
16.07.2019: Gründung eines Notfallverbunds der Landshuter Archive, Bibliotheken und Museen
Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung in Notfällen zwischen der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, der Stadt Landshut und dem Kloster Seligenthal Die Generaldirektorin der Staatlichen Archive, Frau Dr. Margit Ksoll-Marcon, der Oberbürgermeister der Stadt Landshut, Herr Alexander Putz und die Äbtissin des Klosters Seligenthal, Schwester M. Petra Articus unterzeichnen am 16. Juli 2019 um 10 Uhr im Staatsarchiv Landshut die Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung der Landshuter Archive, Bibliotheken und Museen in Notfällen („Notfallverbund Landshuter Archive, Bibliotheken und Museen“). In der Vereinbarung sind enthalten: gemeinsame Schulungen und Übungen, die Ausarbeitung und der Austausch von Notfallplänen sowie der permanente Austausch der Verantwortlichen untereinander und mit externen Partnern wie der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk. Für den hoffentlich nie eintretenden Notfall sichern sich die Archive gegenseitige Unterstützung zu, um Ressourcen zu bündeln, sowie die schnellere und effektivere Bergung und Erstversorgung der betroffenen Archivalien, Bücher und Ausstellungsstücke zu gewährleisten. Für die beteiligten Institutionen ist der Schutz der von ihnen verwahrten Kulturgüter vor Feuer, Wasser, äußerer Gewalt oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen eine der wichtigsten Aufgaben. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Mitarbeiter de
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04.07.2019: Digitale Kulturvermittlung – „Kleine Archivalienkunde“ der Staatlichen Archive Bayerns freigeschaltet - Online-Präsentation von 100.000 digitalisierten Archivalien mit insgesamt 3,5 Mio Bildern auf der Homepage
Als neues e-learning Modul auf der Homepage der Staatlichen Archive Bayerns wurde am 4. Juli 2019 um 10.00 Uhr die „Kleine Archivalienkunde“ vorgestellt und freigeschaltet. Inhaltlich erarbeitet hat das Modul Prof. Dr. Joachim Wild, Direktor des Hauptstaatsarchivs a.D., der 30 Jahre lang das Fach „Archivalienkunde“ an der Bayerischen Archivschule, der zentralen Ausbildungseinrichtung für Archivarinnen und Archivare in Bayern, unterrichtete. Derzeit verwahren die Staatlichen Archive Bayerns gut 47 Millionen Originale vom Jahr 777 bis heute. Würde man alle Archivalien aneinanderlegen, könnte man damit die Entfernung von München nach Nürnberg locker überbrücken. Über die Homepage und die Findmitteldatenbank (www.gda.bayern.de/findmittel) sind aktuell zu 100.000 Archivalien Digitalisate abrufbar. Da die meisten Archivalien mehrere Seiten umfassen, ergibt das die stattliche Zahl von 3,5 Millionen verfügbaren Bildern. Schon diese Mengen machen deutlich, dass jede Form der digitalen Zugänglichmachung von Archivgut immer ein Ausschnitt der schriftlichen Überlieferung Bayerns sein wird. Im Vordergrund steht für die Staatlichen Archive Bayerns daher die digitale Erfassung von Verzeichnissen und Erschließungsinformationen. Diese Informationen sind nicht nur über die Homepage verfügbar, sondern werden auch über Schnittstellen in wichtige Portale wie das Archivportal D und von dort in
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26.06.2019: "Schuld und Sühne? Der Nationalsozialismus vor Gericht" - Ausstellung im Staatsarchiv Coburg
Eine Ausstellung vom 26. Juni bis 2. August 2019 zeigt anhand von Akten der Staatsarchive München und Coburg die Ermittlungen und Strafverfahren wegen Nationalsozialistischer Gewaltverbrechen (NSG) Nach dem Zweiten Weltkrieg mit über 50 Millionen Toten stellte sich die Frage nach der Verantwortung, nach Schuld und Sühne der von den Nationalsozialisten begangenen Verbrechen unvorstellbaren Ausmaßes. Neben den alliierten Hauptkriegsverbrecherprozessen in Nürnberg wurden von den Amerikanern die zwölf Nürnberger Folgeprozesse sowie die Dachauer Kriegsverbrecherprozesse zur Abstrafung verbrecherischer Organisationen sowie von Tätergruppen und Einzeltätern geführt. Seit Ende 1945 durften die deutschen Gerichte wieder Recht sprechen und seit dem Jahr 1950 hatten sie so weitreichende Kompetenzen, um auch Kriegsverbrechen aburteilen zu können. Darüber hinaus konnten jetzt Ermittlungsbehörden und Gerichte in Eigenregie Straftaten mit nationalsozialistischem Hintergrund aufklären und aburteilen. Die im Staatsarchiv München erarbeitete Ausstellung gibt einen Einblick in die Verfahrensabläufe und stellt einige Prozesse vor, die aus der Masse der Strafverfahren herausragen. Ein großer Abschnitt der Ausstellung widmet sich den Verbrechen in den Konzentrationslagern. Die juristische Aufarbeitung von Dachau fiel ausschließlich in den Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft München II, z
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03.06.2019: "Joseph Ludwig Graf von Armansperg (1787–1853): Aristokrat, Liberaler, Minister, Erzkanzler" - Lehrausstellung im Bayerischen Hauptstaatsarchiv
Eine kleine Lehrausstellung des Fachbereichs Archiv- und Bibliothekswesen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern vom 3. Juni bis 16. Juli 2019, bearbeitet von Andreas Hutterer Am Montag, 3. Juni 2019, findet im Bayerischen Hauptstaatsarchiv die Eröffnung der kleinen Ausstellung „Joseph Ludwig Graf von "Armansperg (1787–1853): Aristokrat, Liberaler, Minister, Erzkanzler“ statt. Die Ausstellung wurde im Rahmen der Ausbildung im Vorbereitungsdienst 2017/2020 für den Einstieg in der 3. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen, an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern erarbeitet. Joseph Ludwig Graf von Armansperg diente vier wittelsbachischen Königen als Beamter, Minister und Berater. Er stammte aus einer alten niederbayerischen Adelsfamilie, die 1719 in den Reichsfreiherrenstand erhoben wurde. Seine berufliche Karriere begann als Verwaltungsbeamter unter König Maximilian I. Joseph. König Ludwig I. beförderte ihn zum „Superminister“ für Finanzen und Inneres, später für Finanzen, das königliche Haus und Äußeres. Als „Sparmansperg“ sanierte er die bayerischen Staatsfinanzen und setzte neue Maßstäbe in Sachen Transparenz, Exaktheit und Sparsamkeit. Am Ende seines beruflichen Lebens wurde Armansperg Regentschaftsratspräsident und Erz-kanzler im jungen K
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