Die Staatlichen Archive Bayerns

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09.11.2021-28.01.2022: Mehr als Steine. Synagogen in Unterfranken
09.11.2021-28.01.2022: Mehr als Steine. Synagogen in Unterfranken
Eine Ausstellung des Staatsarchivs Würzburg in Kooperation mit dem Team des Synagogen-Gedenkbands Bayern und dem Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe. Konzipiert und bearbeitet von Cornelia Berger-Dittscheid.   Die Ausstellung „Mehr als Steine. Synagogen in Unterfranken“ in der Würzburger Residenz befasst sich vor allem mit der Geschichte des Judentums und dem reichen jüdischen Erbe in Unterfranken. Hier hat die Würzburger Gemeinde, in den Quellen seit 1147 fassbar, die längste Tradition. Sie war ein Ort großer jüdischer Gelehrsamkeit mit überregional bedeutenden Rabbinern, einer Talmudhochschule und mindestens zwei Synagogen. Der vor 1803/1806 in zahlreiche Herrschaften zersplitterte spätere Regierungsbezirk Unterfranken war das am dichtesten mit jüdischen Gemeinden besiedelte Gebiet in Bayern. Im Jahr 1930 gab es im heutigen Unterfranken 112 Orte mit Synagogen. Nur wenige Synagogen Unterfrankens sind heute noch im Ortsbild erkennbar. Nach den Zerstörungen der Nationalsozialisten wurden viele Gebäude abgerissen oder zweckentfremdet. Die hauptsächlich aus den Beständen des Staatsarchivs Würzburg stammenden Exponate werden ergänzt durch Leihgaben und Reproduktionen aus dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv, dem Museum für Franken, den Stadtarchiven Bad Kis
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Das Plakat zur Ausstellung
Das Plakat zur Ausstellung
17.10.2022-13.01.2023: Hitlers Zug nach Coburg - Der Deutsche Tag von 1922
Eine Ausstellung der Historischen Gesellschaft Coburg, des Staatsarchivs Coburg und der Landesbibliothek Coburg beleuchtet die Umstände von Hitlers Auftreten in Coburg im Jahr 1922. Sie ist noch bis zum 13.1.2023 zu sehen. Am 14. und 15. Oktober 1922 traten Adolf Hitler und mit ihm 650 SA-Männer beim Dritten Deutschen Tag in Coburg zum ersten Mal in größerem Stil außerhalb von München auf. Die Zusammenkunft verschiedenster vaterländischer und völkischer Verbände wurde letztlich von Hitlers SA dominiert, welche nach heftigen Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten für sich beanspruchte, Coburg vom „roten Terror“ der Arbeiterschaft befreit zu haben. Das Ereignis fand deutschlandweit große Beachtung und war ein Vorgriff auf das Krisenjahr 1923, an dessen Ende der Hitlerputsch stand. Als „Markstein der Bewegung“ sollte es fortan fest in den Parteimythos der NSDAP eingefügt werden.  Die Ausstellung der drei Einrichtungen will die Umstände von Hitlers Auftreten in Coburg beleuchten, wichtige Protagonisten und Schauplätze präsentieren und die Bedeutung des Ereignisses für Coburg und die Geschichte der NSDAP herausstellen. Ort: Foyer des Staatsarchivs Coburg, Herrngasse 11. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Mo-Do 8-16 Uhr, Fr 8-13.30 Uhr; Laufzeit 17.10.2022-13.1.2023; geschlossen 26.-30.12.2022, 6.1.2023.   Eingestellt 10.10.2022, aktualisiert 21.10.2022
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Plakat zur parallelen Ausstellung in Cheb/Eger
Plakat zur parallelen Ausstellung in Cheb/Eger
04.10.2022: 700 Jahre Verpfändung der Stadt und des Landes Eger
Das Staatliche Gebietsarchiv in Pilsen - Staatliches Bezirksarchiv Eger und die Stadt Cheb/Eger veranstalten unter anderem zusammen mit der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns vom 4.-5. Oktober 2022 eine Internationale Tagung. Neben dem Státní okresní archiv Cheb (Staatliches Gebietsarchiv in Pilsen - Staatliches Bezirksarchiv Eger) wird die Tagung unter anderem auch vom Historischen Institut der Tschechischen Akademie der Wissenschaften veranstaltet. Veranstaltungsort ist die Papírna/Papiermühle, Svatopluka Čecha 589, 352 02 Cheb. Anmeldung unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, Telefon, Mail-Adresse. Teilnahme für 4.10. und 5.10 jeweils gesondert vermerken bei folgender Mailadresse:  soka-ch@soaplzen.cz Eine pdf des Programms mit elektronischen Anmeldeformular ist hier abrufbar.   Programm Dienstag 4. Oktober 2022   12:00 - 12:30      Präsentation der Teilnehmer 13:00     Grußworte:  Mgr. Antonín Jalovec - 1. Bürgermeister der Stadt Eger - PhDr. Karel Řeháček - Direktor des Staatlichen Gebietsarchivs in Pilsen   Block A - 13.15 Uhr:  Mgr. Karel Halla, Staatliches Bezirksarchiv Eger: Die Stadt Eger und ihre Verwaltung am Anfang des 14. Jahrhunderts - 13.45 Uhr: PhDr. František Kubů, Museum in Prachatitz - Die Staufische Ministerialität und die Verpfändung des Egerl
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Ausstellungsplakat
Ausstellungsplakat (Karin Hagendorn, Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns) [PDF-Datei].
28.09.2022-08.01.2023: Der Fürstbischof zieht in die Stadt - Die Anfänge der Würzburger Residenz vor 300 Jahren
Eine Ausstellung des Staatsarchivs Würzburg in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen vom 28. September 2022 bis 8. Januar 2023 in der Würzburger Residenz. Dem 300. Jubiläum der Grundsteinlegung der Würzburger Residenz am 22. Mai 1720 widmen das Staatsarchiv Würzburg und die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen eine kleine Ausstellung. Die eigentlich für das Jubiläumsjahr 2020 geplante Ausstellung musste auf Grund der Corona-Pandemie mehrfach verschoben werden und ist daher nun mit zwei Jahren Verspätung in den Räumen der Würzburger Residenz zu sehen. Die Würzburger Residenz ist ein Bauwerk von europäischem Rang. Als barocker Profanbau aus einem Guss zählt sie zum Weltkulturerbe. Ihre prachtvolle Ausstattung entsprang dem Repräsentationsbedürfnis, dem Machtbewusstsein und dem "Baufieber" der Würzburger Fürstbischöfe aus dem Hause Schönborn. Dank ihrer Kontakte planten und arbeiteten die einflussreichsten Architekten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation am Bau der Residenz mit, unter ihnen Johann Dientzenhofer und der bis dahin unbekannte Ingenieursoffizier Balthasar Neumann. Die Grundsteinlegung am 22. Mai 1720 bildet den Ausgangspunkt der Ausstellung zur Baugeschichte. Die Stationen beleuchten die Planung und den Bau der Residenz bis zu ihr
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