
Die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns erhält den Bavarian Best Practice Award 2026
Auszeichnung in der Kategorie "KI & datengetriebene Innovation" Im Rahmen eines vom Bayerischen Staatsministerium für Digitales geförderten Vorhabens zur Förderung der Angewandten Datenanalyse für die öffentliche Verwaltung in Bayern setzte die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 2023/24 ein Pilotprojekt zur archivischen Bewertung massenhaft gleichförmiger Akten mit Hilfe moderner Datenanalysetechniken um. Das Projekt „Datenbasierte Archivierung von Akten der bayerischen Staatsverwaltung“ wurde am 2. Juli 2026 mit dem Bavarian Best Practice Award in der Kategorie „KI & datengetriebene Innovation“ ausgezeichnet. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume würdigt diese Leistung: „Die Staatlichen Archive Bayerns richten ihre Aktivitäten konsequent auf die digitale Arbeitsweise aus. Der Bavarian Best Practice Award ist der großartige Lohn für die beherzte Inangriffnahme der digitalen Transformation.“ Der bayerische Digitalminister Dr. Fabian Mehring ergänzt: „Der Bavarian Best Practice Award ist eine hochverdiente Auszeichnung für die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns und ein ein-drucksvoller Beleg dafür, was möglich wird, wenn wir Innovation in der Verwaltung gezielt fördern. Mein Digitalministerium hat dieses Projekt mit Herzblut und aus Überzeugung unterstützt. Das Ergebnis ist weit mehr als ein erfol
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SPOTLIGHT #KulturDigitalVermittlung – „Von Innen nach Außen – Neues Fenster, bessere Sicht“
Mit dem Projekt „Von Innen nach Außen – Neues Fenster, bessere Sicht“ haben die Staatlichen Archive Bayerns ihre digitale Präsenz grundlegend weiterentwickelt. Herzstück des Vorhabens sind die neue Homepage sowie moderne digitale Angebote, die den Zugang zu den Archiven einfacher, nutzerfreundlicher und zeitgemäßer gestalten. Im Zuge des Relaunchs wurde die Findmitteldatenbank von der Website entkoppelt und durch einen geschützten virtuellen Lesesaal ersetzt. Dieser ermöglicht zahlreiche Benutzungsprozesse digital – von der Bestellung analoger und digitaler Archivalien über die Einsichtnahme bis hin zur Beantragung von Schutzfristverkürzungen. Darüber hinaus eröffnet der Virtuelle Lesesaal neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Beteiligung: Co-Working-Spaces und Citizen-Science-Werkzeuge schaffen innovative Zugänge zum kulturellen Erbe und laden Nutzerinnen und Nutzer dazu ein, Archivarbeit aktiv mitzugestalten. Das Projekt wurde im Rahmen des Förderprogramms kultur.digital.strategie des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst umgesetzt. Gemeinsam mit dem Staatsministerium feiern wir den Abschluss der Programmlaufzeit 2023–2026 und laden Sie herzlich ein zur Veranstaltung SPOTLIGHT #KulturDigitalVermittlung am 8. Juli 2026 ab 10 Uhr im Amerikahaus München, Karolinenplatz 3, oder digital via Zoom Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter gstoo
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Die München-Braunauer Eisenbahn. Planung und Bau einer bayerischen Staatsbahnstrecke
Eine kleine Ausstellung des Fachbereichs Archiv- und Bibliothekswesen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern bearbeitet von Raphael Grünbeck Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 23. Juni 2026, 10 Uhr Staatsarchiv München ( ! ), Schönfeldstraße 3, 80539 München Am Dienstag, 23. Juni 2026, wird im Staatsarchiv München die kleine Ausstellung „Die München-Braunauer Eisenbahn. Planung und Bau einer bayerischen Staatsbahnstrecke“ eröffnet. Die Ausstellung wurde im Rahmen der Ausbildung im Vorbereitungsdienst 2024/2027 für den Einstieg in der 3. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen, an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern erarbeitet. Am 7. Dezember 1835 eröffnete die erste deutsche Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth. Allerdings war auch 30 Jahre nach diesem offiziellen Beginn des Eisenbahnzeitalters in Bayern ein großes Gebiet im Südosten des Königreichs noch ohne Bahnanbindung. Zur Erschließung dieses „eisenbahnlosen Vierecks“ errichtete die staatliche Bahnverwaltung zwischen 1863 und 1871 eine Eisenbahnstrecke von München über Simbach nach Braunau. Als kürzeste Verbindung zwischen Paris, München und Wien wurde die neue Strecke von Beginn an für den hochwertigen in-ternationalen Fernverkehr konzipiert – eine Aufgab
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SAVE THE DATE – EDV-Tage 2026
Museen und Archive in Krisenzeiten. Kulturgut bewahren – Daten sichern 16. – 18.9.2026 Haus der Bayerischen Geschichte | Bavariathek, Regensburg Ob Klimawandel, Cyberangriffe oder bewaffnete Konflikte – globale Krisenerscheinungen setzen Museen und Archive zunehmend unter Handlungsdruck. Im Zeitalter der digitalen Transformation geht es dabei nicht mehr nur allein um den Schutz des materiellen Kulturguts. Gefährdet sind ebenso digitale Repräsentationen sowie genuin digitale Unterlagen (born digitals) und digitale Metainformationen. Insofern müssen Daten-Souveränität, Notfallplanung, Risikoabschätzung und präventives Krisenmanagement als zentrale Aufgaben Kulturgut bewahrender Einrichtungen neu gedacht werden. Die EDV-Tage greifen diese Herausforderungen mit einem fachlichen Fokus auf Dokumentation, Datenmanagement, IT-Betrieb, digitale Zugänglichmachung und institutionelle Resilienz auf. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Krisen- und Notfallplanung vor dem Hintergrund neuer und teils diffuser Gefährdungslagen konkret umsetzen lässt – insbesondere unter der Prämisse, dass im Ernstfall vielleicht nicht alles bewahrt werden kann. Beiträge, unter anderem aus den Bereichen Risikoanalyse und Versicherungswesen, erweitern die Perspektive. Ziel der Tagung ist es, praxisnahe Wege aufzuzeigen, wie Museen und Archive auch unter unsicheren Bedingungen handlungsfähig bleiben und ihr (digit
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