
20.07.2020-30.12.2020: "100 Jahre Coburg bei Bayern“
Eine Ausstellung des Staatsarchivs Coburg in Kooperation mit der Stadt Coburg vom 20. Juli bis 30. Dezember 2020 im Ausstellungsraum "Rückert3" Die Ausstellung zeigt, welche Entwicklung das Coburger Land während der Zugehörigkeit zu Bayern genommen hat. Erste Stationen sind der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus gewidmet. Ein Schwerpunkt liegt auf der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Obwohl von der innerdeutschen Grenze an drei Seiten eingeklemmt, entwickelte sich Coburg nach 1945 positiv. Landwirtschaft und Industrie modernisierten sich, Tourismus und große Bauprojekte veränderten das Stadtbild. Durch die kommunale Gebietsreform und die regelmäßigen Feierlichkeiten zum Zusammenschluss mit Bayern wuchs Coburg weiter nach Bayern hinein. Schließlich veränderte die deutsche Einheit 1989/90 die politische Landkarte grundlegend und eröffnete für Coburg eine Reihe neuer Möglichkeiten. Die Ausstellung im Ausstellungsraum „Rückert3“, Rückertstraße 3, 96450 Coburg ist vom 20. Juli bis zum 30. Dezember 2020 zu sehen. Eintrittspreis: Erwachsene 4,00 €, ermäßigt 2,00 € Öffnungszeiten: Juli bis Oktober: täglich 11.00 bis 16.00 Uhr Ab November: Dienstag bis Sonntag 11.00 bis 16.00 Uhr An gesetzlichen Feiertagen geöffnet Geschlossen am 24. Dezember 2020 Führungen für Gruppen können kostenfrei gebucht werden unte
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17.07.2020: Archivierungsvereinbarung zwischen dem Bayerischen Nationalmuseum und den Staatlichen Archiven Bayerns
Historische Überlieferung des Bayerischen Nationalmuseums mit zentralen Unterlagen zur Provenienzforschung im Bayerischen Hauptstaatsarchiv Am 17. Juli 2020 um 10.00 Uhr unterzeichneten die Generaldirektorin der Staatlichen Archive, Frau Dr. Margit Ksoll-Marcon und der Generaldirektor des Bayerischen Nationalmuseums, Herr Dr. Frank Matthias Kammel, eine Archivierungsvereinbarung. Die Vereinbarung regelt die Aussonderung und Übergabe archivreifer Unterlagen aus der Registratur des Bayerischen Nationalmuseums an das Bayerische Hauptstaatsarchiv. Im Rahmen eines Pressetermins wurden auch zwei jüngst dem Hauptstaatsarchiv übergebene Zugangsjournale des Nationalmuseums aus dem Zeitraum 1930 bis 1950 vorgestellt und erläutert. Die Journale sind besonders für die Provenienzforschung – die Erforschung der Erwerbungsumstände von Kunstwerken – von zentraler Bedeutung. Die schriftliche Überlieferung des Bayerischen Nationalmuseums dokumentiert die lange und ereignisreiche Geschichte dieser Institution sowie deren Sammlungs- und Ausstellungstätigkeit. König Maximilian II. gründete das Nationalmuseum im Jahr 1855. Das Museum erhielt 1867 einen repräsentativen Bau in der Maximilianstraße, der sich allerdings bald als zu klein und unzweckmäßig erwies. Das noch heute genutzte Gebäude in der Prinzregentenstraße bezog das Nationalmuseum im Jahr 1900. Durch die abzuschließende Ver
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29.06-30.10.2020: "Die brennendste aller sozialen Fragen." Kommunale Wohnungspolitik zwischen 1918 und 1954 in München, Nürnberg, Erlangen
Eine Ausstellung der Bayerischen Archivschule vom 29. Juni bis 30. Oktober 2020 (verlängert), bearbeitet von Thomas Gilgert, Johannes Hasselbeck, Andreas Schenker Am Montag, 29. Juni 2020, wurde im Bayerischen Hauptstaatsarchiv die kleine Ausstellung „Die brennendste aller sozialen Fragen“ Kommunale Wohnungspolitik zwischen 1918 und 1954 in München, Nürnberg, Erlangen eröffnet. Die Ausstellung wurde im Rahmen der Ausbildung im Vorbereitungsdienst 2018/2020 für den Einstieg in der 4. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen, an der Bayerischen Archivschule erarbeitet. Bearbeiter der Ausstellung sind Dr. Thomas Gilgert, Johannes Hasselbeck und Andreas Schenker. Mangelnder Wohnraum und steigende Mieten in vielen Städten führen dazu, dass die Wohnungsfrage von vielen heute als neue soziale Frage oder sogar als die soziale Frage des 21. Jahrhunderts gesehen wird. Beengte Wohnverhältnisse begünstigen zudem die Ausbreitung von Krankheiten, wie die Covid-19-Pandemie aktuell erschreckend vor Augen führt. Neu sind diese Phänomene nicht. Schon in der Vormoderne hatten längst nicht alle Menschen ein Dach über dem Kopf. Spätestens seit der mit Industrialisierung beginnenden und bis heute andauernden Bevölkerungsexplosion in den urbanen Zentren klaffen dort Angebot und Nachfrage meist eklatant auseinander. Die kleine Ausstellung wirft ein
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13.03.2020: „Handgeschrieben!? Messages im vor-elektronischen Zeitalter“
Bundesweit wird am ersten Märzwochenende der 10. Tag der Archive veranstaltet. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Kommunikation: Von der Depesche zum Tweet“. Mehrere hundert Archive in Deutschland öffnen ihre Türen und gewähren Einblicke in ihre Arbeit mit historischen Dokumenten. Das Staatsarchiv Landshut beteiligt sich an den darauf folgenden Werktagen. In zwei „Feierabend-Führungen“ werden am Montag, den 9. und Dienstag, den 10. März jeweils um 16.00 Uhr im Staatsarchiv Landshut die vielfältigen Aufgaben des Staatsarchivs Landshut vorgestellt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, den erst 2016 bezogenen markanten Neubau des Staatsarchivs an der Schlachthofstraße zu besichtigen. Dazu können die Besucherinnen und Besucher zusätzlich in der kleinen Ausstellung „Handgeschrieben!? Messages im vor-elektronischen Zeitalter“ einige ausgesuchte Originale zum Thema „Kommunikation“ bewundern. Ein Schwerpunkt liegt auf der Korrespondenz von und mit Edmund Jörg, der im 19. Jahrhundert als Archivar auf der Burg Trausnitz wirkte und dessen 200. Geburtstag vor wenigen Monaten begangen wurde. Hinzu kommen private Briefe von Personen aus allen Gesellschaftsschichten, von jungen Adeligen bis hin zu Gefängnisinsassen in Straubing, die in den Beständen des Staatsarchivs überliefert sind. Ort: &n
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