
30.10.2019: Vorlass Barbara Stamm im Bayerischen Hauptstaatsarchiv für die Zukunft gesichert
Das Bayerische Hauptstaatsarchiv übernimmt den schriftlichen Vorlass von Barbara Stamm (CSU), die am 29. Oktober ihren 75. Geburtstag gefeiert hat. Die bekannte Landespolitikerin wirkte mehr als vier Jahrzehnte (1976–2018) als Abgeordnete im Bayerischen Landtag. Sie war unter anderem Staatssekretärin, Staatsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin unter mehreren bayerischen Ministerpräsidenten. Zuletzt amtierte sie bis 2018 als Landtagspräsidentin. Sie hält damit nicht nur den Rekord als eine der längstgedienten Abgeordneten in einem deutschen Parlament, sondern ist auch eine Zeitzeugin allerersten Ranges für die bayerische Landespolitik seit den Zeiten von Franz Josef Strauß. Große Teile des archivalischen Vorlasses der Politikerin konnten bereits ins Bayerische Hauptstaatsarchiv übernommen werden. Dort werden die Unterlagen geordnet, inhaltlich erfasst und konservatorisch gesichert. Nach Ablauf der im Archivgesetz festgelegten Schutzfristen steht das Material der Forschung als authentische Quelle zur Verfügung. Das private Schriftgut der bekannten und beliebten Politikerin umfasst neben sachbezogenen Unterlagen ungewöhnlich viele Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Politikerkollegen und Weggefährten. Dies ermöglicht eine Würdigung ihrer politischen Leistungen aus der Sicht der Zeitgenossen. Da Barbara Stamm auch als Freundin der fränkischen Fastnac
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21.10.2019: #Ostarrichi-Urkunde: Die Reise nach Wien beginnt …
Ab 26. Oktober präsentiert das Haus der Geschichte Österreich in Wien eine Woche lang die „Ostarrichi-Urkunde“, in der zum ersten Mal der Name „Österreich“ erwähnt wird. Vor der Abreise aus München gehen Margit Ksoll-Marcon, Generaldirektorin der Staatlichen Archive, sowie Bernhard Grau, Direktor des Hauptstaatsarchivs, auf Herkunft und Geschichte des rund 1000 Jahre alten Dokuments ein und schildern seinen Weg ins Bayerische Hauptstaatsarchiv. Monika Sommer, Direktorin des Hauses der Geschichte Österreich, gibt eine Vorschau auf die Präsentation der Urkunde in Wien. Diese wird erstmals seit über zwei Jahrzehnten wieder in Österreich und erstmals in Wien zu sehen sein. Sie wird im Rahmen einer einwöchigen Spezialpräsentation unter dem Titel #Ostarrichi. Die Karriere einer Urkunde vom 26.10.–3.11.2019 gezeigt. Am 26. Oktober lädt das hdgö alle Interessierten bei freiem Eintritt in die Neue Burg am Wiener Heldenplatz ein. Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, zeigt sich erfreut darüber, dass es möglich ist, die Urkunde für eine Woche nach Wien auszuleihen: „Mit der Ausleihe der häufig nachgefragten ‚Ostarrichi-Urkunde‛ trägt der Freistaat Bayern der großen Bedeutung Rechnung, die dieses Dokument für die Republik Österreich und ihre Bürger besitzt. Wir verstehen dies auch als Zeichen der
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14.10.2019: Gründung eines Notfallverbunds der Bamberger Archive, Bibliotheken und Museen
Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung in Notfällen zwischen der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, dem Erzbistum Bamberg, der Stadt Bamberg, der Staatsbibliothek Bamberg und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Die Generaldirektorin der Staatlichen Archive, Frau Dr. Margit Ksoll-Marcon, der Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, Herr Andreas Starke, der Generalvikar des Erzbistums Bamberg, Monsignore Georg Kestel, der Präsident der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Herr Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert, und die Leiterin der Staatsbibliothek Bamberg, Frau Bibliotheksdirektorin Prof. Dr. Bettina Wagner, unterzeichneten am 14. Oktober 2019 im Stadtarchiv Bamberg die Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung der Bamberger Archive, Bibliotheken und Museen in Notfällen („Notfallverbund Bamberg“). In der Vereinbarung sind enthalten: gemeinsame Schulungen und Übungen, die Ausarbeitung und der Austausch von Notfallplänen sowie der permanente Austausch der Verantwortlichen untereinander und mit externen Partnern wie der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk. Für den hoffentlich nie eintretenden Notfall sichern sich die Institutionen gegenseitige Unterstützung zu, um Ressourcen zu bündeln sowie die schnellere und effektivere Bergung und Erstversorgung der betroffenen Archivalien, Bücher und Ausstellungsstücke zu gewährleisten. Für die beteiligten Institution
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23.07.2019: "Bayerns Weg zum Kurfürstentum. Vom Münchner Vertrag 1619 zum Westfälischen Frieden 1648" - Lehrausstellung im Bayerischen Hauptstaatsarchiv
Eine kleine Lehrausstellung des Fachbereichs Archiv- und Bibliothekswesen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern vom 23. Juli bis 10. September 2019, bearbeitet von Christopher Pfaffel Am Dienstag, 23. Juli 2019, wird im Bayerischen Hauptstaatsarchiv die kleine Ausstellung „Bayerns Weg zum Kurfürstentum. Vom Münchner Vertrag 1619 zum Westfälischen Frieden 1648“ eröffnet. Die Ausstellung wurde im Rahmen der Ausbildung im Vorbereitungsdienst 2017/2020 für den Einstieg in der 3. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen, an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern erarbeitet. Vor fast 400 Jahren, am 8. Oktober 1619, schlossen Herzog Maximilian I. von Bayern und Kaiser Ferdinand II. den Münchner Vertrag. Eine Nebenabrede zu dieser Vereinbarung kennzeichnet den Beginn der Bemühungen Maximilians um die Übertragung der pfälzischen Kurwürde auf Bayern. Nach der Ächtung Friedrichs V. von der Pfalz 1621 erfolgte zunächst eine Geheimbelehnung, 1623 schließlich die Übertragung der Kurwürde auf Lebenszeit. Erst der Westfälische Friede 1648, der den Dreißigjährigen Krieg beendete, bestätigte die Kurwürde für Bayern. Die Ursprünge des bayerischen Strebens nach dieser Rangerhöhung reichen bis ins Spätmittelalter zurück. Im Hausvertrag von Pavia war 1329 z
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