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    Foto von Herrn Dr. Klaus Rupprecht, dem neuen Leiter des Staatsarchivs Bamberg

    01.07.2021: Amtsleiterwechsel im Staatsarchiv Bamberg

    Dr. Klaus Rupprecht ist neuer Leiter. Mit Wirkung zum 1. Juli 2021 wird Archivdirektor Dr. Klaus Rupprecht zum Leiter des Staatsarchivs Bamberg bestellt. Er folgt damit Archivdirektor Dr. Christian Kruse nach, der zum 1. Mai 2021 als Leiter an das Staatsarchiv Nürnberg wechselte. Dr. Christian Kruse leitete das Staatsarchiv Bamberg vom 1. Dezember 2018 bis 30. April 2021. Er studierte an den Universitäten Erlangen und Wien Geschichte und Deutsch für das Lehramt an Gymnasien und wurde mit einer Arbeit über „Franz Friedrich Anton von Sachsen-Coburg-Saalfeld 1750–1806“ in Erlangen promoviert. Nach der Ausbildung zum wissenschaftlichen Archivar an der Bayerischen Archivschule 1988 bis 1991 arbeitete er im Bayerischen Hauptstaatsarchiv, in den Staatsarchiven Augsburg, Nürnberg und München und von 2008 bis 2018 in der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns. Der gebürtige Oberfranke Dr. Klaus Rupprecht studierte an der Universität Bamberg Geschichte, Anglistik und Sozialkunde für das Lehramt an Gymnasien, promoviert wurde er mit einer Dissertation zum Thema „Ritterschaftliche Herrschaftswahrung in Franken. Zur Geschichte der von Guttenberg im Spätmittelalter und zu Beginn der frühen Neuzeit“. Nach seinem Referendariat zum wissenschaftlichen Archivar an der Bayerischen Archivschule 1993 bis 1996 arbeitete Klaus Rupprecht im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München, kam 1997 an das Staatsarchiv Bamberg und war dort seit 2000 stellvertretender Leiter und Referent für Aussonderungs- und Beständefragen. Seit 1. November 2016 leitet er das Staatsarchiv Würzburg. Mit seiner Berufung zum Leiter des Staatsarchivs Bamberg kehrt er zu seinen Wurzeln zurück. Das Staatsarchiv Bamberg konnte in den letzten Jahren einen zusätzlichen, modernen Magazinbau einweihen und beziehen. In den nächsten Jahren sollen Behördenkontakte und Öffentlichkeitsarbeit einen besonderen Arbeitsschwerpunkt bilden. Als besonders wichtig wird es zudem angesehen, den Stellenwert des Staatsarchivs Bamberg als Zentrum regionalhistorischer Forschungen zu stärken. Diesbezüglich werden Kooperationen mit den oberfränkischen Universitäten, den Kultureinrichtungen und historischen Vereinen angestrebt. Das Staatsarchiv Bamberg verwahrt rund 2,6 Millionen Archivalien im Umfang von 26,3 lfd. km (Stand Ende 2020). Es ist zuständig für die Überlieferung aller staatlichen Behörden, Gerichte und Staatsanwaltschaften der mittleren und unteren Ebene im Regierungsbezirk Oberfranken, aber ohne die mit Sitz in Landkreis und kreisfreier Stadt Coburg (für diese ist das Staatsarchiv Coburg verantwortlich). Für die Zeit vor dem 19. Jahrhundert überliefert das Staatsarchiv die Urkunden, Amtsbücher, Akten und Pläne des Hochstifts und Domkapitels Bamberg sowie der bambergischen Klöster und Stifte, die Archivbestände des Markgraftums Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth, des Fränkischen Reichskreises und der reichsritterschaftlichen Kantone Gebürg und Steigerwald. Zu den Schwerpunkten der Überlieferung gehören darüber hinaus zahlreiche überregional bedeutende Adelsarchive (z.B. Grafen von Giech, Freiherren von Guttenberg) wie auch wichtige persönliche Nachlässe und Sammlungen.   Eingestellt am 29. Juni 2021     Zugehörige Dateien Pressemitteilung

    Staatsarchiv Coburg (Fotograf: Peter Litvai, Atelier für Fotografie Landshut).

    01.07.2022: Neue Amtsleitung im Staatsarchiv Coburg

    Dr. Johannes Staudenmaier M.A. ist interimistischer Leiter des Staatsarchivs Coburg. Dr. Johannes Staudenmaier M.A. wurde mit Wirkung vom 1. Juli 2022 interimistisch zum Leiter des Staatsarchivs Coburg bestellt. Er folgt damit Dr. Alexander Wolz M.A. nach, der das Staatsarchiv seit dem 21. Dezember 2017 geleitet hatte und zum 1. September 2021 als Amtsvorstand an das Staatsarchiv Würzburg versetzt wurde. Der gebürtige Münchner Johannes Staudenmaier studierte an den Universitäten Bamberg, Madrid und Wien Neuere Geschichte, Politikwissenschaften, Alte Geschichte. Er promovierte zur frühneuzeitlichen Verwaltungs- und Gesetzgebungsgeschichte des Hochstifts Bamberg. Von 2010 bis 2012 absolvierte Johannes Staudenmaier als Referendar die Bayerische Archivschule in München und war im Anschluss in den Staatsarchiven Nürnberg und Bamberg tätig. Das Staatsarchiv Coburg verwahrt 419.665 Archivalien im Umfang von 4,3 km. Es ist zuständig für das Archivgut der in der kreisfreien Stadt Coburg sowie im Landkreis Coburg gelegenen staatlichen Behörden und Gerichte, auch wenn deren Zuständigkeit über das Gebiet des Landkreises hinausreicht. Die historische Überlieferung erstreckt sich auf das ehemalige Herzogtum Sachsen-Coburg und dessen Vorläufer bzw. auf den nach der Auflösung der Personalunion Sachsen-Coburg und Gotha 1919 entstandenen Freistaat Coburg bis zu seiner Eingliederung in den Freistaat Bayern 1920.   Veröffentlicht am 04.07.2022, ergänzt am 08.07.2022

    Staatsarchiv Amberg, Foto: Peter Litvai, Atelier für Fotografie Landshut

    15.11.2019: Gründung eines Notfallverbunds der Archive und Bibliotheken in Amberg und Sulzbach-Rosenberg

    Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung der Archive und Bibliotheken in Amberg und Sulzbach-Rosenberg in Notfällen Die Generaldirektorin der Staatlichen Archive, Frau Dr. Margit Ksoll-Marcon, der Oberbürgermeister der Stadt Amberg, Herr Michael Cerny, der Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek, Herr Dr. Klaus Ceynowa, und der 1. Vorsitzende des Literaturarchivs Sulzbach-Rosenberg e.V., Herr PD Dr. habil. Heribert Tommek, unterzeichneten am 15. November 2019 um 10 Uhr im Staatsarchiv Amberg die Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung der Archive und Bibliotheken in Amberg und Sulzbach-Rosenberg in Notfällen („Notfallverbund Amberg – Sulzbach-Rosenberg“). Nach den Notfallverbünden Augsburg (gegründet 2015), München (gegründet 2016), Nürnberg (gegründet 2016), Landshut (gegründet 2019) und Bamberg (gegründet 2019) ist der Verbund Amberg – Sulzbach-Rosenberg der sechste dieser Art in Bayern. Aus archivischer Sicht ist besonders hervorzuheben, dass auch das Depot des Staatsarchivs Amberg in Sulzbach-Rosenberg mit zum Verbund gehört. In der Vereinbarung sind enthalten: gemeinsame Schulungen und Übungen, die Ausarbeitung und der Austausch von Notfallplänen sowie der regelmäßige Austausch der Verantwortlichen untereinander und mit externen Partnern wie der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk. Für den hoffentlich nie eintretenden Notfall sichern sich Archive und Bibliotheken gegenseitige Unterstützung zu, um Ressourcen zu bündeln sowie die schnellere und effektivere Bergung und Erstversorgung der betroffenen Archivalien, Bücher und Ausstellungsstücke zu gewährleisten. Eine der wichtigsten Aufgaben der beteiligten Institutionen ist der Schutz der von ihnen verwahrten Kulturgüter vor Feuer, Wasser, äußerer Gewalt oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Mitarbeiter der einzelnen Einrichtungen bei großen Schadensereignissen ohne externe Hilfe oftmals überfordert sind. Große Katastrophen wie das Elbhochwasser 2002, der Brand in der Weimarer Herzogin Anna Amalia Bibliothek 2004 oder der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln 2009 haben das eindringlich veranschaulicht. Starkregen und Hochwasserereignisse in der jüngeren Vergangenheit sorgten in mehreren bayerischen Adelsarchiven für Havarien, die mit vereinten Kräften bewältigt werden konnten. Glücklicherweise mussten die an bayerischen Notfallverbünden beteiligten Institutionen bisher keine großen Notfälle bewältigen. Nach wie vor in Erinnerung bleibt jedoch der Brand der Burg Trausnitz in Landshut am 21. Oktober 1961, der das zu der Zeit dort untergebrachte Staatsarchiv Landshut schwer in Mitleidenschaft zog. Die bayerische Archivverwaltung musste damals eigene Erfahrungen mit einer großen Brandkatastrophe und Schäden an Archivalien und Bausubstanz machen. Der Notfallverbund Amberg – Sulzbach-Rosenberg, der durch die Unterzeichnung dieser Vereinbarung gegründet wird, lädt ausdrücklich die Vertreter anderer Kulturinstitutionen, etwa der Museen, in Amberg und Sulzbach-Rosenberg zu einer künftigen Zusammenarbeit ein. Weitere Informationen zur Arbeit von Notfallverbünden in Deutschland finden Sie unter: https://notfallverbund.de/   Zugehörige Dateien Pressemitteilung

    Eine Begleitausstellung mit dem Thema „Staatliches Bauen in Oberfranken – eine Skizze“, zu der ein kleiner Katalog erschienen ist, wurde im Rahmen der Einweihung eröffnet.

    29.03.2019: Feierliche Einweihung des Magazinneubaus für das Staatsarchiv Bamberg

    Im Rahmen eines Festaktes wurde der Erweiterungsbau seiner Bestimmung übergeben und eine kleine Begleitausstellung „Staatliches Bauen in Oberfranken – eine Skizze“ eröffnet Am Freitag, dem 29. März 2019, wurde der Erweiterungsbau des Staatsarchivs Bamberg (Hainstraße 39, 96047 Bamberg) nach einer Bauzeit von zweieinhalb Jahren feierlich seiner Bestimmung übergeben. Beim Festakt  hielt Herr Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler, MdL, die Festansprache, Frau Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml, MdL, sprach ein Grußwort. Staatsminister Bernd Sibler betonte bereits vorab: „Das Staatsarchiv Bamberg beherbergt einen großen kulturellen Schatz. Der Erweiterungsbau ermöglicht es nun, sämtliche Bestände an einem Ort zusammenzuführen. Wertvolle Zeugnisse unserer Geschichte spiegeln die Klosterkultur des Mittelalters, die verschiedenen Territorialherrschaften sowie die Grenznähe der Region zur ehemaligen DDR und zu Tschechien wider. Sie werden hier künftig unter hervorragenden Bedingungen aufbewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dieses hochmoderne Archiv bietet uns beste Möglichkeiten, uns mit unserer Geschichte und Identität auseinanderzusetzen.“ Im August 2014 hatte das damalige Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst den Planungsauftrag für den Erweiterungsbau erteilt. Im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens ging der 1. Preis an das Architekturbüro Peter W. Schmidt, Pforzheim. Der erste Spatenstich wurde im Oktober 2016 gefeiert, ein Jahr später das Richtfest. Die Projektsteuerung und Bauleitung lag beim Staatlichen Bauamt Bamberg. Der Erweiterungsbau mit einem Bruttorauminhalt von 14.346 m³ realisiert auf einer Grundfläche von knapp 2000 m² eine Nutzfläche von 3469 m², davon rund 200 m² für Arbeits- und Lagerräume, darunter einen Reinigungsraum mit einer mikrobiologischen Sicherheitswerkbank. Außerdem enthält das Gebäude dreizehn Magazinräume und drei kleine Magazine zur Lagerung von Spezialmaterial, vor allem Fotografien, die ein kälteres Raumklima benötigen. Der Erweiterungsbau besteht aus sechs Geschossen mit fensterlosen Magazinen. Das Untergeschoss ist 53,8 m lang und 24,9 m breit, die fünf Geschosse darüber sind quadratisch mit einer Seitenlänge von 24,4 m. Es können rund 18,9 laufende Kilometer Archivalien gelagert werden. Als Baukosten wurden 9,1 Millionen Euro genehmigt. Mit einer Klimaanlage (Lüftung, Heizung, Kühlung, Be- und Entfeuchtung) und einem mehrschichtigen Wandaufbau (von innen nach außen: 25 cm Stahlbeton, 20 cm Dämmung, Luft, 8–10 cm eingefärbte Betonfassade mit Sandstein-Anmutung) soll ein konstantes Magazinklima mit einer Temperatur von 16 bis maximal 20 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchte von 40 bis maximal 55 Prozent geschaffen werden. Das Staatsarchiv Bamberg ist die staatliche Fachbehörde für alle Fragen des Archivwesens im Regierungsbezirk Oberfranken mit Ausnahme der kreisfreien Stadt Coburg und des Landkreises Coburg, die erst seit der Volksabstimmung von 1920 zu Bayern gehören. Es verwahrt derzeit rund 26 Kilometer Archivgut bei einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von 300 Metern. Im Staatsarchiv ist historisch und rechtlich relevantes Material aus der Zeit von 815 bis in die Gegenwart überliefert, das für Forschung gesichert, erschlossen und bereitgestellt wird. Im Rahmen der Festveranstaltung wurde auch die Ausstellung „Staatliches Bauen in Oberfranken – eine Skizze“ eröffnet. Die Ausstellung ist bis 7. Juni 2019 zu sehen (Mo, Do 8.00–16.00 Uhr, Di, Mi 8.00–18.00 Uhr, Fr 8.00–12.30 Uhr), es erscheint ein kleiner Katalog: 59: Staatliches Bauen in Oberfranken - eine Skizze. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Bamberg anlässlich der Einweihung des Erweiterungsbaus, Bamberg, 29. März - 7. Juni 2019. Konzeption und Bearbeitung: Christian Kruse, München 2019, ISBN 978-3-938831-89-2, 49 Seiten, sw-Abb., Preis 4,00 Euro   Eingestellt am: 29.03.2019 Zugehörige Dateien:  Pressemitteilung

    Die Karikatur zur „Preßfreiheit“ auf dem Plakat wurde 1847 in den „Fliegenden Blättern“ veröffentlicht; Zeichner: Carl Stauber

    11.04.2019: "Preßfreiheit in Bayern im 19. Jahrhundert" - Lehrausstellung im Bayerischen Hauptstaatsarchiv

    Grundgesetz und Bayerische Verfassung garantieren heute die Freiheit der Presse und der Bericht-erstattung durch Rundfunk und Medien – Basis für eine freie Meinungsbildung und die Demokratie. Trotzdem belegte die Bundesrepublik Deutschland 2018 auf der Rangliste der Pressefreiheit, dem „Press Freedom Index“, der internationalen Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen hinter Portugal nur den 15. Platz. Zum „Tag der Pressefreiheit“ am 3. Mai blickt die kleine Ausstellung 200 Jahre zurück, fragt nach den Wurzeln des Begriffs „Preßfreiheit“ und beleuchtet seine Entwicklung in Bayern im 19. Jahrhundert. Der Begriff der „Preßfreiheit“ stammt aus dem Zeitalter der Aufklärung. Politische Bedeutung erhielt er mit der Französischen Revolution. In einem deutschsprachigen Nachschlagewerk erscheint der Begriff erstmals 1784. Anfangs wurde die „Preßfreiheit“ mit der Druckfreiheit gleichgesetzt. Dadurch stand nicht das heute mit Art. 5 des Grundgesetzes garantierte zentrale Grundrecht der „Pressefreiheit“ im Mittelpunkt, sondern einfach die Freiheit zu drucken. Mit dem Übergang zum modernen Staat Anfang des 19. Jahrhunderts begann eine Zeit in Bayern, die durch den Wechsel von Zensur und Pressefreiheit gekennzeichnet war. Die Auseinandersetzung wurde auf rechtlicher bzw. verfassungsrechtlicher Ebene geführt. Wichtige Zäsuren waren der Erlass der Verfassung des Königreichs Bayern (1818), das Hambacher Fest (1832), die Märzrevolution (1848) und die deutsche Reichgründung (1871). Im Lauf des 19. Jahrhunderts übernahm die Presse die Rolle eines Meinungsbildners. Die bürgerliche Öffentlichkeit wurde für die demokratischen Belange der Presse sensibilisiert. Die kleine Ausstellung mit 29 Exponaten aus dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv, dem Staatsarchiv München und der Bayerischen Staatsbibliothek wurde im Rahmen der Ausbildung im Vorberei-tungsdienst 2017/2020 für den Einstieg in der 3. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen, an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern erarbeitet. Die Ausstellung ist vom 11. April bis 21. Mai 2019 im Hauptgebäude des Bayerischen Hauptstaats-archivs (Treppenhaus, 1. OG), Schönfeldstraße 5, 80539 München zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8.30 – 18.00 Uhr, Freitag 8.30 – 13.30 Uhr; geschlossen an allen Feiertagen. Eintritt frei. Führungen für Gruppen können unter (089) 28638-2575 vereinbart werden.   Eingestellt am: 11. 04.2019   Zugehörige Dateien:  Pressemitteilung

    Novellierung des Bayerischen Archivgesetzes

    Novellierung des Bayerischen Archivgesetzes

    Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 wurde das Bayerische Archivgesetz novelliert. Die aktuelle Fassung finden Sie hier.

    Veranstaltungsreihe „DREI um DREI

    Veranstaltungsreihe „DREI um DREI"

    Das Staatsarchiv Nürnberg zeigt Überraschendes und Kostbares. Drei Vorträge um drei Uhr - nächster Termin am 7. Mai 2026 Das Staatsarchiv Nürnberg musste im Frühjahr 2020 wegen der notwendigen Sanierung aus seinen Gebäuden in der Archivstraße 17 in Nürnberg ausziehen. Der Rückumzug wird mindestens bis 2030 dauern. Bis dahin können wir weder Archivführungen bieten noch Ausstellun­gen zeigen. Aus diesem Grund wenden wir uns mit einer Vortragsreihe an Sie. Unter dem Titel „Drei um Drei“ zeigen wir seit 2023 in bunter Mischung aus unseren reichhaltigen Archivalien Überraschendes und Kostbares, Augenfälliges und Folgenreiches, Alltägliches und Seltenes. Wir wenden uns zu dritt jeweils drei Themen zu und beginnen immer um drei Uhr nachmittags. Geplant sind drei Veranstaltungen pro Jahr. Am 7. Mai erwarten Sie folgende Themen: Der kleinste Bauplan im Staatsarchiv Nürnberg. Aus den Waldamtsakten der Reichsstadt (Dr. Daniel Burger) "Besonderen Umständen nach". Das Theaterwesen in Nürnberg am Ende des 18. Jahrhunderts und Emanuel Schikaneder (Dr. Markéta Grill-Hynešová, - Forschung gefördert von der Stadt Wien Kultur) Was ist deutsch? Aus dem Fall 8 der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse (Dr. Sanela Schmid)   Termine im Jahr 2026: Donnerstag, 12. Februar 2026, um 15.00 Uhr Donnerstag, 7. Mai 2026, um 15.00. Donnerstag, 12. November 2026, um 15.00 Uhr.   Veranstaltungsort: Lorenzer Pfarrhof (Lorenzer Platz 10, 90402 Nürnberg, Eingang rechts), Raum „Osiander“ im 1. Stock (Aufzug vorhanden).   Wir hoffen, Sie sind auf uns und unsere Archivalien neugierig. Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen! Die Vorträge sind auf dem Blog Archive in Bayern nachzulesen.    Kontakt: Staatsarchiv Nürnberg, Rollnerstraße 14, 90408 Nürnberg E-Mail: poststelle@stanu.bayern.de   Abb. 1: „Schlüsselerlebnisse“ – Nürnberger Schlüssel zu verschiedenen hoheitlichen Objekten, darunter zu einer Ablasstruhe, 16. Jahrhundert, Staatsarchiv Nürnberg, Cimelien 173; Foto: D. Burger. Abb. 2: „Ein guter Arbeitsplatz“ – Entwurf zu Möbeln eines Arbeitszimmers, 1914, Staatsarchiv Nürnberg, Süddeutsche Schreiner-Fachschule von Karl Maibaum in Nürnberg, Nr. 27. Abb. 3: Stadt Wien Kultur, Logo.   Erstellt am 19.12.2023, geändert am 16.04.2026.

    Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung

    21.06.2022: Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität der Bundeswehr München und der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns unterzeichnet

    Ziel ist die Zusammenarbeit des Instituts für Softwaretechnologie und der datArena der Universität der Bundeswehr München mit den Staatlichen Archiven Bayerns bei Datensicherung und Langzeitdatenspeicherung. Am 21. Juni 2022 unterzeichneten die Präsidentin der Universität der Bundeswehr Prof. Dr. Merith Niehuss, deren Vizepräsident Prof. Dr. Uwe Borghoff und die Generaldirektorin der Staatlichen Archive Dr. Margit Ksoll-Marcon einen Kooperationsvertrag an der Universität der Bundeswehr München. Ziel ist die Zusammenarbeit des Instituts für Softwaretechnologie und der datArena der Universität der Bundeswehr München mit den Staatlichen Archiven Bayerns bei Datensicherung und Langzeitdatenspeicherung. Der Vertrag umfasst die Kooperation der beiden Institutionen bei Organisation und Begleitung studentischer Projekte und Praktika, um den Studierenden Formen, Methoden und Instrumente des archivischen Informationsmanagements nahezubringen sowie Einblicke in das Berufsfeld Archivwesen und die Herausforderungen der digitalen Langzeitarchivierung zu geben.   Schwerpunkte: Wiederherstellung alter Datensätze und Langzeitarchivierung Intention der Vereinbarung ist, dass beide Partner gemeinsame Projekte, wissenschaftliche Tagungen und Workshops entwickeln. Dafür können die Bestände der Staatlichen Archive Bayerns für Forschungszwecke durch Studierende und Dozierende des Instituts für Softwaretechnologie genutzt werden. Bei den Forschungsprojekten wie auch bei Projekt- oder Masterarbeiten soll es vorrangig um die Wiederherstellung und die Interpretationsfähigkeit von älteren Datenbeständen der Abgabestellen der Staatlichen Archive Bayerns, die Dokumentation der Formate und die digitale Langzeitspeicherung und Langzeitarchivierung gehen. Softwarelösungen, die in Forschungsarbeiten entstehen und für die Zwecke der Archivierung eingesetzt werden können, werden zur Nutzung durch die Staatlichen Archive freigegeben. „Die Kooperation mit den Staatlichen Archiven ist für die Universität der Bundeswehr München und die Arbeiten in der datArena von besonderer Bedeutung. Dadurch erhalten unsere Forscherinnen und Forscher Zugang zu authentischem und historisch wertvollem Datenmaterial sowie enge persönliche Kontakte zu international ausgewiesenen Experten der digitalen Langzeitarchivierung“ erläutert Prof. Dr. Borghoff. Dr. Ksoll-Marcon führte hierzu aus: „Enge Kontakte zum Institut für Softwaretechnologie der Universität der Bundeswehr bestehen schon seit vielen Jahren und werden durch diese Kooperation intensiviert. Ziel ist es, Forschungsdaten lesbar und nutzbar machen und die dafür erforderlichen Technologien weiterzuentwickeln."   Die datArena: Ein Forum der Begegnung Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags fand in den neuen Räumlichkeiten der datArena auf dem Gelände der Universität der Bundeswehr München statt. Die datArena ist ein Lehr-, Forschungs- und Ausstellungszentrum, das zwischen Technik-, Kultur- und Sozialgeschichte vermittelt und zugleich Forschenden, Studierenden und der Öffentlichkeit ein Forum für Begegnung bieten wird. Die datArena wurde gemeinsam von Prof. Dr. Borghoff und John G. Zabulitzky gegründet. Derzeit wird ein Umzug auf dem Gelände abgeschlossen. Die datArena beheimatet neben wertvollen, technikgeschichtlich repräsentativen elektronischen Rechnern ein Software-Archiv von internationalem Rang sowie eine der größten Sammlungen von historischen digitalen Datenträgern. Da die Software und Medien auf funktionsfähigen Geräten aus der jeweiligen Epoche verwendet werden können, lassen sich historische Software und digitale Dokumente wieder zum Leben erwecken. Somit bietet die datArena eine hervorragende Infrastruktur zur Forschung auf dem Gebiet der digitalen Langzeitarchivierung und zur Bewahrung des digitalen kulturellen Erbes. In Verbindung mit der datArena werden zukünftig Lehrveranstaltungen und Praktika der Bayerischen Archivschule organisiert und durchgeführt werden.   Zugehörige Dateien Pressemitteilung

    Abbildung des Ausstellungsplakats zum Jubiläum

    15.07-23.12.2021: 100 Jahre Bayerisches Hauptstaatsarchiv - 100 Jahre Gedächtnis des Freistaates Bayern

    Ausstellung und virtueller Rundgang zum Jubiläum. Das Bayerische Hauptarchiv lädt ein zu einem virtuellen Rundgang durch sein Gebäude und einen Blick in seine Magazine. Der Zugang ist bequem über jedes mobile Endgerät oder in 3-D mit einer VR-Brille möglich:  https://vr-easy.com/tour/staatlichearchivebayerns/210706-bayerischeshauptstaatsarchiv/ Das  Bayerische Hauptstaatsarchiv feiert am 16. Juli 2021 seinen 100. Geburtstag und kann eine stolze Bilanz vorweisen. 100 Jahre und noch immer im Wachstum. 100 Jahre und im Vergleich zum Alter der verwahrten Archivalien – die älteste Urkunde stammt aus dem Jahr 794 (↗ Digitalisat St. Emmeram Urk. 1) – gerade den Kinderschuhen entwachsen. 100 Jahre und mit der Archivierung digitaler Unterlagen vor der großen Herausforderung, auch diese Informationen für Generationen lesbar und nachvollziehbar zu halten. Zum Jahresbeginn 2021 war das Bayerische Hauptstaatsarchiv für 813.362.069 digitale Informationsobjekte im Digitalen Archiv des Freistaates Bayern verantwortlich, Tendenz stark steigend. Hinzu kommen 4 Millionen analoge Archivalieneinheiten, die aneinander gereiht die Distanz von München bis zum Tegernsee oder nach Rosenheim spielend überbrücken (55 lfd km) und jedes Jahr kommt die Strecke von der Feldherrnhalle zum Siegestor an papierener Überlieferung neu hinzu. Die Mitarbeiter*innen sind nicht nur für die Sicherung der digitalen und analogen Überlieferung des Freistaates Bayern verantwortlich: jährlich beantworten sie mehr als 5000 schriftliche und in etwa die gleiche Anzahl mündlicher Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Behörden. Anlässlich des 100. Jubiläums betonte Kunstminister Bernd Sibler: „Das Bayerische Hauptstaatsarchiv ist ein Aushängeschild unseres Kulturstaats: Es ist nicht nur das größte der staatlichen Archive in Bayern, sondern gehört zugleich zu den bedeutendsten Archiveinrichtungen im deutschen Sprachraum und darüber hinaus. Als Bürgerarchiv und Kind des demokratischen Bayern steht es Rechtssuchenden, Heimat- und Familienforschern offen und ist ein Garant von Rechtsstaatlichkeit und Transparenz. Aufgrund seiner weit zurückreichenden Bestände ist es insbesondere auch Anlaufstelle für wissenschaftliche Forscherinnen und Forscher aus Nah und Fern. Hier können wir unserer Vergangenheit begegnen, unsere Geschichte bis ins frühe Mittelalter zurückverfolgen und uns auch gemeinsamer Wurzeln mit unseren Nachbarstaaten bewusst werden. Das Hauptstaatsarchiv ist die zentrale Gedächtnisinstitution des Freistaats Bayern.“ Schon vor dem 16. Juli 1921 und der Verordnung, die das Bayerische Hauptstaatsarchiv begründete, gab es zentrale staatliche Archive in Bayern. Die Geschichte dieser Vorgängerinstitutionen reicht bis ins späte Mittelalter zurück. Das älteste bekannte Verzeichnis aus dem Archiv des Herzogtums Bayern-München stammt aus dem Jahr 1438. Mit der Gründung des Bayerischen Hauptstaatsarchivs entstand in Bayern erstmals ein Zentralarchiv im modernen Sinne. Die vier in München damals bestehenden staatlichen Archiveinrichtungen wurden als Abteilungen zu einer Institution zusammengefasst: Allgemeines Reichsarchiv, Geheimes Staatsarchiv, Geheimes Hausarchiv und Kreisarchiv München. Schriftgut bayerischer Behörden und Gerichte, wichtige Unterlagen über die auswärtigen Angelegenheiten und sogar das Archiv des bis 1918 regierenden Königshauses der Wittelsbacher waren nun organisatorisch unter einem Dach vereint. Bis zur räumlichen Zusammenführung der einzelnen Abteilungen dauerte es jedoch nochmal rund 55 Jahre. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg bekam das Bayerische Hauptstaatsarchiv einen eigenen Gebäudekomplex an der Ludwig- bzw. Schönfeldstraße mit damals modernem Magazinbau. Die Errichtung des Bayerischen Hauptstaatsarchivs markiert gleichzeitig einen fundamentalen Wandel im archivischen Selbstverständnis. Als neues Leitprinzip bei Bildung und Abgrenzung von Beständen setzte sich das Provenienzprinzip durch, also die Bewahrung des ursprünglichen Herkunftszusammenhangs im Gegensatz zur Umordnung nach inhaltlichen Gesichtspunkten (Pertinenzen). Gleichzeitig öffneten sich die Archive über die wissenschaftliche Forschung hinaus für die Heimat- und Familienforschung und damit für alle Bürger*innen. Aus der Schatzkammer des Königreichs Bayern wird im demokratischen Freistaat eine der Rechtsstaatlichkeit und der Transparenz verpflichtete Gedächtnis- und Forschungsinstitution von internationaler Bedeutung. Eine erhebliche Lücke im Beständeprofil des Bayerischen Hauptstaatsarchivs wurde 1946 mit der Eingliederung des bayerischen Kriegsarchivs geschlossen. Nach dem Untergang des Deutschen Reiches im Zweiten Weltkrieg kamen die Unterlagen des bayerischen Heeres zurück an den Freistaat Bayern und in logischer Konsequenz an das Bayerische Hauptstaatsarchiv. Im Jahr 1977 entstand eine eigene Abteilung für Sammlungsgut, wie Flugblätter und Plakate oder Fotos, für Nachlässe sowie Verbands- und Vereinsschriftgut. Seit 2007 gehört dazu auch das Sudetendeutsche Archiv, als „Archiv im Archiv“ und über die bayerischen Landesgrenzen hinaus für die Bewahrung des Erbes der Vertriebenen aus den sudetendeutschen Gebieten zuständig. Das Bayerische Hauptstaatsarchiv ist auch ein bedeutendes Parlamentsarchiv. Zwar unterhält der Bayerische Landtag ein eigenes Archiv für sein archivwürdiges Schriftgut nach 1945. Die Unterlagen der bayerischen parlamentarischen Körperschaften der Monarchie und der Zwischenkriegszeit liegen hingegen im Bayerischen Hauptstaatsarchiv (↗ Digitalisat Verfassung 1818). Hinzu kommen die Dokumente der zum 31. Dezember 1999 aufgelösten zweiten Parlamentskammer, des Bayerischen Senats. Die Ausstellung „100 Jahre Bayerisches Hauptstaatsarchiv“ ist im Hauptgebäude, Treppenhaus, Schönfeldstr. 5, 80539 München, vom 15. Juli bis zum 29. Oktober, verlängert bis zum 23. Dezember 2021, zu sehen.   Der Eintritt ist frei.   Öffnungszeiten: Mo–Do 8.30–16.00 Uhr, Fr 8.30–13.30 Uhr.   Es gelten das Schutz- und Hygienekonzept der Staatlichen Archive Bayerns, u.a. ist das Tragen einer FFP2-Maske im gesamten Gebäude für Besucher*innen verpflichtend. Aktuelle Hinweise unter https://gda.bayern.de oder 089/28638-2596.   Zur Ausstellung erscheint ein kleiner Katalog: 100 Jahre Bayerisches Hauptstaatsarchiv. Konzeption und Bearbeitung: Bernhard Grau u.a. (Staatliche Archive Bayerns - Kleine Ausstellungen 66), München 2021, ISBN 978-3-938831-75-5, 160 S., zahlr. sw-Abb., 6,00 Euro   SZ-Artikel zum Jubiläum: "Das Gedächtnis Bayerns".   Eingestellt am 6. Juli 2021, zuletzt ergänzt am 25.10.2021   Zugehörige Dateien Pressemitteilung zum Jubiläum (PDF-Datei) 1 Vortrags-Programm zur Jubiläumsveranstaltung (PDF-Datei)  Programm zum Festakt und zur Ausstellungseröffnung (PDF-Datei)  Bild 1: Die älteste Urkunde im Bayerischen Hauptstaatsarchiv und die Ersterwähnung von Frankfurt am Main: Kaiser Karl der Große schenkt im Jahr 794 dem Kloster St. Emmeram bei Regensburg Land (BayHStA, Kloster Regensburg-St. Emmeram 1) [JPG-Datei].  Bild 2: Die Bayerische Verfassung von 1818 wurde von König Max I. Joseph erlassen. Sie galt bis zum Ende der bayerischen Monarchie 1918 (BayHStA, Bayerischer Landtag 10295) [JPG-Datei].  Bild 3: Das Urkatasterblatt aus dem Jahr 1826/1827 mit dem Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz in Passau diente der systematischen Erfassung des steuerpflichtigen Grundbesitzes (BayHStA, Landesvermessungsamt Uraufnahmearchiv, Stadtblätter P 2 ½) [JPG].  Bild 4: Georg Maria Ritter von Jochner, als Generaldirektor der Staatlichen Archive Bayerns zugleich erster Leiter des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (BayHStA, Archivchronik 014-1/15) [JPG-Datei].  Bild 5: Mit der Verordnung vom 16. Juli 1921 wurden die drei Münchner Zentralarchive und das Kreisarchiv München zum Bayerischen Hauptstaatsarchiv vereinigt (BayHStA, Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns 1190) [JPG-Datei].  Bild 6: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das schwer beschädigte ehem. Kriegsministerium a. d. Ludwig- u. Schönfeldstraße für die Staatlichen Archive Bayerns wieder aufgebaut u. um einen Magazinkomplex erweitert (GDA, Fotosammlung) [JPG-Datei]. Bild 7: Die Abt. IV Kriegsarchiv des Bayer. Hauptstaatsarchivs in der Leonrodstraße in München verwahrt neben der Überlieferung der bayerischen Armee äußerst bedeutende Fotosammlungen (Foto: Peter Litvai, Atelier für Fotografie Landshut) Bild 8: Die Vortragenden bei der Jubiläumsveranstaltung.Foto: Elisabeth Miletic, Bayerisches Hauptstaatsarchiv  Bild 9: Staatsminister Bernd Sibler, MdL, bei der Eröffnungsrede. Foto: Elisabeth Miletic, Bayerisches Hauptstaatsarchiv

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