
01.07.2022: Neue Amtsleitung im Staatsarchiv Coburg
Dr. Johannes Staudenmaier M.A. ist interimistischer Leiter des Staatsarchivs Coburg. Dr. Johannes Staudenmaier M.A. wurde mit Wirkung vom 1. Juli 2022 interimistisch zum Leiter des Staatsarchivs Coburg bestellt. Er folgt damit Dr. Alexander Wolz M.A. nach, der das Staatsarchiv seit dem 21. Dezember 2017 geleitet hatte und zum 1. September 2021 als Amtsvorstand an das Staatsarchiv Würzburg versetzt wurde. Der gebürtige Münchner Johannes Staudenmaier studierte an den Universitäten Bamberg, Madrid und Wien Neuere Geschichte, Politikwissenschaften, Alte Geschichte. Er promovierte zur frühneuzeitlichen Verwaltungs- und Gesetzgebungsgeschichte des Hochstifts Bamberg. Von 2010 bis 2012 absolvierte Johannes Staudenmaier als Referendar die Bayerische Archivschule in München und war im Anschluss in den Staatsarchiven Nürnberg und Bamberg tätig. Das Staatsarchiv Coburg verwahrt 419.665 Archivalien im Umfang von 4,3 km. Es ist zuständig für das Archivgut der in der kreisfreien Stadt Coburg sowie im Landkreis Coburg gelegenen staatlichen Behörden und Gerichte, auch wenn deren Zuständigkeit über das Gebiet des Landkreises hinausreicht. Die historische Überlieferung erstreckt sich auf das ehemalige Herzogtum Sachsen-Coburg und dessen Vorläufer bzw. auf den nach der Auflösung der Personalunion Sachsen-Coburg und Gotha 1919 entstandenen Freistaat Coburg bis zu seiner Eingliederung in den Freistaat Bayern
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21.06.2022: Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität der Bundeswehr München und der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns unterzeichnet
Ziel ist die Zusammenarbeit des Instituts für Softwaretechnologie und der datArena der Universität der Bundeswehr München mit den Staatlichen Archiven Bayerns bei Datensicherung und Langzeitdatenspeicherung. Am 21. Juni 2022 unterzeichneten die Präsidentin der Universität der Bundeswehr Prof. Dr. Merith Niehuss, deren Vizepräsident Prof. Dr. Uwe Borghoff und die Generaldirektorin der Staatlichen Archive Dr. Margit Ksoll-Marcon einen Kooperationsvertrag an der Universität der Bundeswehr München. Ziel ist die Zusammenarbeit des Instituts für Softwaretechnologie und der datArena der Universität der Bundeswehr München mit den Staatlichen Archiven Bayerns bei Datensicherung und Langzeitdatenspeicherung. Der Vertrag umfasst die Kooperation der beiden Institutionen bei Organisation und Begleitung studentischer Projekte und Praktika, um den Studierenden Formen, Methoden und Instrumente des archivischen Informationsmanagements nahezubringen sowie Einblicke in das Berufsfeld Archivwesen und die Herausforderungen der digitalen Langzeitarchivierung zu geben. Schwerpunkte: Wiederherstellung alter Datensätze und Langzeitarchivierung Intention der Vereinbarung ist, dass beide Partner gemeinsame Projekte, wissenschaftliche Tagungen und Workshops entwickeln. Dafür können die Bestände der Staatlichen Archive Bayerns für Forschungszwecke durch Studierende und Dozierende des Instituts für Softwaretechnolo
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21.06.2022: Mehr Klarheit für die Forschung. Archivalientausch zwischen den Staatlichen Archiven Bayerns und dem Archiv des Erzbistums München und Freising
Generaldirektorin Dr. Margit Ksoll-Marcon und Archiv- und Bibliotheksdirektor Prof. Dr. Johannes Merz übergaben einander symbolisch insgesamt 543 Urkunden, Bände und Akten. In der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns wurde gestern ein bedeutender Archivalientausch zwischen den Staatlichen Archiven Bayerns und dem Archiv des Erzbistums München und Freising vollzogen. Dabei übergaben Generaldirektorin Dr. Margit Ksoll-Marcon und Archiv- und Bibliotheksdirektor Prof. Dr. Johannes Merz einander symbolisch insgesamt 543 Urkunden, Bände und Akten, die künftig jeweils in einem Archiv der Gegenseite verwahrt werden, nachdem sie durch verschiedene historische Umstände vor längerer Zeit ins „falsche“ Archiv gelangt waren. Ein solcher Tausch ist im Archivwesen ein zwar fachlich anerkanntes, jedoch nicht sehr häufiges Vorgehen. Vom Archiv des Erzbistums wurden an die Staatlichen Archive zwei geschlossene Unterlagenkomplexe abgegeben: 1. Unterlagen der Stiftungsadministration Wasserburg: Bei der Stiftungsadministration handelt es sich um eine staatliche Behörde, die von 1807 bis 1817 die Vermögensverwaltung und Rechnungslegung für alle Kirchen, Bruderschaften und anderen kirchlichen Stiftungen im ehemaligen Pfleg- bzw. Landgericht Kling wahrnahm. Dafür standen ihr auch ältere Serien von Kirchenrechnungen zur Verfügung. Insgesamt handelt es sich um 146 meist umfangreiche Bände mit R
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02.06.2022-15.07.2022: Akt und Gesangbuch. Kirche und Staat in Mittelfranken
Eine Ausstellung im Landeskirchlichen Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern - Ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Staatsarchiv Nürnberg. Vom 2. Juni bis zum 15. Juli 2022. Das Landeskirchliche Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (LAELKB) und das Staatsarchiv Nürnberg präsentieren vom 2. Juni bis zum 15. Juli 2022 im LAELKB eine gemeinsame Ausstellung. Seit Frühjahr 2020 hat das Staatsarchiv während der Sanierung und Erweiterung seiner Gebäude in der Archivstraße 17 die meisten Bestände vor 1800 in angemietete Magazine des LAELKB auslagert. Ein Gutteil der Exponate befindet sich demnach temporär unter einem Dach. Angesichts der beiden Archivträger bot sich als Thema eine Betrachtung des Verhältnisses von Kirche und Staat an. Das Landeskirchliche Archiv verwahrt kirchliche Unterlagen aus dem gesamten Freistaat. Das Staatsarchiv Nürnberg ist für die schriftliche Überlieferung der staatlichen Behörden und Gerichte in Mittelfranken zuständig. Daher haben wir das Thema räumlich begrenzt: "Kirche und Staat in Mittelfranken". Zeitlich reichen die Exponate von der Reformationszeit bis in die Gegenwart. An ausgewählten Beispielen werden sowohl gegenseitige Nähe als auch Konflikte zwischen Staat und Kirche deutlich. Nähe zeigt sich beispielsweise bei der Einführung der Reformation, im 18. Jahrhundert beim Bau zahlreicher Kirchen im Markgra
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