Die Staatlichen Archive Bayerns

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Abbildung des Ausstellungsplakats zum Jubiläum
Ausstellungsplakat (Karin Hagendorn, Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns) [JPG-Datei]
15.07-23.12.2021: 100 Jahre Bayerisches Hauptstaatsarchiv - 100 Jahre Gedächtnis des Freistaates Bayern
Ausstellung und virtueller Rundgang zum Jubiläum. Das Bayerische Hauptarchiv lädt ein zu einem virtuellen Rundgang durch sein Gebäude und einen Blick in seine Magazine. Der Zugang ist bequem über jedes mobile Endgerät oder in 3-D mit einer VR-Brille möglich:  https://vr-easy.com/tour/staatlichearchivebayerns/210706-bayerischeshauptstaatsarchiv/ Das  Bayerische Hauptstaatsarchiv feiert am 16. Juli 2021 seinen 100. Geburtstag und kann eine stolze Bilanz vorweisen. 100 Jahre und noch immer im Wachstum. 100 Jahre und im Vergleich zum Alter der verwahrten Archivalien – die älteste Urkunde stammt aus dem Jahr 794 (↗ Digitalisat St. Emmeram Urk. 1) – gerade den Kinderschuhen entwachsen. 100 Jahre und mit der Archivierung digitaler Unterlagen vor der großen Herausforderung, auch diese Informationen für Generationen lesbar und nachvollziehbar zu halten. Zum Jahresbeginn 2021 war das Bayerische Hauptstaatsarchiv für 813.362.069 digitale Informationsobjekte im Digitalen Archiv des Freistaates Bayern verantwortlich, Tendenz stark steigend. Hinzu kommen 4 Millionen analoge Archivalieneinheiten, die aneinander gereiht die Distanz von München bis zum Tegernsee oder nach Rosenheim spielend überbrücken (55 lfd km) und jedes Jahr kommt die Strecke von der Feldherrnhalle zum Siegestor an papierener Überlieferung neu hinzu. Die Mitarbeiter*innen sind nicht nur für die Sicherung der
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Foto von Herrn Dr. Klaus Rupprecht, dem neuen Leiter des Staatsarchivs Bamberg
Dr. Klaus Rupprecht, neuer Leiter des Staatsarchivs Bamberg (Fotograf: Reinhold Schäffer, Staatsarchiv Bamberg)
01.07.2021: Amtsleiterwechsel im Staatsarchiv Bamberg
Dr. Klaus Rupprecht ist neuer Leiter. Mit Wirkung zum 1. Juli 2021 wird Archivdirektor Dr. Klaus Rupprecht zum Leiter des Staatsarchivs Bamberg bestellt. Er folgt damit Archivdirektor Dr. Christian Kruse nach, der zum 1. Mai 2021 als Leiter an das Staatsarchiv Nürnberg wechselte. Dr. Christian Kruse leitete das Staatsarchiv Bamberg vom 1. Dezember 2018 bis 30. April 2021. Er studierte an den Universitäten Erlangen und Wien Geschichte und Deutsch für das Lehramt an Gymnasien und wurde mit einer Arbeit über „Franz Friedrich Anton von Sachsen-Coburg-Saalfeld 1750–1806“ in Erlangen promoviert. Nach der Ausbildung zum wissenschaftlichen Archivar an der Bayerischen Archivschule 1988 bis 1991 arbeitete er im Bayerischen Hauptstaatsarchiv, in den Staatsarchiven Augsburg, Nürnberg und München und von 2008 bis 2018 in der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns. Der gebürtige Oberfranke Dr. Klaus Rupprecht studierte an der Universität Bamberg Geschichte, Anglistik und Sozialkunde für das Lehramt an Gymnasien, promoviert wurde er mit einer Dissertation zum Thema „Ritterschaftliche Herrschaftswahrung in Franken. Zur Geschichte der von Guttenberg im Spätmittelalter und zu Beginn der frühen Neuzeit“. Nach seinem Referendariat zum wissenschaftlichen Archivar an der Bayerischen Archivschule 1993 bis 1996 arbeitete Klaus Rupprecht im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München, kam 1997 an das Staa
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Staatsarchiv Nürnberg (Fotograf: Peter Litvai, Atelier für Fotografie Landshut)
Staatsarchiv Nürnberg (Fotograf: Peter Litvai, Atelier für Fotografie Landshut)
01.05.2021: Amtsleiterwechsel im Staatsarchiv Nürnberg
Prof. Dr. Peter Fleischmann im Ruhestand - Dr. Christian Kruse neuer Leiter ab 1. Mai 2021. Mit Wirkung zum 1. Mai 2021 wird Archivdirektor Dr. Christian Kruse unter gleichzeitiger Beförderung zum Ltd. Archivdirektor zum Leiter des Staatsarchivs Nürnberg bestellt. Er folgt damit Ltd. Archivdirektor Prof. Dr. Peter Fleischmann nach, der mit dem 31. Januar 2021 in den Ruhestand getreten ist. Prof. Dr. Fleischmann leitete das Staatsarchiv Nürnberg seit 1. Dezember 2012 und kehrte damit nach Stationen im Staatsarchiv Augsburg und Staatsarchiv München – in beiden Staatsarchiven hatte er die Leitung inne – wieder an das Staatsarchiv zurück, in dem seine berufliche Tätigkeit nach seiner Ausbildung an der Bayerischen Archivschule begonnen hatte. Anlässlich des Amtswechsels betonte Kunstminister Bernd Sibler: „Archive schlagen Brücken zwischen unserer Geschichte und der Gegenwart. Prof. Dr. Fleischmann hat mit seiner langjährigen, engagierten Arbeit zahlreiche solcher Brücken gebaut. Mit der Generalsanierung des Staatsarchivs hat er zudem ein Projekt angestoßen und begleitet, das nun eine der Aufgaben sein wird, die auf seinen Nachfolger warten. Ich freue mich sehr, dass wir mit Dr. Christian Kruse einen neuen Archivleiter begrüßen dürfen, der einen breiten Erfahrungsschatz mitbringt, um das Staatsarchiv in die Zukunft zu führen und damit das Gedächtnis unseres Landes zu bewahren.&ldquo
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Anastasia Anderson-Manahan, ca. 1952  in Unterlengenhardt (Signatur: BayHStA, NL Anastasia Anderson-Manahan 3, Bildnachweis: Bayerisches Hauptstaatsarchiv)
Anastasia Anderson-Manahan, ca. 1952 in Unterlengenhardt (Signatur: BayHStA, NL Anastasia Anderson-Manahan 3, Bildnachweis: Bayerisches Hauptstaatsarchiv)
22.02.2021: Wer war Anastasia Anderson Manahan wirklich?
Das Bayerische Hauptstaatsarchiv sichert den Nachlass der angeblichen Zarentochter. Anastasia Anderson Manahan erlangte mit ihrer mehrfach verfilmten Lebensgeschichte weltweite Aufmerksamkeit. Die Geschichte der jungen Frau, die angeblich während der Russischen Revolution als einziges Mitglied der Zarenfamilie dem Erschießungskommando der Bolschewiken entging und danach vergeblich auf allgemeine Anerkennung hoffte, enthielt alle Elemente einer modernen Tragödie. Mit Hilfe einer DNA-Analyse an den sterblichen Überresten der russischen Zarenfamilie konnte jedoch 2007 eindeutig festgestellt werden, dass die jüngste Zarentochter gemeinsam mit ihrer Familie ermordet wurde. Damit war erwiesen, dass Anastasia Anderson Manahan nicht die Großfürstin Anastasia von Russland war. Über viele Jahre hinweg sammelten Freunde und Bevollmächtigte aus Anastasia Anderson Manahans engstem Umfeld schriftliche Dokumente aller Art, die belegen sollten, dass Anastasia tatsächlich die Tochter des letzten russischen Zarenpaares war. So entstand das sogenannte „Anastasia-Archiv“, das nunmehr dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv zur Archivierung übergeben wurde. Neben Briefen und Korrespondenzen mit ihren Unterstützern (viele davon aus hohen Adelskreisen) finden sich darin Geschäftsdokumente, die die publizistische und filmische Vermarktung ihrer Geschichte regeln. Hinzu kommen Prozessunterlagen und Rechtsanwaltskorrespondenzen,
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