gemacht hat sein gewesen die ersamen und weysen Ulrich Gerner, Concz Rottenburger, beid geschworn des rechten zu Talmessing".
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