
15.09.2022: Digitalisierungsprogramm NEUSTART KULTUR - Alpenkorps
Einer der bedeutendsten Bestände von Truppenakten des Ersten Weltkrieges in der Abteilung IV (Kriegsarchiv) des Bayerischen Hauptstaatsarchivs ist nunmehr nahezu vollständig online einsehbar und recherchierbar. Mit einem eigenen Digitalisierungsprojekt beteiligen sich die Staatlichen Archive Bayerns am Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR>>>, in dessen Rahmen auch die Deutsche Digitale Bibliothek gefördert wird. Ausgewählt wurde der Bestand „Alpenkorps“ der Abteilung IV (Kriegsarchiv) des Bayerischen Hauptstaatsarchivs. Nicht nur weil das „Kommando des Alpenkorps“ 1915 kurzzeitig in den heute durch die Abteilungen III und V des Bayerischen Hauptstaatsarchivs genutzten Räumlichkeiten residierte, kommt diesem Bestand eine besondere Bedeutung für die bayerische Militärgeschichte zu. Im Frühjahr 2015 war das Alpenkorps Gegenstand einer Lehrausstellung der Staatlichen Archive Bayerns. Der Ausstellungskatalog ist HIER>>> kostenlos einsehbar. Bei seiner Aufstellung anlässlich des Kriegseintritts Italiens 1915 war das Alpenkorps eine neuartige militärische Spezialeinheit, da bis zu diesem Zeitpunkt das Deutsche Kaiserreich keine Truppen für den Gebirgskampf hatte. Der Einheit gehörten etliche Elitetruppen des Kaiserreichs an, darunter das bayerische Infanterie-Leib-Regiment. Mehr als die Hälfte der Einheiten des Alpenkorps bestand aus bayerischen T
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08.09.2022: Wechsel an der Spitze der Staatlichen Archive Bayerns
Am 8. September 2022 hat der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Markus Blume, MdL, die bisherige Generaldirektorin Dr. Margit Ksoll-Marcon verabschiedet und ihren Nachfolger Dr. Bernhard Grau in sein Amt eingeführt. Bei der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns handelt es sich um die staatliche Fachbehörde für alle Fragen des Archivwesens. Ihr sind das Bayerische Hauptstaatsarchiv (München) sowie die Staatsarchive Amberg, Augsburg, Bamberg, Coburg, Landshut, München, Nürnberg und Würzburg nachgeordnet. Dr. Margit Ksoll-Marcon stand seit 1. März 2008 an der Spitze der bayerischen Archivverwaltung, war also mehr als 14 Jahre für deren Geschicke verantwortlich. In Personalunion leitete sie in dieser Zeit auch die Bayerische Archivschule. Ihre aktive Dienstzeit endet am 31. August 2022. Dr. Bernhard Grau war nach seinem Referendariat zum wissenschaftlichen Archivar an der Bayerischen Archivschule in verschiedenen Funktionen in der bayerischen Archivverwaltung tätig, seit 1. Februar 2018 war er Leiter des Bayerischen Hauptstaatsarchivs. Die Leitung der Generaldirektion übernimmt er am 1. September 2022. Pressemitteilung des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst>>> Veröffentlicht am 02.09.2022, zuletzt aktualisiert 19.09.2022 Zugehörige Dateien Pressemitteilung Dr. Michael Unger (Generaldirektion der Staatlichen Archive Baye
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01.08.2022: Bayerisches Hauptstaatsarchiv erwirbt Sammlung zu den Bayreuther Festspielen
Die „Sammlung Bayreuther Festspiele“: Presseausschnitte, Fotoalben, Programmhefte und weitere Begleitmaterialien stehen für die Benutzung im Bayerischen Hauptstaatsarchiv zur Verfügung. Bayerisches Hauptstaatsarchiv erwirbt Sammlung zu den Bayreuther Festspielen Die Bayreuther Festspiele sind seit ihrer Gründung durch Richard Wagner 1876 eines der herausragenden Kulturereignisse Bayerns mit internationaler Ausstrahlung. Nach mühevollen Aufbaujahren und einer Phase der ideologischen Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten ist nach dem Zweiten Weltkrieg ein Neubeginn gelungen. Die Bayreuther Festspiele ziehen seit 1951 alljährlich und bis heute die politische und gesellschaftliche Prominenz an. Das Bayerische Hauptstaatsarchiv hat nun eine umfangreiche private Sammlung zu den Bayreuther Festspielen aus der Nachkriegszeit erwerben können. Der daraus und aus bereits vorhandenem Material formierte Sammlungsbestand umfasst für den Nachkriegszeitraum sämtliche Programmhefte der Festspiele, dazu Begleitpublikationen wie die „Festspiel-Vorschau“ und die „Festspiel-Nachrichten“ und weiteres gedrucktes Material, das häufig Seltenheitswert hat. Von besonderer Bedeutung sind die enthaltenen Presseausschnitte und Fotoalben. Die Fotoalben vereinen nicht nur die offiziellen Rollen- und Bühnenfotos, sondern ergänzen diese durch private Aufnahmen aus dem gesellschaftlichen Umfeld sowie dem inneren Kr
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25.07.2022: Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung der Würzburger Archive in Notfällen unterzeichnet
In der Vereinbarung sind enthalten: gemeinsame Schulungen und Übungen, die Ausarbeitung und der Austausch von Notfallplänen sowie der permanente Austausch der Verantwortlichen untereinander und mit externen Partnern. Die Generaldirektorin der Staatlichen Archive, Frau Dr. Margit Ksoll-Marcon, der Generalvikar des Bistums Würzburg, Herr Dr. Jürgen Vorndran, der Kultur- und Tourismusreferent der Stadt Würzburg, Herr Achim Könneke, der Leiter des Archivs der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Herr Dr. Marcus Holtz, unterzeichneten am 25. Juli 2022 die Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung der Würzburger Archive in Notfällen („Notfallverbund Würzburg“). Für den hoffentlich nie eintretenden Notfall sichern sich die Institutionen gegenseitige Unterstützung zu, um Ressourcen zu bündeln sowie die schnellere und effektivere Bergung und Erstversorgung der betroffenen Archivalien, Bücher und Ausstellungsstücke zu gewährleisten. Für die beteiligten Institutionen ist der Schutz der von ihnen verwahrten Kulturgüter vor Feuer, Wasser, äußerer Gewalt oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen eine der wichtigsten Aufgaben. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Mitarbeiter der einzelnen Einrichtungen ohne externe Hilfe oftmals überfordert sind, was große Katastrophen wie das Elbhochwasser 2002, der Brand in der Weimarer Anna-Amalia-Bibliothek 2004
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