
01.05.2021: Amtsleiterwechsel im Staatsarchiv Nürnberg
Prof. Dr. Peter Fleischmann im Ruhestand - Dr. Christian Kruse neuer Leiter ab 1. Mai 2021. Mit Wirkung zum 1. Mai 2021 wird Archivdirektor Dr. Christian Kruse unter gleichzeitiger Beförderung zum Ltd. Archivdirektor zum Leiter des Staatsarchivs Nürnberg bestellt. Er folgt damit Ltd. Archivdirektor Prof. Dr. Peter Fleischmann nach, der mit dem 31. Januar 2021 in den Ruhestand getreten ist. Prof. Dr. Fleischmann leitete das Staatsarchiv Nürnberg seit 1. Dezember 2012 und kehrte damit nach Stationen im Staatsarchiv Augsburg und Staatsarchiv München – in beiden Staatsarchiven hatte er die Leitung inne – wieder an das Staatsarchiv zurück, in dem seine berufliche Tätigkeit nach seiner Ausbildung an der Bayerischen Archivschule begonnen hatte. Anlässlich des Amtswechsels betonte Kunstminister Bernd Sibler: „Archive schlagen Brücken zwischen unserer Geschichte und der Gegenwart. Prof. Dr. Fleischmann hat mit seiner langjährigen, engagierten Arbeit zahlreiche solcher Brücken gebaut. Mit der Generalsanierung des Staatsarchivs hat er zudem ein Projekt angestoßen und begleitet, das nun eine der Aufgaben sein wird, die auf seinen Nachfolger warten. Ich freue mich sehr, dass wir mit Dr. Christian Kruse einen neuen Archivleiter begrüßen dürfen, der einen breiten Erfahrungsschatz mitbringt, um das Staatsarchiv in die Zukunft zu führen und damit das Gedächtnis unseres Landes zu bewahren.&ldquo
Mehr lesen→
22.02.2021: Wer war Anastasia Anderson Manahan wirklich?
Das Bayerische Hauptstaatsarchiv sichert den Nachlass der angeblichen Zarentochter. Anastasia Anderson Manahan erlangte mit ihrer mehrfach verfilmten Lebensgeschichte weltweite Aufmerksamkeit. Die Geschichte der jungen Frau, die angeblich während der Russischen Revolution als einziges Mitglied der Zarenfamilie dem Erschießungskommando der Bolschewiken entging und danach vergeblich auf allgemeine Anerkennung hoffte, enthielt alle Elemente einer modernen Tragödie. Mit Hilfe einer DNA-Analyse an den sterblichen Überresten der russischen Zarenfamilie konnte jedoch 2007 eindeutig festgestellt werden, dass die jüngste Zarentochter gemeinsam mit ihrer Familie ermordet wurde. Damit war erwiesen, dass Anastasia Anderson Manahan nicht die Großfürstin Anastasia von Russland war. Über viele Jahre hinweg sammelten Freunde und Bevollmächtigte aus Anastasia Anderson Manahans engstem Umfeld schriftliche Dokumente aller Art, die belegen sollten, dass Anastasia tatsächlich die Tochter des letzten russischen Zarenpaares war. So entstand das sogenannte „Anastasia-Archiv“, das nunmehr dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv zur Archivierung übergeben wurde. Neben Briefen und Korrespondenzen mit ihren Unterstützern (viele davon aus hohen Adelskreisen) finden sich darin Geschäftsdokumente, die die publizistische und filmische Vermarktung ihrer Geschichte regeln. Hinzu kommen Prozessunterlagen und Rechtsanwaltskorrespondenzen,
Mehr lesen→
25.10.2020: Verdienstmedaille der Tschechischen Republik an die Generaldirektorin der Staatlichen Archive Dr. Margit Ksoll-Marcon verliehen
Der Innenminister Jan Hamáček verlieh die Auszeichnung "Für Verdienste im Tschechischen Archivwesen - Za zásluhy o české archivnictví - De re archivistica bene meritis". Am 1. Oktober 2019 überreichte der tschechische Vize-Innenminister JUDr. PhDr. Petr Mlsna,PhD die Auszeichnung im Beisein des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Prag, Dr. Christoph Israng. Seit zehn Jahren arbeiten die Staatlichen Archive Bayerns intensiv mit dem Staatlichen Gebietsarchiv Pilsen / Státní oblastní archiv v Plzni und den Staatlichen Kreisarchiven in Cheb (Eger) und Karlovy Vary (Karlsbad) zusammen. Entstanden ist mit Unterstützung der EU unter anderem das zweisprachige Archivportal Porta fontium (https://www.portafontium.eu) als gemeinsame Plattform zur virtuellen Zusammenführung historischer Quellen zur Geschichte des Grenzraumes. Eine Erweiterung dieses barrierefrei zugänglichen digitalen Angebots ist ein tschechisch-bayerischer Archivführer zu Bohemica in bayerischen und zu Bavarica in tschechischen Archiven, an dem alle staatlichen Archive beider Staaten mitwirkten. Derzeit wird die digitale Quellenbasis um historische Karten und Pläne der bayerisch-tschechischen Grenze erweitert und die Nutzung durch moderne Methoden der Georeferenzierung, Bild- und Texterkennung auf neue Grundlagen gestellt. Generaldirektorin Dr. Ksoll-Marcon erhielt die Würdigung für ihren bedeuten
Mehr lesen→
07.10-04.12.2020: Tagung und Ausstellung "Wir Ludwig von Gottes Gnaden"
Begleitende Ausstellung im Staatsarchiv Augsburg zur Internationalen Tagung zur europäischen Kanzleisprachenforschung vom 7. Oktober bis 4. Dezember - DERZEIT GESCHLOSSEN - Vom 7. bis 9. Oktober 2020 fand in der Universität Augsburg und im Staatsarchiv Augsburg die Tagung „Wir Ludwig von Gottes Gnaden. Das erstmalige Auftreten volkssprachiger Urkunden in europäischen Kanzleien von Königen und Landesherren“ statt. Tagungsbegleitend zeigt das Staatsarchiv Augsburg eine Ausstellung, die bis zum 4. Dezember zu sehen sein wird. Schwerpunkt der Ausstellung sind Urkunden aus den Beständen des Staatsarchivs Augsburgs, ergänzt um hochkarätige Leihgaben aus dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv. Im Zentrum von Ausstellung und Tagung stehen die deutschsprachigen Urkunden Ludwigs des Bayern. Eine systematische Erforschung dieses Urkundenkomplexes und der verwendeten Sprache steht bisher aus. Die Tagung widmet sich besonders der deutschen Kanzleisprache unter Ludwig dem Bayern und deren Bedeutung für die neuhochdeutsche Schriftsprache. Das Programm zur Tagung steht hier zum Download bereit. Bitte beachten Sie die geltenden Hygieneregeln; ein Besuch der Tagung ist nur nach Voranmeldung möglich (unter Angabe von Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse; es wird eine Teilnahmezusage gegeben). Kontakt: poststelle@staau.bayern.de oder telefonisch unter 0821/59963-30 Die Tagungsergebnisse werden in eine
Mehr lesen→