Archiv, Bestand, Signatur
| Archiv: | Staatsarchiv Würzburg |
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| Kapitel-Bezeichnung: | Nr 1-7836 |
| URN: | urn:nbn:de:stab-f558144c-a616-4456-87b7-a0c8a5d0ac342 |
| Bestellsignatur: | StAWü, Lehensachen 516 |
| Archivische Altsignatur: |
Lehensachen 516 |
Beschreibung des Archivales
| Betreff: |
Akten der Würzburger Geheimen Kanzlei, betrifft ein dem Hochstift lehenbares Haus zu Stadtschwarzach, das dem Wolf von Boseck verliehen worden ist; die Bitte Heinrichs, Georgs und Thomas von B. zu Aschaw und Wulfuss um Belehnung mit diesem Haus nach dem am 23. April 1588 erfolgten Tod Wolffs von B.; Differenzen zwischen ihnen und der Witwe des Verstorbenen; sie erklären, Wolff habe 1561 mit seinem Bruder Claus und seiner Frau einen Ehevrtrag geschlossen, das von Wolff 1570 errichtete Testament sei deshalb ungültig. Sie werden 1591 mit dem Haus belehnt. In demselben Jahr bittet die Stadt Stadtschwarzach den Bischof, mit dem Prälaten von Münsterschwarzach in Unterhandlung zu treten, daß die lehenbaren Feldgüter, seit 1572 in der Hand Wolffs von B., wieder in Bürgerhände kommen; der Bischof vertröstet die Stadt auf den Ausgang des Erbschaftsstreites. Am 28. Mai 1599 macht Anna Witwe von B. ein Testament, worin sie Anna von Kotzau, geb. von Scharnstetten, zur Erbin einsetzt. Diese beansprucht nun die dem Kloster Münsterschwarzach lehenbaren Feldgüter und 3 1/2 Morgen der Stadtschwarzacher Weingärten. Der Schultheiß daselbst erhält den Auftrag, sie bei diesen Gütern verbleiben zu lassen. Es ergeben sich Anstände wegen der Zinsen von 100 fl. Kapital, die Wolffs Mutter Katharina von Poseik (Poseck) 1570 den Armen zu Stadtschwarzach vermacht hat. 1601 zahlt Anna von Kotzau dieselben. |
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| Laufzeit: | 1570 - 1606 |
| Sprache: | ger |
| Gattung: | Akten |
Überlieferungsgeschichte
| Provenienz: |
Lehensachen |
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