Die Staatlichen Archive Bayerns

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Eröffnung des Geschützten Virtuellen Lesesaals der Staatlichen Archive Bayerns

Am Mittwoch, 22. Juli 2026, wird der Geschützte Virtuelle Lesesaal der Staatlichen Archive Bayerns feierlich freigeschaltet. In nur 25 Monaten realisierten die Staatlichen Archive Bayerns dieses äußerst anspruchsvolle Entwicklungsprojekt. Mit zahlreichen richtungsweisenden Lösungen für die Archivgutnutzung in digitaler Form positionieren sich die Staatlichen Archive Bayerns als innovativer und moderner Informationsdienstleister unter den Gedächtnisinstitutionen. Künftig werden alle Fachdienstleistungen von der Bestellung des Archivguts und dessen Einsichtnahme bis hin zur Schutzfristverkürzung und der Anforderung von Reproduktionen digital angeboten. Der Geschützte Virtuelle Lesesaal der Staatlichen Archive Bayerns (GVL) ist virtuell, da er nicht nur in den Lesesälen der staatlichen Archive, sondern auch orts- und zeitunabhängig über das Internet aufgerufen und genutzt werden kann. Er ist zudem geschützt, weil durch ihn auch Archivgut, das noch gesetzlichen Schutzfristen unterliegt, berechtigten Bürgerinnen und Bürger verlässlich online zugänglich gemacht werden kann. Zum Funktionsumfang des GVL gehören u.a. ein elektronischer Benutzungsantrag und eine digitale Benutzerverwaltung. Eine neu gestaltete Findmitteldatenbank erlaubt die digitale Archivalienbestellung sowie die automatisierte Bereitstellung und unmittelbare Einsichtnahme in digitale und retrodigitalisierte Archivbestände

Aktuelles

Veranstaltungshinweise, Pressemitteilungen, Neues aus den Staatlichen Archiven Bayerns

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Eine Stunde im Archiv. Das Staatsarchiv Amberg informiert - Vortrag am 30. September 2026

Gerne möchten wir Sie auf den nächsten Vortrag in der Veranstaltungsreihe „Eine Stunde im Archiv“ hinweisen: Am Mittwoch, den 30. September 2026, von 17 bis 19 Uhr spricht Jochen Rösel M.A. zum Thema Was vom Leben übrig bleibt - „Private Nachlässe im Staatsarchiv Amberg“. Die Veranstaltungen der Reihe „Eine Stunde im Archiv“ richten sich sowohl an Forschende mit Archiverfahrung als auch an Laien, die erst am Anfang ihrer Archivrecherchen stehen.   Veranstaltungsort: Vortragsraum des Staatsarchivs Amberg, Archivstraße 3, Eingang Weißenburger Straße, 92224 Amberg. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Aufgrund des begrenzten Raumangebots bitten wir um Anmeldung per E-Mail unter: veranstaltungen@staam.bayern.de   Die nächsten Termine folgen im Herbst: Mittwoch, 25. November 2026, 17 Uhr: „Die Oberpfalz im Spielgel der Regierungspräsidentenberichte“, Dr. Till Strobel   Mittwoch, 20. Januar 2027, 17 Uhr: „Stadt, Land, Fluss - Handgezeichnete Karten im Staatsarchiv Amberg“, Dr. Maria Rita Sagstetter   Ausstellungsplakat: Benjamin Gerum, GDA. eingestellt am 01.09.2026.

Vorstellung des bayerischen Abrollbehälters Kulturgutschutz

Der bayerische Abrollbehälter Kulturgutschutz macht den Ernstfall anschaulich: Am Donnerstag, 30. Juli 2026, informierten Wissenschaftsminister Markus Blume und Generaldirektor Dr. Bernhard Grau gemeinsam mit dem Notfallverbund Bayern über die mobile Rettungsstation für Kulturgut. Der Notfallverbund stellte die Funktionen sowie die Einsatz- und Abrufmöglichkeiten vor. In einer Praxisvorführung zeigten Restauratorinnen, wie schriftliches Kulturgut gereinigt und für den Weitertransport gesichert wird. Minister Blume: „Unsere Kulturschätze sind unersetzlich, Vorsorge deshalb unverzichtbar! Kulturgutschutz beginnt lange vor der Katastrophe: mit klugen Konzepten, starken Partnerschaften und moderner Einsatztechnik. Der Notfallverbund Bayern vernetzt die maßgeblichen Kulturinstitutionen mit den Einsatzkräften. Die Abrollbehälter sorgen dafür, dass diese Kompetenz im Ernstfall schnell am Einsatzort verfügbar ist. Das ist gelebte Resilienz: Archive, Bibliotheken, Museen und Feuerwehr arbeiten Hand in Hand, um unser kulturelles Erbe zu bewahren.“ Naturkatastrophen, Extremwetterlagen und deren Folgen treffen immer häufiger auch Kultureinrichtungen. Eine Bewältigung derartiger Schadensereignisse allein auf lokaler Ebene ist oft nicht mehr möglich. Immer bedeutsamer wird daher eine überregional vernetzte Infrastruktur für den Kulturgutschutz mit entsprechender personeller und technischer Aus
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EDV-Tage Theuern 2026

Museen und Archive in Krisenzeiten. Kulturgut bewahren – Daten sichern 16. – 18.9.2026 Haus der Bayerischen Geschichte | Bavariathek, Regensburg Ob Klimawandel, Cyberangriffe oder bewaffnete Konflikte – globale Krisenerscheinungen setzen Museen und Archive zunehmend unter Handlungsdruck. Im Zeitalter der digitalen Transformation geht es dabei nicht mehr nur allein um den Schutz des materiellen Kulturguts. Gefährdet sind ebenso digitale Repräsentationen sowie genuin digitale Unterlagen (born digitals) und digitale Metainformationen. Insofern müssen Daten-Souveränität, Notfallplanung, Risikoabschätzung und präventives Krisenmanagement als zentrale Aufgaben Kulturgut bewahrender Einrichtungen neu gedacht werden. Die EDV-Tage greifen diese Herausforderungen mit einem fachlichen Fokus auf Dokumentation, Datenmanagement, IT-Betrieb, digitale Zugänglichmachung und institutionelle Resilienz auf. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Krisen- und Notfallplanung vor dem Hintergrund neuer und teils diffuser Gefährdungslagen konkret umsetzen lässt – insbesondere unter der Prämisse, dass im Ernstfall vielleicht nicht alles bewahrt werden kann. Beiträge, unter anderem aus den Bereichen Risikoanalyse und Versicherungswesen, erweitern die Perspektive.  Ziel der Tagung ist es, praxisnahe Wege aufzuzeigen, wie Museen und Archive auch unter unsicheren Bedingungen handlungsfähig bleiben und ihr (digit