
24.09.2020: "Fabrikkinderarbeit in Bayern im 19. Jahrhundert" - Lehrausstellung im Bayerischen Hauptstaatsarchiv
Eine kleine Lehrausstellung des Fachbereichs Archiv- und Bibliothekswesen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern vom 24. September bis 11. November 2019 (verlängert!), bearbeitet von Andreas Frasch Anlässlich des Weltkindertages wird am Dienstag, 24. September 2019, im Bayerischen Hauptstaatsarchiv die kleine Ausstellung „Fabrikkinderarbeit in Bayern im 19. Jahrhundert“ eröffnet. Die Ausstellung wurde im Rahmen der Ausbildung im Vorbereitungsdienst 2017/2020 für den Einstieg in der 3. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen, an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern erarbeitet. Erwerbstätigkeit von unter 14-Jährigen war in Bayern im gesamten 19. Jahrhundert Realität, etwa im Handwerk und im Dienstleistungsgewerbe, vor allem aber in der Landwirtschaft. Seit Beginn der Industrialisierung waren Kinder als billige Arbeitskräfte zudem in Fabriken beschäftigt, hierzu zählten auch Ziegeleien. Die Ausstellung beleuchtet dieses Kapitel bayerischer Wirtschafts- und Sozialgeschichte unter den Fragestellungen: Welche Quellen geben Auskunft über Fabrikkinderarbeit in Bayern? Wie hoch war die Zahl der in bayerischen Fabriken beschäftigten Kinder? In welchen Regionen, Städten und Branchen wurden Kinder in Fabriken eingesetzt? Was waren typische Tätigkeiten, wie waren Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen? W
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15.09-20.11.2020: "Brief und Siegel - Glaubwürdigkeit und Rechtskraft, gestern und heute"
Eine Ausstellung der Staatlichen Archive Bayerns im Bayerischen Hauptstaatsarchiv - Beteiligung an der Blogparade #femaleheritage Worum geht es? Was ist zu sehen? Im Zentrum der Ausstellung stehen Rechtskraft und Rechtsfähigkeit. Wer besaß zu welcher Zeit Rechtsfähigkeit? Wer durfte siegeln, zeichnen, unterschreiben? Wer brach wann über wen den Stab? Welche Rechtsbereiche gab es? Warum brauchen wir überhaupt rechtserhebliche Dokumente? Der zeitliche Rahmen der Ausstellung erstreckt sich vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 90 besondere Archivalien aus allen Regionen Bayerns sind zu sehen. Drei große Bereiche gliedern die Ausstellung: Rechtssymbolik Formen der Beglaubigung Ungültigmachung. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, alle Exponate sind darin farbig abgebildet: 61: B r i e f u n d S i e g e l. G l a u b w ü r d i g k e i t u n d R e c h t s k r a f t, g e s t e r n u n d h e u t e. Eine Ausstellung der Staatlichen Archive Bayerns im Bayerischen Hauptstaatsarchiv, München 2020. Idee: Margit Ksoll-Marcon. Ausstellung und Katalog: Laura Scherr, Elisabeth Weinberger, Andreas Nestl, Ulrike Claudia Hofmann, Klaus Rupprecht, Andreas Schmidt und Team. Mit einer Einleitung von Andreas Nestl und Maria Rita Sagstetter, München 2020, ISBN 978-3-938831-93-9, 220 Seiten, zahlr. Farbabb. - € 16.00 Blogparade #femaleheritage Die Ausstell
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20.07.2020-30.12.2020: "100 Jahre Coburg bei Bayern“
Eine Ausstellung des Staatsarchivs Coburg in Kooperation mit der Stadt Coburg vom 20. Juli bis 30. Dezember 2020 im Ausstellungsraum "Rückert3" Die Ausstellung zeigt, welche Entwicklung das Coburger Land während der Zugehörigkeit zu Bayern genommen hat. Erste Stationen sind der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus gewidmet. Ein Schwerpunkt liegt auf der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Obwohl von der innerdeutschen Grenze an drei Seiten eingeklemmt, entwickelte sich Coburg nach 1945 positiv. Landwirtschaft und Industrie modernisierten sich, Tourismus und große Bauprojekte veränderten das Stadtbild. Durch die kommunale Gebietsreform und die regelmäßigen Feierlichkeiten zum Zusammenschluss mit Bayern wuchs Coburg weiter nach Bayern hinein. Schließlich veränderte die deutsche Einheit 1989/90 die politische Landkarte grundlegend und eröffnete für Coburg eine Reihe neuer Möglichkeiten. Die Ausstellung im Ausstellungsraum „Rückert3“, Rückertstraße 3, 96450 Coburg ist vom 20. Juli bis zum 30. Dezember 2020 zu sehen. Eintrittspreis: Erwachsene 4,00 €, ermäßigt 2,00 € Öffnungszeiten: Juli bis Oktober: täglich 11.00 bis 16.00 Uhr Ab November: Dienstag bis Sonntag 11.00 bis 16.00 Uhr An gesetzlichen Feiertagen geöffnet Geschlossen am 24. Dezember 2020 Führungen für Gruppen können kostenfrei gebucht werden unte
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17.07.2020: Archivierungsvereinbarung zwischen dem Bayerischen Nationalmuseum und den Staatlichen Archiven Bayerns
Historische Überlieferung des Bayerischen Nationalmuseums mit zentralen Unterlagen zur Provenienzforschung im Bayerischen Hauptstaatsarchiv Am 17. Juli 2020 um 10.00 Uhr unterzeichneten die Generaldirektorin der Staatlichen Archive, Frau Dr. Margit Ksoll-Marcon und der Generaldirektor des Bayerischen Nationalmuseums, Herr Dr. Frank Matthias Kammel, eine Archivierungsvereinbarung. Die Vereinbarung regelt die Aussonderung und Übergabe archivreifer Unterlagen aus der Registratur des Bayerischen Nationalmuseums an das Bayerische Hauptstaatsarchiv. Im Rahmen eines Pressetermins wurden auch zwei jüngst dem Hauptstaatsarchiv übergebene Zugangsjournale des Nationalmuseums aus dem Zeitraum 1930 bis 1950 vorgestellt und erläutert. Die Journale sind besonders für die Provenienzforschung – die Erforschung der Erwerbungsumstände von Kunstwerken – von zentraler Bedeutung. Die schriftliche Überlieferung des Bayerischen Nationalmuseums dokumentiert die lange und ereignisreiche Geschichte dieser Institution sowie deren Sammlungs- und Ausstellungstätigkeit. König Maximilian II. gründete das Nationalmuseum im Jahr 1855. Das Museum erhielt 1867 einen repräsentativen Bau in der Maximilianstraße, der sich allerdings bald als zu klein und unzweckmäßig erwies. Das noch heute genutzte Gebäude in der Prinzregentenstraße bezog das Nationalmuseum im Jahr 1900. Durch die abzuschließende Ver
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