Die Staatlichen Archive Bayerns

Aktuelles

Im Fokus

dekoratives Plakat zum Tag der Restaurierung. Abgebildet sind gewundene Filmrollen und der Titel der Veranstaltung.

Das Bayerische Hauptstaatsarchiv lädt ein zum 9. Europäischen Tag der Restaurierung

Am Sonntag, 18. Oktober 2026, lädt der Verband der Restauratoren zum 9. Europäischen Tag der Restaurierung. Der Aktionstag wird seit 2018 jeweils am dritten Sonntag im Oktober veranstaltet. Im Mittelpunkt des Tages steht das kulturelle Erbe und die zentrale Rolle von Restauratorinnen und Restauratoren bei dessen Erhaltung. Für die Staatlichen Archive Bayerns beteiligt sich die Restaurierungswerkstatt des Bayerischen Hauptstaatsarchivs am Aktionstag. Unter dem diesjährigen Motto „Ganz nah dran“ geben Restauratorinnen bei exklusiven Führungen um 10 und um 14 Uhr Einblicke in die unterschiedlichen Möglichkeiten der Restaurierung und Bestandserhaltung in einem Archiv. Ein anderes wichtiges Tätigkeitsfeld der Restaurierung ist die Notfallvorsorge, im Großen und im Kleinen. Um 12 Uhr besteht die Möglichkeit, den neu angeschafften „Abrollbehälter Kulturgutschutz“ des Notfallverbundes Bayern zu besichtigen. Die mobile Werkstatt kann bei Großschadensereignissen bayernweit hinzugezogen werden, wenn Museums- oder Archivgut durch Sturm, Hochwasser, Erdrutsch oder Brand in Mitleidenschaft gezogen wird. Im Abrollbehälter lässt sich Archiv- und Museumsgut reinigen und sachgerecht für den Weitertransport verpacken. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher und einen abwechslungsreichen Tag der Begegnung!   Weiterführende Informationen - Offizielle Website: www.tag-der-restaurie

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Veranstaltungshinweise, Pressemitteilungen, Neues aus den Staatlichen Archiven Bayerns

dekoratives Plakat zum Tag der Restaurierung. Abgebildet sind gewundene Filmrollen und der Titel der Veranstaltung.

Das Bayerische Hauptstaatsarchiv lädt ein zum 9. Europäischen Tag der Restaurierung

Am Sonntag, 18. Oktober 2026, lädt der Verband der Restauratoren zum 9. Europäischen Tag der Restaurierung. Der Aktionstag wird seit 2018 jeweils am dritten Sonntag im Oktober veranstaltet. Im Mittelpunkt des Tages steht das kulturelle Erbe und die zentrale Rolle von Restauratorinnen und Restauratoren bei dessen Erhaltung. Für die Staatlichen Archive Bayerns beteiligt sich die Restaurierungswerkstatt des Bayerischen Hauptstaatsarchivs am Aktionstag. Unter dem diesjährigen Motto „Ganz nah dran“ geben Restauratorinnen bei exklusiven Führungen um 10 und um 14 Uhr Einblicke in die unterschiedlichen Möglichkeiten der Restaurierung und Bestandserhaltung in einem Archiv. Ein anderes wichtiges Tätigkeitsfeld der Restaurierung ist die Notfallvorsorge, im Großen und im Kleinen. Um 12 Uhr besteht die Möglichkeit, den neu angeschafften „Abrollbehälter Kulturgutschutz“ des Notfallverbundes Bayern zu besichtigen. Die mobile Werkstatt kann bei Großschadensereignissen bayernweit hinzugezogen werden, wenn Museums- oder Archivgut durch Sturm, Hochwasser, Erdrutsch oder Brand in Mitleidenschaft gezogen wird. Im Abrollbehälter lässt sich Archiv- und Museumsgut reinigen und sachgerecht für den Weitertransport verpacken. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher und einen abwechslungsreichen Tag der Begegnung!   Weiterführende Informationen - Offizielle Website: www.tag-der-restaurie
Ausstellungsplakat

Fotoausstellung im Staatsarchiv Landshut: Menschen im Bayerischen Wald 1900-1950

Eine Ausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte, zu sehen im Staatsarchiv Landshut, vom 24. September bis 11. Dezember 2026. Was macht den Bayerischen Wald um 1900 aus? Welche Orte prägen die Region? Wie leben und arbeiten die Menschen dort? Ansichtskarten sind eine herausragende Quelle, um sich diesen Fragen und dieser Gegend zu nähern, die sich ungefähr von Regensburg bis Passau und von der Donau bis zur tschechischen Grenze erstreckt. Das Haus der Bayerischen Geschichte erwarb 2023 eine über 8.000 Stück umfassende Ansichtskarten- und Fotosammlung zum Bayerischen Wald. Neben den Ortschaften zeigen die Ansichtskarten vor allem die Menschen aus dem Bayerischen Wald: Die Bilder geben Einblick in die Lebenswelt einer landwirtschaftlich geprägten Gesellschaft, die lange als rückständig – „hinterwäldlerisch“ – verspottet wurde. Inzwischen erkennt man auch die Werte des naturnahen und nachhaltigen Zusammenlebens. Die Fotoausstellung „Menschen im Bayerischen Wald 1900-1950“ präsentiert mit knapp 50 Aufnahmen die Highlights der vom Haus der Bayerischen Geschichte erworbenen Sammlung. Nach der erstmaligen Präsentation im Foyer des Museums der Bayerischen Geschichte in Regensburg ist die Ausstellung nun vom 24. September bis 11. Dezember 2026 im Staatsarchiv Landshut zu sehen. Weitere Informationen zur Ausstellungsreihe des Hauses der Bayerischen Geschichte finden Sie hier.   St

„Nix G’wiss woas ma ned“ - Der Münchner Finessensepperl. Leben und Tod des Joseph Huber

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Nerlich am Dienstag, 22. September 2026 um 15:00 Uhr im Hörsaal des Bayerischen Hauptstaatsarchivs Der „Finessen-Sepperl“ - ein Alt-Münchner Original der Biedermeierzeit aus anthropologischer, anatomischer und ernährungsphysiologischer Sicht   „Nix G’wiss woas ma ned“ – diese Worte hat bestimmt schon fast jeder Münchner und fast jede Münchnerin einmal auf den Lippen gehabt. Der Spruch wurde vor 200 Jahren vom berühmten Münchner „Finessensepperl" geprägt. Geboren als Joseph Huber, lebte er im alten München der Zeit um 1800 und betätigte sich als diskreter Bote von Liebesbriefen. Der „Finessensepperl“ ist nicht nur mit seinem wohlbekannten Ausspruch bis heute gegenwärtig, als einer der vier „Kragenköpfe“ am Karlstor ist er weiterhin im Münchner Stadtbild präsent. Prof. Andreas Nerlich widmet seinen Vortrag einer originellen Persönlichkeit: einer außergewöhnlichen Erscheinung, die sich jenseits der offiziellen Berufswege verdingte, deren Lebensweg und Tod die Neugier wecken und Fragen aufwerfen. Bei der medizinischen Untersuchung des erhaltenen Skelettes des Finessensepperl machte der Pathologe und Mumienforscher überraschende Entdeckungen und kommt einer bis heute unentdeckten Gewalttat auf die Spur.     Abbildung: Anton H. Konrad Verlag.   eingestellt am 18.09.202