
Fotoausstellung im Staatsarchiv Landshut: Menschen im Bayerischen Wald 1900-1950
Eine Ausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte, zu sehen im Staatsarchiv Landshut, vom 24. September bis 11. Dezember 2026. Was macht den Bayerischen Wald um 1900 aus? Welche Orte prägen die Region? Wie leben und arbeiten die Menschen dort? Ansichtskarten sind eine herausragende Quelle, um sich diesen Fragen und dieser Gegend zu nähern, die sich ungefähr von Regensburg bis Passau und von der Donau bis zur tschechischen Grenze erstreckt. Das Haus der Bayerischen Geschichte erwarb 2023 eine über 8.000 Stück umfassende Ansichtskarten- und Fotosammlung zum Bayerischen Wald. Neben den Ortschaften zeigen die Ansichtskarten vor allem die Menschen aus dem Bayerischen Wald: Die Bilder geben Einblick in die Lebenswelt einer landwirtschaftlich geprägten Gesellschaft, die lange als rückständig – „hinterwäldlerisch“ – verspottet wurde. Inzwischen erkennt man auch die Werte des naturnahen und nachhaltigen Zusammenlebens. Die Fotoausstellung „Menschen im Bayerischen Wald 1900-1950“ präsentiert mit knapp 50 Aufnahmen die Highlights der vom Haus der Bayerischen Geschichte erworbenen Sammlung. Nach der erstmaligen Präsentation im Foyer des Museums der Bayerischen Geschichte in Regensburg ist die Ausstellung nun vom 24. September bis 11. Dezember 2026 im Staatsarchiv Landshut zu sehen. Weitere Informationen zur Ausstellungsreihe des Hauses der Bayerischen Geschichte finden Sie hier. St
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„Nix G’wiss woas ma ned“ - Der Münchner Finessensepperl. Leben und Tod des Joseph Huber
Vortrag von Prof. Dr. Andreas Nerlich am Dienstag, 22. September 2026 um 15:00 Uhr im Hörsaal des Bayerischen Hauptstaatsarchivs Der „Finessen-Sepperl“ - ein Alt-Münchner Original der Biedermeierzeit aus anthropologischer, anatomischer und ernährungsphysiologischer Sicht „Nix G’wiss woas ma ned“ – diese Worte hat bestimmt schon fast jeder Münchner und fast jede Münchnerin einmal auf den Lippen gehabt. Der Spruch wurde vor 200 Jahren vom berühmten Münchner „Finessensepperl" geprägt. Geboren als Joseph Huber, lebte er im alten München der Zeit um 1800 und betätigte sich als diskreter Bote von Liebesbriefen. Der „Finessensepperl“ ist nicht nur mit seinem wohlbekannten Ausspruch bis heute gegenwärtig, als einer der vier „Kragenköpfe“ am Karlstor ist er weiterhin im Münchner Stadtbild präsent. Prof. Andreas Nerlich widmet seinen Vortrag einer originellen Persönlichkeit: einer außergewöhnlichen Erscheinung, die sich jenseits der offiziellen Berufswege verdingte, deren Lebensweg und Tod die Neugier wecken und Fragen aufwerfen. Bei der medizinischen Untersuchung des erhaltenen Skelettes des Finessensepperl machte der Pathologe und Mumienforscher überraschende Entdeckungen und kommt einer bis heute unentdeckten Gewalttat auf die Spur. Abbildung: Anton H. Konrad Verlag. eingestellt am 18.09.202
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Eine vergessene Erfolgsgeschichte: Jüdische Weinhandelsfamilien im Schweinfurt des 19. und 20. Jahrhunderts
Eine kleine Ausstellung des Fachbereichs Archiv- und Bibliothekswesen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern bearbeitet von Fabian Braun Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 15. September 2026, 10.00 Uhr Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Schönfeldstraße 5, 80539 München Am Dienstag, 15. September 2026 wird im Bayerischen Hauptstaatsarchiv die kleine Ausstellung „Eine vergessene Erfolgsgeschichte: Jüdische Weinhandelsfamilien im Schweinfurt des 19. und 20. Jahrhunderts“ eröffnet. Die vom Fachbereich Archiv- und Bibliothekswesen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern erarbeitete Ausstellung widmet sich der Geschichte jüdischen Lebens und jüdischer Unternehmerfamilien in Schweinfurt. Nach der rechtlichen Gleichstellung der jüdischen Bevölkerung im 19. Jahrhundert entwickelte sich insbesondere der Wein-, Spirituosen- und Likörhandel zu einem bedeutenden Erwerbszweig. Im Mittelpunkt stehen die vier jüdischen Familien Kleemann, Weil, Mohrenwitz und Hirsch, die mit ihren Unternehmen über Schweinfurt hinaus wirtschaftlich erfolgreich waren und zugleich das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Stadt mitprägten. Die Ausstellung zeichnet ihren Aufstieg, ihre gesellschaftliche Stellung sowie die Verfolgung und Entrechtung während der NS-Zeit nach. Bearbeitet wurde die Ausstellung von Fabian Braun im Rahmen des Vorbereitungsdienstes 2024/2027
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Eine Stunde im Archiv. Das Staatsarchiv Amberg informiert - Vortrag am 30. September 2026
Gerne möchten wir Sie auf den nächsten Vortrag in der Veranstaltungsreihe „Eine Stunde im Archiv“ hinweisen: Am Mittwoch, den 30. September 2026, von 17 bis 19 Uhr spricht Jochen Rösel M.A. zum Thema Was vom Leben übrig bleibt - „Private Nachlässe im Staatsarchiv Amberg“. Die Veranstaltungen der Reihe „Eine Stunde im Archiv“ richten sich sowohl an Forschende mit Archiverfahrung als auch an Laien, die erst am Anfang ihrer Archivrecherchen stehen. Veranstaltungsort: Vortragsraum des Staatsarchivs Amberg, Archivstraße 3, Eingang Weißenburger Straße, 92224 Amberg. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Aufgrund des begrenzten Raumangebots bitten wir um Anmeldung per E-Mail unter: veranstaltungen@staam.bayern.de Die nächsten Termine folgen im Herbst: Mittwoch, 25. November 2026, 17 Uhr: „Die Oberpfalz im Spielgel der Regierungspräsidentenberichte“, Dr. Till Strobel Mittwoch, 20. Januar 2027, 17 Uhr: „Stadt, Land, Fluss - Handgezeichnete Karten im Staatsarchiv Amberg“, Dr. Maria Rita Sagstetter Pressemitteilung Bild 1: Ausstellungsplakat: Benjamin Gerum, GDA. Bild 2: Zusammenstellung persönlicher Dokumente aus verschiedenen Nachlässen (Zeugnis, Dienstbotenbuch, Ahnenpass, Feldpost, Foto), Staatsarchiv Amberg, Nachlass Hedwig Braun, Nachlass Johann Schmidt (Foto: Staatsarchiv Amberg). eingestellt am 01.09.2026, geänder
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